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Österreichischer Jugendstil – Die schönsten Plätze in Wien

Joachim Rodriguez y Romero
Joachim Rodriguez y Romero
Mi., 12. März 2025, 20:10 CET

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Das Wien des Fin de Siècle ist eines der faszinierendsten geistigen und kulturellen Zentren der europäischen Moderne. Der soziale Zusammenbruch und der unumkehrbare Verfall des Habsburgerreichs führten zu einer zutiefst sinnlichen Kultur, die mehr an der Erforschung der inneren Welt als an politischen Realitäten interessiert war.

Die Grundlage von Klimts bildnerischer Herangehensweise ist Sinnlichkeit und eine subtile Erotik. Auch Otto Wagners Baustil, der klar und schlicht ist und Gold- sowie Blumenverzierungen aufweist, stellt eine Hommage an die Ornamente des Wiener Jugendstils dar.

Der Jugendstil, der oft als Art Nouveau bezeichnet wird, beeinflusste die Kunst- und Architekturszene in ganz Europa Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Ästhetik dieser Stilepoche zeichnet sich insbesondere durch geschwungene Linien, blumige Muster und die Verbindung von Kunst und Alltag aus.

Wien, eine Stadt mit reicher Geschichte und Kultur, bietet die intensivste Erfahrung dieser Stilepoche. Viele Bauwerke und Kunstwerke verkörpern auch heute noch den Erfindergeist und den künstlerischen Anspruch dieser Zeit.

Wir nennen Ihnen die Jugendstil-Highlights in Wien, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Historischer Kontext des Jugendstils

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand der Jugendstil als Reaktion auf die rasante Industrialisierung und Urbanisierung, die zu dieser Zeit in ganz Europa stattfand.

Die starren, massenproduzierten Stile, die diese Ära dominierten, erforderten eine Abkehr von den Künstlern und Designern, die zu dieser Zeit arbeiteten. Dieser kreative Stil zeichnete sich durch fließende Linien und organische Formen aus, die das Ergebnis ihres Wunsches waren, die Natur und die Handwerkskunst zu würdigen.

Es ging nicht nur um Kunst; Es war eine Lebensweise, die viele Aspekte des Wohnens beeinflusste, darunter Architektur, Möbel und sogar Alltagsgegenstände.

Der österreichische Jugendstil blühte vor allem in Städten wie Wien auf.

Prägende Künstler der Art Nouveau

Die Jugendstilszene in Wien wäre nichts ohne die bedeutende Arbeit der Künstler und Baumeister, die sie maßgeblich prägten. Diese Pioniere veränderten das Erscheinungsbild der Stadt, indem sie Natur mit neuen Designideen kombinierten.

Folgende Künstler stachen hervor:

  • Otto Wagner – bahnbrechender Baumeister, der Gebäude schuf, die die Lebensweise der Menschen veränderten.
  • Alfons Mucha – berühmter Maler und Grafiker, dessen Anzeigen stilbildend waren.
  • Josef Hoffmann – berühmter und bedeutender Designer, der Wert auf Handwerkskunst legte und zur Gründung der Wiener Werkstätte beitrug.
  • Koloman Moser – für seine Arbeiten in vielen Bereichen bekannt, beispielsweise für Möbel und Bettwäsche.
  • Gustav Klimt – berühmter Maler, dessen Werke die Sexualität des Jugendstils auf den Punkt brachten.

Gemeinsam erarbeiteten sie eine Bildsprache, die den Zeitgeist einfing und einen unauslöschlichen Eindruck in der Wiener Kulturlandschaft hinterließ.

Charakteristische Designelemente des Jugendstils

Von fließenden Linien bis hin zu zarten Blumenmotiven bieten die besonderen Designmerkmale des Jugendstils ein fesselndes Erlebnis. Dieser Ansatz setzt auf organische Formen und exzellente Handwerkskunst und fängt die Schönheit der Natur in all ihren Details ein.

Designer verwendeten häufig kreative Materialien und Techniken und gingen dabei über die Grenzen hinaus, um eine erstaunliche Ästhetik zu erreichen.

