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Wie die Affordable Art Fair Berlin das Passion Investment für alle zugänglich macht

Joachim Rodriguez y Romero
Joachim Rodriguez y Romero
Fr., 10. April 2026, 18:08 CEST

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Der globale Kunstmarkt erholt sich, wie der im März veröffentlichte „Art Basel & UBS Global Art Market Report 2026“ resümiert. Im Jahr 2025 stiegen die Umsätze weltweit um 4 %, vor allem getrieben vom Auktionsmarkt. Es ist kaum mehr möglich, verlässliche Vorhersagen über die unberechenbare Entwicklung der Weltlage zu treffen. Aber der Bericht zeigt unmissverständlich, wie stabil das Einstiegssegment ist: Die Gesamtverkäufe sind leicht gesunken. Das untere Segment bis zu 50.000 US-Dollar ist jedoch sehr stabil und könnte eine solide Basis für den Kunstmarkt bilden, auch wenn das ultrahochpreisige Segment sehr volatil ist.

Diese Veränderung findet gleichzeitig mit einem anderen interessanten Trend statt: Die finanzielle Motivation, Kunst zu kaufen, wird immer weniger wichtig, besonders unter jungen Sammlern. Der jüngste Art & Finance Report von Deloitte Private und Art Tactic zeigt, dass 83 % der jungen Käufer 2023 angaben, dass die finanzielle Rendite ihre Hauptmotivation sei. Diese Zahl sank jedoch 2025 auf 52 %. Stattdessen werden emotionale und kulturelle Faktoren wie Identität und Sinnstiftung bei der Kaufentscheidung vordergründiger. Kunst wird immer mehr zu einer Leidenschaftsinvestition (sog. Passion Investment).

Kunst für alle in Alt-Treptow: Affordable Art Fair vom 16.-19. April zum dritten Mal in der Arena Berlin

Die Affordable Art Fair Berlin setzt genau im Nukleus dieser Entwicklungen an. Sie möchte Passion Investment für jedermann zugänglich machen und es im unteren Preissegment etablieren. Die Messe für erschwingliche Kunst öffnet vom 16. bis 19. April ihre Tore für die dritte Ausgabe in der Hauptstadt. Mit Preisen von 100 EUR bis 10.000 EUR zeigt es, dass der Aufbau einer Sammlung kein Privileg des High-End-Marktes sein muss. Es macht es Anfängern so einfach wie möglich, mit klaren Preisen und einem Programm rund um das Hauptthema „Wie man anfängt, Kunst zu sammeln“ einzusteigen.

Impressionen von der letzten Affordable Art Fair
Impressionen von der letzten Affordable Art Fair
(c) DAVID REINEKE

Sie wird mit internationaler Kunstvielfalt und einem erweiterten Programm erneut die Freude am Kunstsammeln nach Berlin-Treptow bringen und das Hauptstadtpublikum mit ihrem nahbaren Kunsterlebnis begeistern. 65 Galerien sowie nationale und internationale Aussteller*innen aus 18 Ländern zeigen unter dem Motto „Kunst für alle“ vier Tage lang die Arbeiten von etablierten Kunstgrößen sowie von vielversprechenden Newcomer-Talenten. Die Messe wird von Ramsay Fairs organisiert, einer der größten und erfolgreichsten Kunstmessefirmen weltweit, die jährlich 15 Messen und über 250.000 Besucher*innen betreut.

Das Rahmenprogramm mit dem Fokusthema „How to Start Collecting Art“ bietet dabei zusätzliche Unterstützung für Neulinge auf dem Kunstmarkt. Neben der beliebten Unter-1000-EUR-Wand, die beweist, dass man auch mit einem kleinen Budget qualitativ hochwertige Kunst kaufen kann, werden täglich kostenlose Führungen angeboten, um die Orientierung auf der Messe zu erleichtern. Am Samstag um 15 Uhr gibt es beim Collectors Talk mit Messedirektor Oliver Lähndorf, Galerist Steve Uhlig (Uhlig Gallery) und Dr. Anna Schwan Tipps zum Kunstsammeln.

Familiäres Kunsterlebnis statt elitärer Kunstszene

Seit ihrer Gründung verfolgen die Affordable Art Fairs das Ziel, die Barrieren der Kunstwelt einzureißen und Türen zu öffnen, die vielen sonst verschlossen bleiben“,

betont Oliver Lähndorf, der Messedirektor.

