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Skandinavisches Produktdesign – Viel mehr als nur Scandi Chic, Hygge und Lifestyle-Trend

Joachim Rodriguez y Romero
Joachim Rodriguez y Romero
So., 15. Februar 2026, 10:42 CET

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Die letzten Jahre geisterten Schlagwörter wie Scandi-Chic, Nordic Design oder Hygge-Lifestyle fast schon inflationär durch die Mode- und Interior-Design-Welt. Der Hype um die Mischung aus Minimalismus, Funktionalität und Gemütlichkeit war enorm und Scandinavian Design schlicht der dominierende Trend der jüngsten Zeit.

Inneneinrichtung im Skandinavischen Design
Inneneinrichtung im Skandinavischen Design
Foto von Minh Pham @minhphamdesign, via Unsplash

Um ehrlich zu sein, packte mich das Nordic-Fieber wie unzählige andere Menschen auch und mein Wohnzimmer genauso wie mein Balkon haben seitdem eine kleine Generalüberholung erlebt.

Nach intensiver Beschäftigung mit dem Thema und seiner Geschichte konnte ich einen Facettenreichtum und lange zurückreichende Traditionen in der Lebens- und Schaffensphilosophie der skandinavischen Kultur entdecken, die mich zu diesem Beitrag animierten.

Skandinavisches Design ist so viel mehr als nur die Ansammlung von Möbeln, Teppichen, Kuscheldecken und schlanken Lampen in einem Raum. Von Elektronik über Mode, Deko-Objekte und Luxus-Accessoires wie Uhren und Architektur bis hin zu Inneneinrichtung haben nordisches Design und insbesondere Elemente des skandinavischen Minimalismus Eingang in jeden Aspekt unseres Lebens gefunden.

Aber was bedeutet skandinavisches Design eigentlich?

Lassen Sie uns tiefer eintauchen in die Frage: Was ist skandinavisches Design? Erkunden wir gemeinsam den nordischen Minimalismus, seine Ursprünge und Einflüsse, und lernen wir bemerkenswerte Designer und Marken aus dem Norden Europas kennen.

Holen wir doch ein wenig aus und beginnen ganz am Anfang…

Was ist Design?

„Gelungenes Design ist die Verbindung von Vision, Prozessen, Kreativität und technischem Geschick zur Konzeption einer Produktidee, einer Dienstleistung oder Marke, welche gekonnt die Aufmerksamkeit von Verbrauchern auf sich zieht.“

(Zitat der New Zealand Government’s Design Taskforce, sinngemäß übersetzt aus dem Englischen)

Design ist ein nicht so einfach zu definierendes Konzept. Man kann jedoch vereinfachenderweise festhalten, dass Design ein zentraler Bestandteil dessen ist, was wir heute unter Innovation verstehen. Design beinhaltet nicht nur die ästhetischen Aspekte eines Produkts, sondern auch dessen technologische Gesamtheit, Leistung und Charakter.

Der eigentliche Akt der Kreation beinhaltet nicht nur die Gestaltung eines Erscheinungsbildes des Produkts, sondern berücksichtigt und integriert auch eine Reihe von Inputs bei der Erstellung von Form und Funktion eines Produktes sowie für dessen Herstellung, Vermarktung und Kommunikation an Verbraucher.

Der Begriff Design entstand zuerst in der englischen Sprache und bezeichnete einen breiten und weitreichenden Prozess, welcher sich über den gesamten Produktions- und Lebenszyklus eines Produkts spannte: von der Idee, über die Produktion, bis hin zur Distribution und dem Marketing.

Interessanterweise beschränkte sich die Interpretation von „Design“ in den meisten skandinavischen Sprachen auf ästhetische (und vielleicht ergonomische) Aspekte eines Produktes: will sagen auf seine Form. Auch wenn sich die beiden Herangehensweisen über die Jahrzehnte vermischten, hat sich der Fokus auf Ästhetik im Skandinavischen Produktdesign bis heute gehalten.

Der Begriff Design ist in den letzten Jahrzehnten zu einem omnipräsenten Modewort geworden. Designerwaren sind mittlerweile extrem leicht zugänglich, überall verfügbar und werden sowohl im stationären Handel, im Online Handel und seit wenigen Jahren auch vermehrt über die Sozialen Medien an Verbraucher jeden Alters und für fast jedes Budget verkauft.

Es gibt Designerprodukte zu Schleuderpreisen genauso wie zu astronomischen Summen, die nur wenige von uns auf den Tisch legen können. Es hat sich über die Jahrzehnte herauskristallisiert, dass Verbraucher Produkte zunehmend nach ihrem Design beurteilen, und weniger nur nach ihrer Funktion oder ihrem Zweck.

Das Produktdesign von Unternehmen und Herstellern wurde zunehmend so verstanden, dass es Firmen einen Wettbewerbsvorteil und ein einzigartiges Image mit hohem Wiedererkennungswert liefert. Gleichzeitig trug es zur Verbesserung von Herstellungsabläufen und Produktionsprozessen bei und unterstützte die Funktion auf elegante und geschickte Art und Weise.

In Entscheiderkreisen erkannte man schnell, dass Design nicht nur optische Kosmetik, sondern eine signifikante industrielle Ressource und eine Triebfeder für die Schaffung von Arbeitsplätzen darstellte.

Das Design wurde schnell zum wichtigen Bestandteil von Produkten, als Ausdruck von ästhetischem Anspruch, künstlerischem Bestreben und der Abbildung von Sehnsüchten und Träumen. Eine rasch expandierende professionelle Designindustrie war die logische Folge.