Zu den Hauptmerkmalen gehören:

  • Krummlinige Formen – weiche, geschwungene Linien, die natürlichen Formen ähneln.
  • Blumen- und Pflanzenmotive – üppige botanische Muster, die die Natur ehren.
  • Buntglas – lebendige Farben und aufwendige Muster
  • Whiplash-Linien – dynamische, geschwungene Linien, die Bewegung und Spannung erzeugen.
  • Asymmetrische Designs – ungewöhnliche Arrangements, die sich der typischen Symmetrie widersetzen.

Diese Teile ergänzen einander häufig und ermutigen den Betrachter, die Handwerkskunst und den Erfindungsreichtum zu schätzen, die in jedem Kunstwerk stecken.

Die schönsten Jugendstilbauten Wiens

01 Die Wiener Secession – Symbol der Moderne

Das Wiener Secessionsgebäude der Wiener Secession, umgangssprachlich einfach Secession genannt, wurde 1897/98 von Joseph Maria Olbrich als Ausstellungsgebäude für zeitgenössische Kunst errichtet, wozu es noch heute dient. Es ist eines der bedeutendsten Gebäude des österreichischen Secessionsstils
Das Wiener Secessionsgebäude der Wiener Secession, umgangssprachlich einfach Secession genannt, wurde 1897/98 von Joseph Maria Olbrich als Ausstellungsgebäude für zeitgenössische Kunst errichtet, wozu es noch heute dient. Es ist eines der bedeutendsten Gebäude des österreichischen Secessionsstils
Bildquelle: böhringer friedrich, CC BY-SA 3.0 AT, via Wikimedia Commons

Es gibt viele Jugendstil-Stätten in Wien, aber eine der bekanntesten ist die Wiener Secession. Das Gebäude, das 1897 von einer Gruppe um Gustav Klimt gegründet wurde, verstand sich als Alternative zur Akademie der Schönen Künste, die als konservativer galt.

Die goldene Kuppel aus Lorbeerblättern ist ein bemerkenswertes Bauwerk, das Aufmerksamkeit erregt und den Beginn einer neuen Ära in der Welt der Kunst darstellt. Dieses Meisterwerk, ein Meisterwerk, das die Essenz des Jugendstils präzise darstellt, wartet in der Secession auf Touristen. Es handelt sich um den berühmten Beethovenfries, der von Gustav Klimt geschaffen wurde.

Ferner bietet die Secession weiterhin einen Ort für moderne Kunst und präsentiert eine Vielzahl von Ausstellungen.

02 Die Wiener Werkstätte – Kunst trifft Handwerk

Bei ihrer Gründung im Jahr 1903 war die Wiener Werkstätte eine Vereinigung von Künstlern, die das Ziel teilten, ein Höchstmaß an Harmonie zwischen Kunst und Handwerk zu erreichen. Die Umwandlung alltäglicher Gegenstände in Kunstwerke ist ihr erklärtes Ziel. Diese Künstler schufen Werke, die sich durch klare Linien und blumige Muster auszeichneten, und sie schufen alles von Möbeln über Schmuck bis hin zu Textilien.

Besonders bekannt ist die Partnerschaft von Koloman Moser und Josef Hoffmann, deren gemeinsame Entwürfe heute als Meisterwerke der Modebranche gelten. Einige der Originale sind im Museum für Angewandte Kunst (MAK) in Wien ausgestellt, das sich in Österreich befindet.

03 Otto Wagners Meisterwerke

Es besteht Einigkeit darüber, dass Otto Wagner zu den bedeutendsten Erbauern des Wiener Jugendstils zählt. Durch die von ihm geschaffenen kreativen Entwürfe hat sich das Stadtbild tiefgreifend verändert. Die Straßenbahnhaltestellen am Karlsplatz sind vor allem durch ihre aufwändigen Fassaden und grünen Kupferdächer bekannt, die sie von anderen Haltestellen unterscheiden.

Ostansicht des ehemaligen westlichen Stadtbahn-Pavillons am Karlsplatz im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden. 1898 wurden nach einem Entwurf von Otto Wagner zwei identische Zugangsgebäude für die Stadtbahnstation Karlsplatz errichtet. Die vielen dekorativen Details machten die Station zu einem Musterbeispiel des Wiener Jugendstils.
Ostansicht des ehemaligen westlichen Stadtbahn-Pavillons am Karlsplatz im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden.
1898 wurden nach einem Entwurf von Otto Wagner zwei identische Zugangsgebäude für die Stadtbahnstation Karlsplatz errichtet. Die vielen dekorativen Details machten die Station zu einem Musterbeispiel des Wiener Jugendstils.
Bildquelle: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ferner verdeutlicht die Postsparkasse, die als eines von Wagners Meisterwerken gilt, durch ihre eigene Formensprache und einfallsreiche Materialien, wie zeitgemäß der Jugendstil jener Zeit war. Ein Ausflug zu diesen Bauwerken ist ein absolutes Muss für jeden, der sich für Architektur interessiert.