Egal, ob man zum ersten Mal ein Original kauft oder die eigene Sammlung erweitert – bei uns steht auch heute noch die Begeisterung für das Werk im Vordergrund, nicht das Vorwissen über den Kunstmarkt. Wir wollen bewusst eine demokratisierende Gegenbewegung sein zum immer noch vorherrschenden Elitarismus in der Kunstszene. Deswegen bieten wir eine kuratierte Auswahl hochkarätiger Galerien, aber in einem Umfeld, das einlädt, statt einzuschüchtern. So steht die Freude am Entdecken im Mittelpunkt unserer Messe und bietet eine lebendiges Kunsterlebnis für alle.“

Weltweite Kunstvielfalt in der Arena Berlin

Umgeben von der beeindruckenden Industriearchitektur der Arena Berlin, stellt die Affordable Art Fair eine vielfältige Auswahl zeitgenössischer Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Plastik, Druck und Fotografie aus. Die Auswahl der Galerien folgt dem Ansatz der lokalen Verwurzelung und der internationalen Vielfalt: Neben 15 Berliner Galerien bilden 11 spanische Aussteller*innen in diesem Jahr den Schwerpunkt auf der Ausstellungsfläche, darunter die Galeria Rodrigo Juarranz und die Galeria Sergi Sánchez.

Die Berliner Vertreter*innen umfassen unter anderem die artnow Gallery, die ATM Gallery Berlin und die Galerie fineart Berlin. In diesem Jahr ist AI-Kunst erstmals auf der Messe zu finden, dank der Galerie Guelmann & Unbekannnt, die sich auf digitale Kunst spezialisiert. Weitere Höhepunkte im Programm sind international angesehene Galerien wie die spanische Pigment Gallery, die BBA Gallery aus Berlin und die japanische Systema Gallery. Neben den Arbeiten etablierter Künstler wie Patty Caroll, Juan Escudero und Christoph Rode sind die Werke der aufstrebenden Talente Christian Kera Hinz, Jurena Munroz und Nico Sawatzki zu sehen.

SYSTEMA GALLERY|Waa Kitayabu|Noshitenten|90x90cm|Pencil on canvas
SYSTEMA GALLERY|Waa Kitayabu|Noshitenten|90x90cm|Pencil on canvas

Emerging Artists aus Berlin in einer kuratierten Sonderausstellung

Ein weiterer Aspekt des demokratischen Ansatzes der Affordable Art Fair ist die Förderung von lokalem und regionalem Kunstnachwuchs. Die „Emerging Artists“-Ausstellung, die von Hannah Weber-Heidenfels kuratiert wird, stellt jedes Jahr junge Künstlerinnen und Künstler in den Mittelpunkt und hilft ihnen so, den oft schwierigen Einstieg in den Kunstmarkt zu meistern.
Künstler*in Bella Bram bekommt in diesem Sonderformat eine breite Bühne. Brams‘ Werke, die von der Tierwelt inspiriert sind, verbinden die Merkmale von Insekten und Schnecken mit architektonischen Strukturen und untersuchen dabei künstlerisch die Momente des Dazwischenseins.

Bella Bram "Schwärmen" (2023)
Bella Bram „Schwärmen“ (2023)
Fotocredits: Louisa Boeszoermeny

 

 

3 Fragen an Messedirektor Oliver Lähndorf zum Thema Passion Investments

Oliver Lähndorf, der Direktor der Affordable Art Fair, beobachtet den Kunstmarkt schon lange. Er kann uns fundierte Informationen über die Risiken und Chancen von Kunst als Leidenschaftsinvestition im erschwinglichen Preisbereich geben. Zudem kann er erklären, worauf Anleger beim Kauf von Kunst auf der Affordable Art Fair achten sollten.

Oliver Lähndorf, Direktor der Affordable Art Fair Oliver Lähndorf, Direktor der Affordable Art Fair

Für Kunstplaza hat der Messedirektor drei zentrale Fragen beantwortet:

Was sind die Kernelemente von Passion Investments und wie grenzen sie sich zu anderen Geldanlageklassen ab?

O. Lähndorf: „Ein Passion Investment zeichnet sich in erster Linie durch seine persönliche Bedeutung für die Investierenden aus. Kurz: Investitionen in Objekte, die nicht nur rein materiell wertvoll sind, sondern darüber hinaus auch einen hohen emotionalen oder ästhetischen Wert besitzen. Im Gegensatz zu klassischen Finanzprodukten wie Anleihen oder ETFs bestechen sie durch ihre Haptik. Gerade am Beispiel des Passion Investments Kunst wird dies deutlich.