Warum ist Design wichtig?

Design hält erhebliche Vorteile für Unternehmen, Marken und Produkte bereit:

  • Erhöht den Wert (Nutzwert) des Produkts für den Benutzer
  • Steigerung der ästhetischen, symbolischen und visuellen Qualität des Produkts unter Berücksichtigung der psychologischen und ästhetischen Bedürfnisse der Verbraucher
  • Verbesserung der Herstellungsfähigkeit des Produkts durch Vereinfachung der Struktur unter Berücksichtigung der Materialauswahl, Produktionsprozesse und Montage
  • Förderung von rationaler Standardisierung fördern, was zu sinkenden Stückkosten führt
  • Förderung geringerer Umweltauswirkungen durch eine bessere Einbeziehung von Energiesparfunktionen, erhöhter Haltbarkeit, Ästhetik, Zeitlosigkeit, recycelbare Teile usw.
  • Erhöht das Vermarktungspotential eines Produkts, indem das Käuferverhalten berücksichtigt und eine Kaufentscheidung leichter herbeigeführt wird
  • Hilft Unternehmen, neue Märkte zu erschließen, indem Produkte an lokale und/oder kulturelle Gegebenheiten angepasst werden können
  • Verbessert die Kommunikation der Unternehmensvision und stärkt die Marke in der Wahrnehmung durch die Verbraucher
  • Ermöglicht eine höhere Produktdifferenzierung vom Wettbewerb, z.B. durch die visuellen Qualitäten des Produkts

The Scandinavian Case – Design-Evolution in den nordischen Ländern

Wie kurz angeschnitten, haben die Menschen in den skandinavischen Ländern einen besonderen Zugang zu Design. Dieser prägt bis heute Produkte aus Norwegen, Finnland, Schweden und Dänemark und hat den Scandi-Style bis in die entlegensten Winkel unseres Planeten bekannt gemacht.

Die skandinavische Designbewegung in ihrer heutigen Form entstand wohl bereits Anfang des 20. Jahrhunderts und blühte ab den 1930er Jahren in den Nordländern auf.

Ausgehend von der dänischen „Selskabet for Dekorativ Kunst“, die 1914 ihr Magazin Skønvirke (wörtlich „Graceful Work“) herausbrachte, wurde der Titel zum Namen eines neu entstehenden dänischen Kunst- und Handwerksstils, der mit zeitgenössischen Trends wie dem Jugendstil konkurrieren konnte. Letzterer war zunächst oft der gesellschaftlichen Elite vorbehalten, währenddessen Skønvirke lokales Handwerk und für alle sozialen Schichten frei zugängliches, demokratisches Design förderte.

Ab den 1930er Jahren begannen Designer wie Alvar Aalto (Finnland), Arne Jacobsen (Dänemark), Josef Frank (Schweden) und Maija Isola (Finnland) ihre Arbeiten zu produzieren, und begründeten ein „goldenes Zeitalter des skandinavischen Designs“.

Ihre Arbeiten wurden von Konzepten aus Konstruktivismus, Funktionalismus und in einigen Fällen Surrealismus inspiriert.

Ihren vorläufigen Höhepunkt in Verbindung mit internationaler Anerkennung erreichte die Kunstbewegung in den 1950er bis 1970er Jahren, als der Lunning Prize an herausragende skandinavische Designer verliehen wurde.

Der Begriff „Skandinavisches Design“ tauchte mutmaßlich erstmals im Jahre 1951 als Titel „Scandinavian Design for Living“ einer Ausstellung von Wohnaccessoires und Möbeln in einem Londoner Stadtteil auf.

Die Ausstellung war die erste einer Reihe von großformatigen Präsentationen nordischen Designs, skandinavischer Dekoration und Möbel.

Von 1954 bis 1957 tourte dann die Wanderausstellung „Design in Scandinavia“ mit überwältigendem Erfolg durch Kanada und Amerika. Zeitgleich gab es ähnliche Gemeinschaftsausstellungen in den Modemetropolen Mailand in den 1950er Jahren und Paris 1958 („Formes Scandinaves“). Diese taten ihr Übriges, um „Design made in Scandinavia“ zu einem weltweit begehrten Label zu machen.

Die oftmals starren Vorstellungen von Stil und gutem Geschmack, gepaart mit einer beharrlichen Fokussierung auf schlichte Funktionalität, blieben jedoch nicht unumstritten. So wurden mit dem Begriff im Laufe der Jahre Assoziationen in Verbindung gebracht, die für manchen Nordländer zu einem unliebsamen Etikett wurden.

Schließlich erlebte die Trendwelle dann einen herben Niedergang und wurde in den 1980er Jahren sogar für tot erklärt. Mittlerweile erleben Designer, Marken und Produkte aus dem nordischen Raum aber ein sagenhaftes Revival.

Was auch immer die künstlerischen Vorzüge des Scandinavian Way of Design sein mögen, es kann im Endeffekt nicht länger geleugnet werden, dass sich auch außerhalb der nordischen Länder „Skandinavisches Design“ zu einer kommerziell starken und wertvollen Marke gemausert hat – ähnlich wie „Paris Fashion“, „Made in Italy“ oder „Swiss Watches“.

Es steht für modernes Design mit hoher Qualität und einer Prise „Coziness“ (Behaglichkeit).