04 Jugendstil in der Wohnarchitektur – das Majolikahaus

Das Majolikahaus Wien ist bekannt für die exquisite Wohnarchitektur, die während der Zeit des Jugendstils entstand. Eines der prominentesten Beispiele ist Otto Wagners Majolikahaus in der Wienzeile. Jeder einzelne Passant staunt über den Anblick der hellen Keramikfliesen, mit denen die Außenfassade des Hauses geschmückt ist. Diese Fliesen haben Blumenmotive.

Das nahegelegene Musenhaus besticht durch die schöne Dekoration und die skurrilen Elemente. Das Erlebnis, durch diese Straßen zu gehen, gleicht einer Reise zurück in die Zeit bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts.

Jugendstilkunst in Wien

01 Gustav Klimt – Der Meister des Jugendstils

Zweifellos ist Gustav Klimt der wichtigste Künstler, der eng mit der Wiener Jugendstilbewegung verbunden ist. Der extravagante Einsatz von Gold und kunstvollen Mustern in seinen Gemälden, insbesondere im weltberühmten „Der Kuss“, ist eines der Dinge, die sie auszeichnen. Jeder Kunstliebhaber sollte sich einen Besuch im Belvedere-Museum nicht entgehen lassen, das die umfangreichste Sammlung von Klimt-Gemälden beherbergt. Neben seinen Gemälden lohnt es sich auch, seine im Stil der Secession komponierten Mosaike und Wandgemälde zu besichtigen.

02 Plakate und Grafik

Die Kunst des Jugendstils inspirierte nicht nur die Malerei und Architektur der damaligen Zeit, sondern hatte auch Einfluss auf die Kunst der Plakatherstellung. Künstler wie Koloman Moser waren für die Gestaltung von Werbeplakaten verantwortlich, die sich aufgrund der präzisen Linienführung und der Kombination von Text und Bildern zu echten Kunstwerken entwickelten. Diese mittlerweile bei Sammlern begehrten Plakate zeigen die Vielfalt der in Wien vorherrschenden Jugendstilstile.

Jugendstil erleben – Museen und Galerien

Wien bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Kunst des Jugendstils aus nächster Nähe zu betrachten. Sowohl das Leopold Museum als auch das MAK verfügen über bedeutende Sammlungen von Möbeln, Gemälden und Alltagsgegenständen aus dieser Zeit zur Ausstellung.

Das Ernst-Fuchs-Museum, einst als Otto-Wagner-Villa bekannt, bietet Besuchern faszinierende Einblicke in das Leben und Werk eines der einflussreichsten Vertreter des Wiener Jugendstils.

Praktische Hinweise für Ihre Reise nach Wien

Mobil in Wien – die digitale Vignette für Österreich

Wenn Sie planen, nach Wien zu fahren, sollten Sie die Digitale Vignette für Österreich mit Autopay kaufen. Das spart Zeit und sorgt für ein angenehmes Erlebnis. Mit der Autopay-App können Sie die Vignette schnell und einfach kaufen. Jetzt können Sie sich den Aufwand des Klebens ersparen, indem Sie es online bestellen und sofort loslegen.

Führungen und Audioguides

Um die Vielfalt des Jugendstils in Wien besser zu verstehen, kann eine Führung hilfreich sein. Es gibt zahlreiche Unternehmen, die thematische Stadtführungen rund um die Kunst und Architektur des Jugendstils anbieten. Für diejenigen, die sich dafür entscheiden, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, sind Audioguides möglicherweise eine sinnvolle Alternative.

Der Wiener Jugendstil – eine Epoche voller Eleganz und Innovation

Wien ist ein Muss für Jugendstil-Liebhaber. Ein Spaziergang durch die Straßen Wiens ist wie eine Reise durch die Kunstgeschichte. Von der atemberaubenden Secession über Otto Wagners Meisterwerke bis hin zu den organischen Fassaden der Wohngebäude.