Statt digitaler Zahlenwerte hat man ein einmaliges physisches Asset, das man ausstellen und erleben kann. Anders als bei einer Aktie, die im Depot liegt, liefert ein Kunstwerk so eine tägliche Rendite in Form von Inspiration, Freude und Lebensqualität. Dazu kommt ein ideeller Aspekt, der dem Passion Investment Kunst zusätzlichen Wert verleiht: Durch den Kauf eines Werkes investiert man direkt in die Karriere von Künstler:innen und fördert so die kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft. Das ist etwas, was man nicht mit Rendite aufwiegen kann.“

Welche Passion-Assets sind besonders beliebt? Wo sind diese zu bekommen?

O. Lähndorf: „Zu den klassischen und beliebtesten Passion Assets gehören vor allem Luxusuhren, Oldtimer, Weine oder eben Kunst. Ein Passion Investment kann aber alles sein – von Schmuck über Luxusimmobilien bis hin zu Filmrequisiten wie Darth Vaders Lichtschwert aus der Star Wars-Reihe, welches zum Beispiel letztes Jahr für eine Rekordsumme versteigert wurde. Was sie alle auszeichnet, ist, dass ihr Wert nicht durch Marktmechanismen bestimmt wird, sondern durch ihre Einzigartigkeit, Herkunft und die persönliche Bedeutung für die Investierenden.

Je nachdem an welchem Passion Investment man interessiert ist, gibt es ganz unterschiedliche Wege, sie zu bekommen. Für alle, die darüber nachdenken, zum ersten Mal in Kunst zu investieren, kann ich Kunstmessen empfehlen, ganz besonders natürlich die Affordable Art Fair. Das gesamte Messekonzept ist darauf ausgerichtet, Laien beim Kunstkauf an die Hand zu nehmen und den Einstieg in den Kunstmarkt so niedrigschwellig wie möglich zu gestalten.

Aber auch erfahrene Sammler:innen kommen bei uns auf ihre Kosten: Wir haben immer etablierte Namen genauso wie aufstrebende Nachwuchstalente im Programm und auch diesen April in der Arena Berlin gibt es wieder viel Spannendes zu entdecken.“

Was ist beim Kauf zu beachten? Welche Risiken gibt es?

O. Lähndorf: „Es ist durchaus möglich, mit den richtigen Passion Assets beachtliche Gewinne zu erzielen. Auf eine hohe Rendite kann man sich in der Regel allerdings nicht verlassen, besonders als Laie oder Einsteiger:in. Mit klassischen Aktien und ETFs fährt man deutlich verlässlichere Ergebnisse ein als mit Sammlerstücken, egal welcher Art. Üblicherweise würde man diese Ungewissheit als Risiko werten.

Da es bei Passion Assets jedoch nicht ausschließlich, und oft auch nicht vorrangig, um Wertsteigerung und Gewinnmaximierung geht, fällt dieses Risiko nicht so stark ins Gewicht wie bei anderen Investmententscheidungen. Mein Rat als jemand, der seit über 20 Jahren im Kunstgeschäft tätig ist: Kaufen Sie, was Sie lieben. Wenn Sie ein Kunstwerk erwerben, das Sie berührt und zu Ihnen spricht, haben Sie bereits im Moment des Kaufs gewonnen.“

Key Facts & Eintritt

Key Facts der Affordable Art Fair Berlin

16. bis 19. April 2026 in der Arena Berlin (Alt-Treptow, Eichenstraße 4)
Öffnungszeiten: Fr. 12-22 Uhr, Sa. 11-20 Uhr, So. 11-18 Uhr
Vernissage am 16. April ab 17 Uhr
Öffentliche Late-View am 17. April von 17 bis 22 Uhr mit Drinks und DJ

Eintritt

  • Early-Bird-Tickets (5. Februar – 5. März): 10 EUR
  • Vorverkaufskarten (bis 9. April): 13 EUR
  • Erwachsene regulär: 16 EUR
  • Rentner*innen, Studierende, Menschen mit Behinderung, Erwerbslose: 14 EUR
  • Family-Ticket (2 Erwachsene + max. 3 Kinder): 25 EUR
  • Vernissage (16. April, 17-22 Uhr): 20 EUR
  • Late View (17. April, 17-22 Uhr): 20 EUR
Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011.
Joachim Rodriguez y Romero

Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011. Erfolgreicher Abschluss in Webdesign im Rahmen eines Hochschulstudiums (2008). Weiterentwicklung von Kreativitätstechniken durch Kurse in Freiem Zeichnen, Ausdrucksmalen und Theatre/Acting. Profunde Kenntnisse des Kunstmarktes durch langjährige journalistische Recherchen und zahlreichen Kooperationen mit Akteuren/Institutionen aus Kunst und Kultur.