Scandinavian Design für modernes Design mit einer Prise Behaglichkeit
Scandinavian Design für modernes Design mit einer Prise Behaglichkeit
Foto von Devon Janse van Rensburg @devano23, via Unsplash

Was ist typisch für skandinavisches Design?

Ich habe bereits im Artikel „Skandinavisches Design – Alles über den Siegeszug des Nordischen Wohn- und Einrichtungsstils“ über die Merkmale des Scandi-Styles geschrieben, doch lassen Sie uns nochmals in Kürze die wesentlichen Charakteristika benennen:

Skandinavisches Design zeichnet sich im Wesentlichen durch einen minimalistischen, klaren Ansatz aus, der Funktionalität mit Schönheit verbinden möchte. Sein Fokus liegt auf einfachen Linien und hellen Räumen, frei von Unordnung und unnötigen Elementen.

Skandinavisches Design zeichnet sich durch einen minimalistischen, klaren Ansatz aus
Skandinavisches Design zeichnet sich durch einen minimalistischen, klaren Ansatz aus
Foto von Kara Eads @karaeads, via Unsplash

Diese Prinzipien erstrecken sich auf alle Bereiche des Designs, von der Architektur bis zur Elektronik, werden jedoch am häufigsten in Verbindung mit Innenarchitektur und der Einrichtung von Wohnräumen genannt. Diese Art der Inneneinrichtung schließt sowohl Möbel als auch Textilien, Keramik und die Beleuchtung mit ein.

Typischerweise existiert nichts Überflüssiges; das Unnötige wird konsequent entfernt und das Design ist reduziert auf die wesentlichen Elemente eines jeden Produkts.

Die am häufigsten verwendeten Farben sind dezent und monochromatisch: helles, warmes Weiß mit Schwarz und Naturtönen – auffällige Farben finden nur für Akzente Anwendung. Vornehmes Rosa, Graublau und in der Natur verwurzelte Farben – wie Salbei – sind im skandinavischen Design am beliebtesten.

Dieses klare, aber warme Thema, in Kombination mit der beruhigenden Natur eines geräumigen, lichtdurchfluteten Raums ohne jegliche Unordnung, ist mitunter der Grund, warum skandinavisches Design so beliebt ist.

Diese Art von nordischem Minimalismus ermöglicht es den Menschen, Frieden und Behaglichkeit in ihr Zuhause zu bringen. Räume, die gemäß dieser Interior-Design-Philosophie gestaltet sind, wirken einladend und sind voller Vitalität, ohne aufdringlich zu sein.

Angesichts der ausgeprägten Neigung zum Utilitarismus sollte es nicht überraschen, dass Nachhaltigkeit heute ein wesentlicher Bestandteil des modernen skandinavischen Designs ist.

Die nordischen Designprinzipien von Handwerkskunst, Qualität und Ermöglichung eines besseren Alltags sind ein natürlicher Grundpfeiler für eine Form der Produktentwicklung, die auf natürliche Weise versucht, zu einer entschleunigten, lokalen bzw. regionalen Herstellung hochwertiger Produkte zurückzukehren, die auf Langlebigkeit ausgelegt sind.

Berühmte skandinavische Designer

Im Laufe der Jahrzehnte haben sich eine Vielzahl an international äußerst geachteten Nordischen Produktschöpfern hervorgetan, von denen es sich lohnt, einige wichtige Persönlichkeiten kurz anzuführen:

Kaare Klint (Dänemark, 1888–1954)

Kaare Klint ist weithin als Vater des modernen dänischen Möbeldesigns bekannt. Bereits im zarten Alter von 26 Jahren entwarf er sein erstes Möbelstück, nachdem er als Sohn eines Architekten in die Designwelt eintauchte. Während seiner beeindruckenden Karriere inspirierte er zahlreiche dänische Designer, darunter auch die Talente Børge Mogensen und Jens Risom.

Poul Henningsen (Dänemark, 1894–1967)

Poul Henningsen erreichte in den 20er Jahren, als die Glühbirne als Hochtechnologie galt, mit einer Reihe von Beleuchtungskörpern internationalen Ikonenstatus. Einige seiner weltberühmten Leuchten werden fast ein Jahrhundert später immer noch hergestellt.

Arne Jacobsen (Dänemark, 1902–1971)

Der Architekt Arne Jacobsen war einer der produktivsten Designer der skandinavischen Moderne und verkaufte Millionen seines Ameisenstuhls aus Sperrholz. Er wurde von Mies van der Rohe und Charles und Ray Eames beeinflusst.

Finn Juhl (Dänemark, 1912–1989)

Finn Juhl wurde unter anderem für die Einführung des dänischen Designs in Amerika ausgezeichnet. Sein amerikanisches Debüt gab er 1951 im MoMA in New York. Die ikonischen sinnlichen Formen seiner Entwürfe haben ihm viele Auszeichnungen eingebracht, einige postmortal.

Hans Wegner (Dänemark, 1914–2007)

Hans Wegner ist ein Meister der dänischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Obwohl er eine Menge ikonischer Stücke schuf, war Wegner insbesondere für seine Stühle bekannt und entwarf im Laufe seiner Karriere mehr als 500 Modelle, darunter den berühmten Peacock Chair.

Børge Mogensen (Dänemark, 1914–1972)

Børge Mogensen begann seine Karriere als Tischler und Lehrassistent bei Kaare Klint, bevor er sich 1959 selbstständig machte. Im Laufe seiner Karriere gewann er mehrere Designpreise und wurde für seine hochwertige Handwerkskunst und die klassischen Einflüsse, die seine modernen Designs inspirierten, gefeiert.