Planen Sie Ihren Urlaub in Wien, laden Sie die Autopay-App herunter und sehen Sie sich die spektakuläre Jugendstilarchitektur an.

Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011.
Joachim Rodriguez y Romero

Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011. Erfolgreicher Abschluss in Webdesign im Rahmen eines Hochschulstudiums (2008). Weiterentwicklung von Kreativitätstechniken durch Kurse in Freiem Zeichnen, Ausdrucksmalen und Theatre/Acting. Profunde Kenntnisse des Kunstmarktes durch langjährige journalistische Recherchen und zahlreichen Kooperationen mit Akteuren/Institutionen aus Kunst und Kultur.

www.kunstplaza.de/

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Graffiti-Kunst / Street Art

Graffiti-Kunst / Street Art ist eine urbane Kunstform, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Es begann in den 1970er Jahren in New York City, als Künstler begannen, Graffiti auf öffentlichen Gebäuden und U-Bahn-Waggons zu sprayen. Seitdem hat sich die Graffiti-Kunst in viele verschiedene Richtungen entwickelt.

Heutzutage wird Graffiti und Street Artals eine lebendige Kunstform angesehen, die einzigartige künstlerische Ausdrucksformen schafft. Die Graffiti-Kunst hat sich zu einer weltweiten Bewegung entwickelt, die Menschen aus allen Teilen der Welt verbindet und einen großen Einfluss auf die Populärkultur und die Kunstwelt im Allgemeinen hat.

In dieser Rubrik tragen wir zahlreiche Beiträge, Informationen rund um die Themen Street Art, Mural Art, Graffiti-Kunst und weitere urbane Kunstformen.

Straßenkunst lässt sich übrigens auch als sogenannte Urban Art für Ihre eigenen vier Wände kaufen.

Inneneinrichtung / Interior Design

Rubrik für Innenarchitektur, Interior Design, Raumgestaltung, Wohndesign, Objekteinrichtung, Produkt- und Materialinnovation.

Hier finden Sie alles, was das Herz eines Interior Designers höherschlagen lässt. Wir präsentieren Ihnen die neuesten Trends und Entwicklungen in der Welt des Wohndesigns sowie innovative Produkte und Materialien für eine einzigartige Raumgestaltung.

Unser Ziel ist es, unseren Lesern Inspiration zu bieten und ihnen dabei zu helfen, ihre Wohnräume auf kreative Art und Weise neu zu gestalten oder komplett umzugestalten.

Dabei legen wir großen Wert darauf, dass unsere Artikel nicht nur ästhetisch ansprechend sind sondern auch praktische Tipps beinhalten.

Wir stellen Ihnen außerdem erfolgreiche Innenarchitekten vor – von Newcomern bis hin zu den bekanntesten Namen der Branche – damit Sie sich inspirieren lassen können von ihren Projekten und deren Arbeitsweise kennenlernen können.

Egal ob es darum geht einen kleinen Raum optimal auszunutzen oder Ihr Zuhause mit neuen Möbeln im angesagtem Industrial-Style einzurichten: Bei uns finden Sie alle Informationen rund um das Thema Inneneinrichtung!

Gartengestaltung & Landschaftsarchitektur

Rubrik für Gartendesign, Outdoor Dekoration, Gartengestaltung, Gartenskulpturen und Landschaftsarchitektur.

In der heutigen Zeit gewinnt das Thema Gartendesign und Landschaftsarchitektur immer mehr an Bedeutung. Immer öfter wird der Garten als Erweiterung des Wohnraums betrachtet, weshalb auch die Outdoor Dekoration eine wichtige Rolle spielt.

Doch nicht nur optisch soll der Garten überzeugen – er sollte auch funktional sein und den Bewohnern einen Ort bieten, um sich zu entspannen oder gemeinsam mit Freunden und Familie Zeit im Grünen zu verbringen.

Eine gelungene Gartengestaltung kann dabei helfen, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Dabei geht es jedoch nicht nur darum, schöne Pflanzen auszuwählen oder passende Möbel aufzustellen.

Vielmehr muss ein Gesamtplan erstellt werden, in dem alle Elemente harmonisch miteinander verbunden sind.