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Graffiti-Kunst / Street Art

Graffiti-Kunst / Street Art ist eine urbane Kunstform, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Es begann in den 1970er Jahren in New York City, als Künstler begannen, Graffiti auf öffentlichen Gebäuden und U-Bahn-Waggons zu sprayen. Seitdem hat sich die Graffiti-Kunst in viele verschiedene Richtungen entwickelt.

Heutzutage wird Graffiti und Street Artals eine lebendige Kunstform angesehen, die einzigartige künstlerische Ausdrucksformen schafft. Die Graffiti-Kunst hat sich zu einer weltweiten Bewegung entwickelt, die Menschen aus allen Teilen der Welt verbindet und einen großen Einfluss auf die Populärkultur und die Kunstwelt im Allgemeinen hat.

In dieser Rubrik tragen wir zahlreiche Beiträge, Informationen rund um die Themen Street Art, Mural Art, Graffiti-Kunst und weitere urbane Kunstformen.

Straßenkunst lässt sich übrigens auch als sogenannte Urban Art für Ihre eigenen vier Wände kaufen.

Inneneinrichtung / Interior Design

Rubrik für Innenarchitektur, Interior Design, Raumgestaltung, Wohndesign, Objekteinrichtung, Produkt- und Materialinnovation.

Hier finden Sie alles, was das Herz eines Interior Designers höherschlagen lässt. Wir präsentieren Ihnen die neuesten Trends und Entwicklungen in der Welt des Wohndesigns sowie innovative Produkte und Materialien für eine einzigartige Raumgestaltung.

Unser Ziel ist es, unseren Lesern Inspiration zu bieten und ihnen dabei zu helfen, ihre Wohnräume auf kreative Art und Weise neu zu gestalten oder komplett umzugestalten.

Dabei legen wir großen Wert darauf, dass unsere Artikel nicht nur ästhetisch ansprechend sind sondern auch praktische Tipps beinhalten.

Wir stellen Ihnen außerdem erfolgreiche Innenarchitekten vor – von Newcomern bis hin zu den bekanntesten Namen der Branche – damit Sie sich inspirieren lassen können von ihren Projekten und deren Arbeitsweise kennenlernen können.

Egal ob es darum geht einen kleinen Raum optimal auszunutzen oder Ihr Zuhause mit neuen Möbeln im angesagtem Industrial-Style einzurichten: Bei uns finden Sie alle Informationen rund um das Thema Inneneinrichtung!

Gartengestaltung & Landschaftsarchitektur

Rubrik für Gartendesign, Outdoor Dekoration, Gartengestaltung, Gartenskulpturen und Landschaftsarchitektur.

In der heutigen Zeit gewinnt das Thema Gartendesign und Landschaftsarchitektur immer mehr an Bedeutung. Immer öfter wird der Garten als Erweiterung des Wohnraums betrachtet, weshalb auch die Outdoor Dekoration eine wichtige Rolle spielt.

Doch nicht nur optisch soll der Garten überzeugen – er sollte auch funktional sein und den Bewohnern einen Ort bieten, um sich zu entspannen oder gemeinsam mit Freunden und Familie Zeit im Grünen zu verbringen.

Eine gelungene Gartengestaltung kann dabei helfen, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Dabei geht es jedoch nicht nur darum, schöne Pflanzen auszuwählen oder passende Möbel aufzustellen.

Vielmehr muss ein Gesamtplan erstellt werden, in dem alle Elemente harmonisch miteinander verbunden sind.

Ganz besonders beliebt als Kunst im Garten sind aktuell auch Gartenskulpturen verschiedener Art: Ob moderne Skulpturen aus Metall oder klassische Steinfiguren – sie setzen besondere Akzente im grünen Ambiente und können so zum Blickfang für Besucher werden.

Wer also seinen Außenbereich neu gestalten möchte oder einfach nach Inspiration sucht, ist hier genau richtig!

In unserer Rubrik finden Sie zahlreiche Ideen rund um das Thema Gartendesign sowie Tipps von Experten zur Umsetzung Ihrer eigenen Vorstellungen.

Konzeptkunst

Bei der Konzeptkunst handelt es sich um eine künstlerische Stilrichtung, die in den 1960er Jahren vom US-Künstler Sol LeWitt geprägt wurde (im englischen Sprachraum: Conceptual Art).

Die Ursprünge der Konzeptkunst liegen im Minimalismus (engl.: Minimal Art), und mit ihr werden die Theorien und Tendenzen der abstrakten Malerei weiterentwickelt.