Jens Risom (Dänemark, 1916–2016)

Jens Risom wanderte 1939 aus seinem Heimatland Dänemark in die USA aus. Bereits mit 23 Jahren besuchte er die Handelsschule und entwarf Möbel für Kaare Klint. Sein Risom-Stuhl war einer der ersten, die von Knoll hergestellt wurden, und wird noch heute gefertigt.

Philip Arctander (Dänemark, 1916–1994)

Der ikonische Clam Chair des dänischen Architekten Philip Arctander zählt heute zu den begehrtesten Objekten in der Auktions- und Antiquitätenszene und erzielt astronomische Preise von Zehntausenden von Dollar.

Niels Otto Møller (Dänemark, 1922–1988)

Das Möbelrepertoire von Niels Otto Møller mag im Vergleich zu seinen produktiveren Kollegen überschaubar sein, aber das spricht nur für seine kompromisslose Herangehensweise. Jedes Design benötigte etwa fünf Jahre, was seine Kollektionen zu wahren Schätzen machte.

Verner Panton (Dänemark, 1926–1998)

Verner Panton (nicht zu verwechseln mit Pantone) machte eine Lehre bei Arne Jacobsen und etablierte sich anschließend als Avantgarde-Designer, der für seine fließenden futuristischen Formen und die Verwendung von Kunststoffen in leuchtenden Farben bekannt ist.

Gertrud Vasegaard (Dänemark, 1913-2007)

Bekannt für ihr Teeservice, das in den dänischen Kulturkanon aufgenommen wurde. Eine bekannte Keramikerin und Designerin für Royal Copenhagen.

Nanna Ditzel (Dänemark, 1923-2005)

Eine Möbeldesignerin, die vornehmlich in den Bereichen Möbelbau, Schmuck, Geschirr und Textilien tätig war. Sie entwarf insbesondere Schmuckdesigns für Georg Jensen und Möbel für Frederica.

Josef Frank (Schweden, 1885–1967)

Der in Österreich geborene Architekt Josef Frank wurde in den 30er Jahren schwedischer Staatsbürger und ist vor allem für seine farbenfrohen Stoffdesigns für das schwedische Unternehmen Svenskt Tenn bekannt.

Greta Grossman (Schweden, 1906–1999)

Obwohl Greta Magnusson-Grossman die letzten 50 Jahre ihres Lebens in Kalifornien verbracht hat, hat sie sich als junge Designerin in ihrem Heimatland Schweden etabliert.

Sie vereinte skandinavische und kalifornische modernistische Ästhetik und eröffnete einen Laden am Rodeo Drive in Los Angeles, in dem sie schwedische Designs an namhafte Persönlichkeiten wie Greta Garbo und Frank Sinatra verkaufte.

Alvar Aalto (Finnland, 1898-1976)

Alvar Aalto war ein finnischer Architekt und Designer. Sein schöpferisches Werk erstreckte sich über Architektur, Möbel, Textilien und Glaswaren sowie Bildhauerei und Malerei. Bemerkenswerte Werke sind das Kunsten Museum of Modern Art in Aalborg, der Stapelhocker Model 60 und die Aalto-Vase.

Tapio Wirkkala (Finnland, 1915-1985)

Tapio Wirkkala war ein finnischer Designer und Bildhauer, außerdem eine bedeutende Persönlichkeit des Nachkriegsdesigns. Seine Arbeiten reichen von Plastikketchupflaschen und Metallwaren bis hin zu Glas, Keramik und Sperrholz in verschiedenen Stilrichtungen.

Sein Erfolg als Glasdesigner begann 1946, als er die Kantarelli-Vase für Iittala entwarf.

Jac Jacobsen (Norwegen, 1901-1996)

Jacobsen war ursprünglich in der Textilindustrie tätig, bevor er 1937 die Pendelleuchte Luxo-L1 entwickelte. Heute dient die Leuchte als Beispiel für klassisches Lampendesign in verschiedenen Ausstellungen in Museen auf der ganzen Welt.

Tias Eckhoff (Norwegen, 1926-2016)

Ausgebildet im Bereich Keramik, aber letztendlich multidisziplinär tätig, war Eckhoff eines der vielseitigsten Designer Norwegens. Zu seinen Arbeiten gehört eine bemerkenswerte Bestecksammlung.

Skandinavische Marken von Weltrang

Getragen von wunderbaren Designern entwickelten sich in den nordischen Ländern eine Vielzahl an renommierten und populären Marken von Weltrang.

Einfachheit, Funktionalität und Eleganz – das sind die häufigsten Markenzeichen dänischer, schwedischer, norwegischer oder finnischer Brands. Speziell Dänemark ist bekannt für seine schlanken Linien und Raffinesse. Bei dänischen Marken finden Sie auch am ehesten einen Hauch von Luxus und mondänem Glamour.

Dänemark hebt sich als das einzige nordische Land hervor, das seine eigene Fashion-Week zelebriert.

Zu den populärsten Marken zählen:

Bang & Olufsen

Die bekannten dänischen Hersteller von Unterhaltungselektronik, darunter insbesondere High-End-Kopfhörer und Lautsprecher, sind im Hochpreissegment angesiedelt. B&O legt nach eigenen Angaben bei den Produkten neben höchsten Qualitätsansprüchen großen Wert auf leichte Bedienbarkeit, gepaart mit außergewöhnlichem Design.