Ganz besonders beliebt als Kunst im Garten sind aktuell auch Gartenskulpturen verschiedener Art: Ob moderne Skulpturen aus Metall oder klassische Steinfiguren – sie setzen besondere Akzente im grünen Ambiente und können so zum Blickfang für Besucher werden.

Wer also seinen Außenbereich neu gestalten möchte oder einfach nach Inspiration sucht, ist hier genau richtig!

In unserer Rubrik finden Sie zahlreiche Ideen rund um das Thema Gartendesign sowie Tipps von Experten zur Umsetzung Ihrer eigenen Vorstellungen.

Konzeptkunst

Bei der Konzeptkunst handelt es sich um eine künstlerische Stilrichtung, die in den 1960er Jahren vom US-Künstler Sol LeWitt geprägt wurde (im englischen Sprachraum: Conceptual Art).

Die Ursprünge der Konzeptkunst liegen im Minimalismus (engl.: Minimal Art), und mit ihr werden die Theorien und Tendenzen der abstrakten Malerei weiterentwickelt.

Das Besondere an dieser Stilrichtung ist der Umstand, dass die Ausführung des Kunstwerks von untergeordneter Bedeutung ist und nicht durch den Künstler selbst erfolgen muss. Im Vordergrund stehen Konzept und Idee, die für die künstlerische Arbeit als gleichwertig erachtet werden.

In dieser Rubrik des Kunstblogs finden Sie zahlreiche Beiträge und Inhalte rund um diesen Themenkomplex sowie zu Vertretern, Ausstellungen und Trends.

Von Kunst leben

Ein Grundbedürfnis eines jeden künstlerisch schaffenden Menschen dürfte es wohl sein, von seiner Kunst leben zu können.

Um die eigene Existenz zu sichern, ist es unabkömmlich, mit Kunst Geld zu verdienen. Tatsächlich können heutzutage – entgegen der mehrheitlichen Wahrnehmung – viele Künstler von ihrem kreativen Schaffen gut leben. Dennoch ist eine überwiegende Mehrheit aller freischaffenden Künstler noch auf weitere Einnahmequellen (z.B. Kurse geben, Auftragsarbeiten, Nebenjobs, usw.) angewiesen.

Die Anerkennung als Künstler bringt oft noch keine unmittelbare finanzielle Sicherheit mit sich. Daher sind Künstler auch oft gleichzeitig Lebenskünstler.

Die Möglichkeiten, von der eigenen Kunst leben zu können, sind durch das Internet und die sozialen Medien allerdings stark gewachsen. Als Künstler muss man jedoch vielseitig und flexibel sein, um Erfolg zu haben. Auch ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen ist essentiell.

Kundenpflege und Selbstmarketing sind ebenfalls wichtige Säulen für den Erfolg als Künstler.

In dieser Rubrik tragen wir zahlreiche Beiträge, Informationen, Tipps und Ratschläge zusammen, die Ihnen dabei helfen sollen, von Ihrer Kunst zu leben.

KI Kunst – Kunst und künstliche Intelligenz

In dieser Magazin-Rubrik finden Sie zahlreiche Berichte und Artikel rund um den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Kunst, Design und Architektur.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, wie KI in diesen Bereichen eingesetzt werden kann, sondern auch darum, welche Auswirkungen dies auf das kreative Schaffen hat.

Denn während einige Experten davon ausgehen, dass der Einsatz von KI zu einer Revolution in Kunst und Design führen wird, gibt es auch Stimmen aus der Branche selbst, die skeptisch gegenüber KI-Kunst und KI-gestützten Bildgeneratoren sind.

Ein frühes Beispiel aus dem Jahr 2016 für den Einsatz von KI in Kunst ist das Projekt „The Next Rembrandt“. Hier wurde eine Software entwickelt, die anhand von Datenanalyse ein neues Gemälde im Stil des niederländischen Malers erstellt hat – ohne menschliches Zutun.

Das Ergebnis war überraschend realistisch und zeigte schon damals deutlich das Potenzial dieser Technologie.

Was bedeutet diese Entwicklung für traditionelle Handwerkskünste? Werden sie überflüssig oder können neue Möglichkeiten geschaffen werden?

Diese Fragen beschäftigen viele Menschen innerhalb und außerhalb der Branche gleichermaßen.

In jedem Fall bietet uns die Verbindung zwischen Kunst und künstlicher Intelligenz spannende Einblicke in mögliche Zukunftsszenarien.