Nahezu drei Jahrzehnte lang hat der Design-Pionier Jacob Jensen der Vision von Bang & Olufsen Gestalt verliehen. Es wurde eine stilbestimmende Verbindung zwischen Produktschöpfer und Marke, die den Ruf des Unternehmens als weltweit führenden Anbieter von Sound und Design zementieren sollte.

Bang & Olufsen BeoPlay A1
Bang & Olufsen BeoPlay A1
Studiofoto von REVOLT @revolt, via Unsplash

HAY

Die dänische Marke HAY wurde 2002 gegründet und hat in den letzten 15 Jahren eine große Auswahl an modernen, funktionalen Stücken hervorgebracht. HAY arbeitet mit einer Reihe etablierter und aufstrebender nordischer Designer und Studios zusammen, was zu einer interessanten und vielseitigen Produktpalette geführt hat.

Die Haushaltswaren von HAY sind verspielt und dennoch hochwertig, mit einer Palette, die Pastell- und Neutraltöne bis hin zu Messing und Silber umfasst, mit allen Arten von Texturen und Mustern dazwischen.

Einer der zeitgenössischen Designschöpfer, der seit nunmehr 25 Jahren dänisches Design maßgeblich mitprägt, ist Jakob Wagner.

Jakob Wagner, Chefdesigner der Nordgreen-Uhrenkollektion
Jakob Wagner, Chefdesigner der Nordgreen-Uhrenkollektion
© 2021 Nordgreen

Bekanntheit erlangte er unter anderem durch seine Kollektionen für große Marken wie Bang & Olufsen oder eben besagte HAY.

Bereits fünfmal konnte er sich den renommierten IF Product Design Award sichern. Seine von Leidenschaft für Ästhetik und Funktionalität gekennzeichneten Werke machten ihn mehrfach zum Designer des Jahres.

Nordgreen

Erst 2020 gewann er – nun in seiner neuen Funktion als Chefdesigner der skandinavischen Uhrenmarke Nordgreen – den Red Dot Award in Product Design.

Red Dot Award in Product Design 2020 für die Uhren von Nordgreen
Red Dot Award in Product Design 2020 für die Uhren von Nordgreen
© 2021 Nordgreen

Hier sehen wir das 2020 prämierte Uhrendesign von Jakob Wagner. Es verbindet die nordische Einstellung zu Design mit dem Streben nach Sinnhaftigkeit sowie einer gehörigen Portion sinnlicher Eleganz zu einem harmonischen Ganzen.

Der Schöpfer wandte sich auf der Suche nach Inspiration der Natur zu und entwarf sorgfältig Komponente für Komponente, die am Ende des Prozesses auf fast organische Weise miteinander verschmelzen. Die subtile Signatur des Designers bleibt erkennbar und verhalf der Uhrenmarke Nordgreen zu weltweiter Bekanntheit.

Wie gut das kreative Wirken dänischer Prägung von Jakob Wagner mit der Philosophie der Uhrenmarke sowie deren Leidenschaft für nachhaltiges Handeln zusammenpasst, zeigt das vorbildliche Corporate Social Responsibility (CSR) Programm des Unternehmens:

Wofür steht Nordgreen?

Bei Nordgreen werden Respekt und Verantwortung großgeschrieben und bei all meiner Auseinandersetzung mit dieser Marke wirkt dieser Claim nicht bloß wie ein Lippenbekenntnis. Ich nehme es dem Unternehmen ab, dass transparentes und verantwortungsbewusstes Handeln in ihrer DNA liegt und sich durch alle Unternehmensbereiche zieht.

Besonders folgende Selbstverpflichtungen springen positiv ins Auge:

  • CO2-Neutralität – Emissionen aus Bürobetrieb und Versandhandel werden durch Neupflanzungen von Bäumen ausgeglichen
  • Umweltfreundliche Verpackung – Sämtliche Verpackungen sind FSC-zertifiziert und das Innere wird aus recycelten PET-Flaschen hergestellt
  • Giving Back Program – Partnerschaften mit Wohltätigkeitsorganisationen auf der ganzen Welt
  • Nachhaltige Produktion – Produktionsstätten im Ausland folgen dänischen Standards

Übrigens sind die Themen Nachhaltigkeit, Soziale Verantwortung und Ökologie ganz tief verwurzelt in dänischen Unternehmenswerten im Allgemeinen.

Aber lassen Sie uns nach diesem kleinen Exkurs zur Philosophie und den Werten des Unternehmens wieder zurück zum Kern des Themas kommen, dem Design. Als Uhrenliebhaber konnte ich nicht umhin, mir eines dieser Exemplare aus nächster Nähe zu begutachten.

Ich wollte es genauer unter die Lupe nehmen, wollte die Formen in der Hand spüren und die Uhr am Handgelenk fühlen. Also habe ich mir ein Modell ausgesucht und bestellt.

Ich musste auch gar nicht lange stöbern, denn meine Wahl fiel schnell auf den markanten reddot-Preisträger „Pioneer“ – Military Watch mit schwarzem Ziffernblatt und Mesh-Armband aus Edelstahl in passendem Anthrazit.

Die Nordgreen Pioneer mit schwarzem Ziffernblatt und Mesh-Armband
Die Nordgreen Pioneer mit schwarzem Ziffernblatt und Mesh-Armband
© 2021 Nordgreen

Wäre ich eine Frau, dann würde ich mir unter den Damen-Uhren wohl das Modell „Unika“ in Roségold aussuchen. Unverwechselbarer Charakter, der selbst unter Hunderten von Uhren-Designs hervorsticht.