Wir laden Sie herzlich dazu ein sich mit uns gemeinsam auf Entdeckungsreise zu begeben!

Kunstlexikon und Glossar

Wie jeder Themenkomplex hält auch die Kunst eine Fülle von fachspezifischen Begrifflichkeiten, Ausdrücken, Abkürzungen und Fremdwörtern bereit.

In dieser Rubrik möchten wir Ihnen immer wieder mal ein paar der wichtigsten und geläufigsten Begriffe näher bringen.

Sie werden hier eine Reihe an Informationen, Definitionen, liturgischen Termini, Hinweisen, gebräuchlichen Fachausdrücken und deren Abkürzungen sowie Begriffe der Kunsttheorie, Kunstgeschichte und Kunstphilosophie kennen lernen und vertiefen können.

In unserer sich fortlaufend erweiternden Kategorie "Kunstlexikon" liefern wir Ihnen Antworten auf Fragen wie "Was versteht man unter Art Brut, Tape Art, Makramee, Performance Art oder Konzeptkunst?"

Kunstepochen

In der Kunst erfolgt die Einteilung von Künstlern und Kunstwerken in Stilepochen. Diese orientieren sich an gemeinsamen charakteristischen Merkmalen der Kunstwerke und Kulturerzeugnisse eines Zeitalters.

Die Einteilung in Epochen dient als ein Hilfsmittel zur Strukturierung und Einordnung von Werken und Künstlern in einen zeitlichen Rahmen und ein kulturgeschichtliches Geschehen.

Zu den wichtigsten Kunstepochen zählen beispielsweise Antike, Romantik, Gotik, Renaissance, Barock, Biedermeier, Impressionismus, Expressionismus, Jugendstil und Pop Art …

Das Wissen um Kunstepochen spielt eine große Rolle insbesondere im Kunsthandel sowie in der Kunsttheorie und der klassischen Bildanalyse.

In dieser Rubrik des Kunstblogs möchten wir Ihnen zu einem besseren Verständnis rund um diese Epochen, Stilrichtungen und Strömungen verhelfen.

Kunststile und Stilrichtungen

Der Kunststil oder auch die Stilrichtung bei Kunstwerken bezeichnet die einheitliche Ausprägung der Kunstwerke und Kulturerzeugnisse eines Zeitalters, eines Künstlers oder einer Künstlergruppe, einer Kunstrichtung oder Kunstschule.

Es handelt sich hierbei um ein Hilfsmittel zur Einordnung und Systematisierung der Vielfalt von Kunst. Er bezeichnet Übereinstimmendes, das sich von anderen unterscheidet.

Der Begriff ist thematisch zur Kunstepoche verwandt, ist jedoch nicht nur in einem zeitlichen Rahmen zu sehen und daher weitaus umfassender.

In dieser Rubrik möchten wir Ihnen zu einem besseren Verständnis rund um Stilrichtungen und Strömungen in der Kunst verhelfen.

Freelancing

Unabhängig von Ihrem Tätigkeitsbereich als Webdesigner, Grafikdesigner, Spieleentwickler, Fotograf, Programmierer, Produktdesigner, Journalist, Content Creator oder Influencer, als Selbstständiger haben Sie vielfältige Aufgaben zu bewältigen.

Von der Kundenakquise über die erfolgreiche Projektumsetzung bis hin zum Zeitmanagement und der Finanzverwaltung – einschließlich der oft ungeliebten Steuerangelegenheiten.

Gute Informationen und die richtigen Online Tools sind entscheidend für eine erfolgreiche Karriere als Freelancer oder Content Creator.

In dieser Rubrik finden Sie hilfreiche Artikel und wertvolle Ratschläge mit Tipps speziell für Freiberufler.

Highlights der Woche

Unter dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen unsere persönlichen Wochenhöhepunkte aus der bunten Nachrichtenwelt der Kunst und des kreativen Schaffens.

Dabei legen wir den Fokus auf eine möglichst vielseitige und abwechslungsreiche Zusammenstellung spannender Nachrichten und Netzfundstücke, die sich für uns aus der Masse an Berichterstattungen deutlich abgehoben haben.

In der Regel erscheinen die Beiträge in dieser Rubrik zum Ende jeder Kalenderwoche als eine Art persönlicher Wochenrückblick unserer Redaktion.

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