Es ist vielleicht nicht ganz einfach zu erfassen und zu ergründen, warum meine Wahl auf dieses Modell gefallen war, und dann auch noch so schnell. Ich vermute aber, dass es womöglich meine Sehnsucht nach Sinnlichkeit, Ordnung und Ästhetik anspricht. Die runden Formen in einem monochromatischen, dunklen Farbaufbau ohne unnötige Schnörkel haben mich gleich angesprochen.

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Auch haptisch setzt sich das sinnliche Element für mich sehr stimmig fort. Die Uhr fühlt sich ungemein gut an. Das Gehäuse ist nicht ganz glatt, wirkt aber sehr fein geschliffen und sorgt für ein tolles Touch-n-Feel-Erlebnis. Das gewölbte Saphirglas wirkt enorm stabil und lässt mich guter Dinge sein, dass unschöne Kratzer hoffentlich lange auf sich warten lassen.

Die Gehäusebreite und -tiefe ist ideal für mich, da ich einen Hang zu eher auffälligen Uhren mit einem mächtigen Gehäuse habe. Das macht die Uhr zwar ein wenig schwerer, aber das stört mich keineswegs. Außerdem mag ich große Rädchen an der Mechanik.

Ein schönes Extra sind die abnehmbaren und austauschbaren Armbänder. Ich könnte mir für die Zukunft auch gut ein 3-Link-Armband aus anthrazitfarbenem Edelstahl oder ein Silikonarmband sehr gut an diesem Modell vorstellen.

Alles in allem ein wirklich gelungenes Exemplar dänischen Produktdesigns. Übrigens mein erstes skandinavisches Designerprodukt abseits von Möbeln und Deko-Objekten und eine wunderbare neue Erfahrung, die meinen Horizont in dieser Hinsicht ein Stück weit verbreitert hat.

Aber es gibt noch mehr nordische Brands mit Welt-Renommée Also weiter im Takt…

BoConcept

BoConcept entwirft, entwickelt und produziert seit den 1950er Jahren Möbel in Dänemark und ist mittlerweile in über 65 Ländern der Welt vertreten. Ihr Fokus geht über die Ästhetik hinaus und legt besonderen Wert auf Handwerkskunst und hochwertige Materialien.

Muuto

Der Name leitet sich vom finnischen Wort „muutos“ ab, was „neue Perspektiven“ bedeutet. Dies ist das übergeordnete Prinzip, das die skandinavische Marke für alle ihre Designs anwendet.

Normann Copenhagen

Die Schönheit der Produkte von Normann Copenhagen liegt in ihrer außergewöhnlichen Einfachheit. Beim Durchsuchen ihres umfangreichen Katalogs an Haushaltswaren fällt auf, wie alle ihre Stücke von Verzierungen oder überflüssigen Details befreit wurden.

MENU

Wenn eine Marke etwas so Alltägliches wie eine Kehrschaufel und einen Pinsel elegant und ästhetisch aussehen lassen kann, wissen sie wirklich, was sie tun. MENU hat mit einer ausgewählten Gruppe von Designern zusammengearbeitet, um mehrere Kollektionen hochwertiger Alltagsaccessoires herzustellen. Ihr Ziel ist es, Ihre tägliche Erfahrung durch gutes Design zu steigern.

&Tradition

Die dänische Marke &Tradition vereint Alt und Neu, um ihr raffiniertes Sortiment an skandinavischen Haushaltswaren herzustellen. Durch die Verwendung klassischer Materialien und die Überarbeitung ihrer Verwendungsmöglichkeiten hat die Marke eine vielfältige Sammlung von Lampen, Teppichen, Vasen und Möbeln aus dem Hut gezaubert.

ferm LIVING

Die Marke hat in nur einem knappen Jahrzehnt eine riesige Auswahl an modernen Haushaltswaren hervorgebracht. Sie greift zumeist traditionelle nordische Designprinzipien auf und fügt ihre eigene, einzigartige und zeitgemäße Note hinzu. Eher gewöhnliche Gegenstände wie ein einfacher Kleiderständer erhalten so ein sehr schlankes Redesign.

New Works

Die Liebe der Brand zu skulpturalen Formen und ursprünglichen Materialien wird von den weltbekannten Designern und Künstlern geteilt, mit denen die Marke zusammenarbeitet, um ihre Vision zu verwirklichen. Die Designs bewegen sich zart zwischen Alt und Neu und kanalisieren Skandinaviens starke Geschichte der Handwerkskunst und Materialität.

Design House Stockholm

Die Haushaltswarenkollektion von Design House Stockholm ist vielfältig und vielseitig, dank der zahlreichen Designer aus der ganzen Welt, die dazu beigetragen haben. Jeder der Designer hält sich in seinen Kreationen an die übergreifenden skandinavischen Designprinzipien, jedoch mit seiner ganz persönlichen Note.

WOUD

2014 gründeten Mia und Torben Koed WOUD, nachdem sie jeweils 30 Jahre für andere Möbelmarken gearbeitet hatten. Die Haushaltswaren von WOUD bieten eine unkomplizierte Optik in ihrem Design und bieten gleichzeitig eine hohe Funktionalität.

by Lassen

Die Brüder Mogen und Flemming Lassen waren zwei bahnbrechende dänische Architekten des 20. Jahrhunderts. Die Marke setzt den einzigartigen, modernistischen Stil des skandinavischen Designs der beiden Brüder nun konsequent fort. Ihr Flaggschiffprodukt, der Kubus-Kerzenhalter, wurde 1962 von Mogen selbst entworfen.

Stelton

Stelton hat einen unschätzbaren Beitrag geleistet, dänisches Design außerhalb Dänemarks bekannt zu machen. Wie man sich am Lagerfeuer erzählt, begann die Brand in den 60er Jahren mit der Vermarktung einer Sauciere aus Edelstahl, deren Verkäufe sowohl lokal als auch in den USA in die Höhe schossen.

Heute ist Stelton durch immer neu kreierte Designwelten mit einer umfangreichen Kollektion eleganter, nordischer Küchenutensilien rund um den Globus äußerst erfolgreich.

Nordic Product Design Inspirationen aus unserem Online-Shop

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Quellen:

  • vgl. „The Future in Design – The competitiveness and industrial dynamics of the Nordic design industry“, Final Report (2004), ISBN 91-506-1793-1
  • Scandinavia Standard: What is Scandinavian Design?
  • MYDOMAINE: Love Scandinavian Design? These Are The Designers You Need to Know
  • Softer Volumes: Best Scandinavian Design Brands
Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011.
Joachim Rodriguez y Romero

Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011. Erfolgreicher Abschluss in Webdesign im Rahmen eines Hochschulstudiums (2008). Weiterentwicklung von Kreativitätstechniken durch Kurse in Freiem Zeichnen, Ausdrucksmalen und Theatre/Acting. Profunde Kenntnisse des Kunstmarktes durch langjährige journalistische Recherchen und zahlreichen Kooperationen mit Akteuren/Institutionen aus Kunst und Kultur.

www.kunstplaza.de/

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Eine gelungene Gartengestaltung kann dabei helfen, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Dabei geht es jedoch nicht nur darum, schöne Pflanzen auszuwählen oder passende Möbel aufzustellen.

Vielmehr muss ein Gesamtplan erstellt werden, in dem alle Elemente harmonisch miteinander verbunden sind.

Ganz besonders beliebt als Kunst im Garten sind aktuell auch Gartenskulpturen verschiedener Art: Ob moderne Skulpturen aus Metall oder klassische Steinfiguren – sie setzen besondere Akzente im grünen Ambiente und können so zum Blickfang für Besucher werden.

Wer also seinen Außenbereich neu gestalten möchte oder einfach nach Inspiration sucht, ist hier genau richtig!

In unserer Rubrik finden Sie zahlreiche Ideen rund um das Thema Gartendesign sowie Tipps von Experten zur Umsetzung Ihrer eigenen Vorstellungen.

Konzeptkunst

Bei der Konzeptkunst handelt es sich um eine künstlerische Stilrichtung, die in den 1960er Jahren vom US-Künstler Sol LeWitt geprägt wurde (im englischen Sprachraum: Conceptual Art).

Die Ursprünge der Konzeptkunst liegen im Minimalismus (engl.: Minimal Art), und mit ihr werden die Theorien und Tendenzen der abstrakten Malerei weiterentwickelt.

Das Besondere an dieser Stilrichtung ist der Umstand, dass die Ausführung des Kunstwerks von untergeordneter Bedeutung ist und nicht durch den Künstler selbst erfolgen muss. Im Vordergrund stehen Konzept und Idee, die für die künstlerische Arbeit als gleichwertig erachtet werden.

In dieser Rubrik des Kunstblogs finden Sie zahlreiche Beiträge und Inhalte rund um diesen Themenkomplex sowie zu Vertretern, Ausstellungen und Trends.

Von Kunst leben

Ein Grundbedürfnis eines jeden künstlerisch schaffenden Menschen dürfte es wohl sein, von seiner Kunst leben zu können.

Um die eigene Existenz zu sichern, ist es unabkömmlich, mit Kunst Geld zu verdienen. Tatsächlich können heutzutage – entgegen der mehrheitlichen Wahrnehmung – viele Künstler von ihrem kreativen Schaffen gut leben. Dennoch ist eine überwiegende Mehrheit aller freischaffenden Künstler noch auf weitere Einnahmequellen (z.B. Kurse geben, Auftragsarbeiten, Nebenjobs, usw.) angewiesen.

Die Anerkennung als Künstler bringt oft noch keine unmittelbare finanzielle Sicherheit mit sich. Daher sind Künstler auch oft gleichzeitig Lebenskünstler.

Die Möglichkeiten, von der eigenen Kunst leben zu können, sind durch das Internet und die sozialen Medien allerdings stark gewachsen. Als Künstler muss man jedoch vielseitig und flexibel sein, um Erfolg zu haben. Auch ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen ist essentiell.

Kundenpflege und Selbstmarketing sind ebenfalls wichtige Säulen für den Erfolg als Künstler.

In dieser Rubrik tragen wir zahlreiche Beiträge, Informationen, Tipps und Ratschläge zusammen, die Ihnen dabei helfen sollen, von Ihrer Kunst zu leben.

KI Kunst – Kunst und künstliche Intelligenz

In dieser Magazin-Rubrik finden Sie zahlreiche Berichte und Artikel rund um den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Kunst, Design und Architektur.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, wie KI in diesen Bereichen eingesetzt werden kann, sondern auch darum, welche Auswirkungen dies auf das kreative Schaffen hat.

Denn während einige Experten davon ausgehen, dass der Einsatz von KI zu einer Revolution in Kunst und Design führen wird, gibt es auch Stimmen aus der Branche selbst, die skeptisch gegenüber KI-Kunst und KI-gestützten Bildgeneratoren sind.

Ein frühes Beispiel aus dem Jahr 2016 für den Einsatz von KI in Kunst ist das Projekt „The Next Rembrandt“. Hier wurde eine Software entwickelt, die anhand von Datenanalyse ein neues Gemälde im Stil des niederländischen Malers erstellt hat – ohne menschliches Zutun.

Das Ergebnis war überraschend realistisch und zeigte schon damals deutlich das Potenzial dieser Technologie.

Was bedeutet diese Entwicklung für traditionelle Handwerkskünste? Werden sie überflüssig oder können neue Möglichkeiten geschaffen werden?

Diese Fragen beschäftigen viele Menschen innerhalb und außerhalb der Branche gleichermaßen.

In jedem Fall bietet uns die Verbindung zwischen Kunst und künstlicher Intelligenz spannende Einblicke in mögliche Zukunftsszenarien.

Wir laden Sie herzlich dazu ein sich mit uns gemeinsam auf Entdeckungsreise zu begeben!

Kunstlexikon und Glossar

Wie jeder Themenkomplex hält auch die Kunst eine Fülle von fachspezifischen Begrifflichkeiten, Ausdrücken, Abkürzungen und Fremdwörtern bereit.

In dieser Rubrik möchten wir Ihnen immer wieder mal ein paar der wichtigsten und geläufigsten Begriffe näher bringen.

Sie werden hier eine Reihe an Informationen, Definitionen, liturgischen Termini, Hinweisen, gebräuchlichen Fachausdrücken und deren Abkürzungen sowie Begriffe der Kunsttheorie, Kunstgeschichte und Kunstphilosophie kennen lernen und vertiefen können.

In unserer sich fortlaufend erweiternden Kategorie "Kunstlexikon" liefern wir Ihnen Antworten auf Fragen wie "Was versteht man unter Art Brut, Tape Art, Makramee, Performance Art oder Konzeptkunst?"

Kunstepochen

In der Kunst erfolgt die Einteilung von Künstlern und Kunstwerken in Stilepochen. Diese orientieren sich an gemeinsamen charakteristischen Merkmalen der Kunstwerke und Kulturerzeugnisse eines Zeitalters.

Die Einteilung in Epochen dient als ein Hilfsmittel zur Strukturierung und Einordnung von Werken und Künstlern in einen zeitlichen Rahmen und ein kulturgeschichtliches Geschehen.

Zu den wichtigsten Kunstepochen zählen beispielsweise Antike, Romantik, Gotik, Renaissance, Barock, Biedermeier, Impressionismus, Expressionismus, Jugendstil und Pop Art …

Das Wissen um Kunstepochen spielt eine große Rolle insbesondere im Kunsthandel sowie in der Kunsttheorie und der klassischen Bildanalyse.

In dieser Rubrik des Kunstblogs möchten wir Ihnen zu einem besseren Verständnis rund um diese Epochen, Stilrichtungen und Strömungen verhelfen.

Kunststile und Stilrichtungen

Der Kunststil oder auch die Stilrichtung bei Kunstwerken bezeichnet die einheitliche Ausprägung der Kunstwerke und Kulturerzeugnisse eines Zeitalters, eines Künstlers oder einer Künstlergruppe, einer Kunstrichtung oder Kunstschule.

Es handelt sich hierbei um ein Hilfsmittel zur Einordnung und Systematisierung der Vielfalt von Kunst. Er bezeichnet Übereinstimmendes, das sich von anderen unterscheidet.

Der Begriff ist thematisch zur Kunstepoche verwandt, ist jedoch nicht nur in einem zeitlichen Rahmen zu sehen und daher weitaus umfassender.

In dieser Rubrik möchten wir Ihnen zu einem besseren Verständnis rund um Stilrichtungen und Strömungen in der Kunst verhelfen.

Freelancing

Unabhängig von Ihrem Tätigkeitsbereich als Webdesigner, Grafikdesigner, Spieleentwickler, Fotograf, Programmierer, Produktdesigner, Journalist, Content Creator oder Influencer, als Selbstständiger haben Sie vielfältige Aufgaben zu bewältigen.

Von der Kundenakquise über die erfolgreiche Projektumsetzung bis hin zum Zeitmanagement und der Finanzverwaltung – einschließlich der oft ungeliebten Steuerangelegenheiten.

Gute Informationen und die richtigen Online Tools sind entscheidend für eine erfolgreiche Karriere als Freelancer oder Content Creator.

In dieser Rubrik finden Sie hilfreiche Artikel und wertvolle Ratschläge mit Tipps speziell für Freiberufler.

Highlights der Woche

Unter dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen unsere persönlichen Wochenhöhepunkte aus der bunten Nachrichtenwelt der Kunst und des kreativen Schaffens.

Dabei legen wir den Fokus auf eine möglichst vielseitige und abwechslungsreiche Zusammenstellung spannender Nachrichten und Netzfundstücke, die sich für uns aus der Masse an Berichterstattungen deutlich abgehoben haben.

In der Regel erscheinen die Beiträge in dieser Rubrik zum Ende jeder Kalenderwoche als eine Art persönlicher Wochenrückblick unserer Redaktion.

Gerne können Sie diese Kategorie per RSS-Feed abonnieren, um in Zukunft keine Beiträge mehr zu verpassen.

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