Das Besondere an dieser Stilrichtung ist der Umstand, dass die Ausführung des Kunstwerks von untergeordneter Bedeutung ist und nicht durch den Künstler selbst erfolgen muss. Im Vordergrund stehen Konzept und Idee, die für die künstlerische Arbeit als gleichwertig erachtet werden.

In dieser Rubrik des Kunstblogs finden Sie zahlreiche Beiträge und Inhalte rund um diesen Themenkomplex sowie zu Vertretern, Ausstellungen und Trends.

Von Kunst leben

Ein Grundbedürfnis eines jeden künstlerisch schaffenden Menschen dürfte es wohl sein, von seiner Kunst leben zu können.

Um die eigene Existenz zu sichern, ist es unabkömmlich, mit Kunst Geld zu verdienen. Tatsächlich können heutzutage – entgegen der mehrheitlichen Wahrnehmung – viele Künstler von ihrem kreativen Schaffen gut leben. Dennoch ist eine überwiegende Mehrheit aller freischaffenden Künstler noch auf weitere Einnahmequellen (z.B. Kurse geben, Auftragsarbeiten, Nebenjobs, usw.) angewiesen.

Die Anerkennung als Künstler bringt oft noch keine unmittelbare finanzielle Sicherheit mit sich. Daher sind Künstler auch oft gleichzeitig Lebenskünstler.

Die Möglichkeiten, von der eigenen Kunst leben zu können, sind durch das Internet und die sozialen Medien allerdings stark gewachsen. Als Künstler muss man jedoch vielseitig und flexibel sein, um Erfolg zu haben. Auch ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen ist essentiell.

Kundenpflege und Selbstmarketing sind ebenfalls wichtige Säulen für den Erfolg als Künstler.

In dieser Rubrik tragen wir zahlreiche Beiträge, Informationen, Tipps und Ratschläge zusammen, die Ihnen dabei helfen sollen, von Ihrer Kunst zu leben.

KI Kunst – Kunst und künstliche Intelligenz

In dieser Magazin-Rubrik finden Sie zahlreiche Berichte und Artikel rund um den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Kunst, Design und Architektur.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, wie KI in diesen Bereichen eingesetzt werden kann, sondern auch darum, welche Auswirkungen dies auf das kreative Schaffen hat.

Denn während einige Experten davon ausgehen, dass der Einsatz von KI zu einer Revolution in Kunst und Design führen wird, gibt es auch Stimmen aus der Branche selbst, die skeptisch gegenüber KI-Kunst und KI-gestützten Bildgeneratoren sind.

Ein frühes Beispiel aus dem Jahr 2016 für den Einsatz von KI in Kunst ist das Projekt „The Next Rembrandt“. Hier wurde eine Software entwickelt, die anhand von Datenanalyse ein neues Gemälde im Stil des niederländischen Malers erstellt hat – ohne menschliches Zutun.

Das Ergebnis war überraschend realistisch und zeigte schon damals deutlich das Potenzial dieser Technologie.

Was bedeutet diese Entwicklung für traditionelle Handwerkskünste? Werden sie überflüssig oder können neue Möglichkeiten geschaffen werden?

Diese Fragen beschäftigen viele Menschen innerhalb und außerhalb der Branche gleichermaßen.

In jedem Fall bietet uns die Verbindung zwischen Kunst und künstlicher Intelligenz spannende Einblicke in mögliche Zukunftsszenarien.

Wir laden Sie herzlich dazu ein sich mit uns gemeinsam auf Entdeckungsreise zu begeben!

Kunstlexikon und Glossar

Wie jeder Themenkomplex hält auch die Kunst eine Fülle von fachspezifischen Begrifflichkeiten, Ausdrücken, Abkürzungen und Fremdwörtern bereit.

In dieser Rubrik möchten wir Ihnen immer wieder mal ein paar der wichtigsten und geläufigsten Begriffe näher bringen.

Sie werden hier eine Reihe an Informationen, Definitionen, liturgischen Termini, Hinweisen, gebräuchlichen Fachausdrücken und deren Abkürzungen sowie Begriffe der Kunsttheorie, Kunstgeschichte und Kunstphilosophie kennen lernen und vertiefen können.

In unserer sich fortlaufend erweiternden Kategorie "Kunstlexikon" liefern wir Ihnen Antworten auf Fragen wie "Was versteht man unter Art Brut, Tape Art, Makramee, Performance Art oder Konzeptkunst?"

Kunstepochen

In der Kunst erfolgt die Einteilung von Künstlern und Kunstwerken in Stilepochen. Diese orientieren sich an gemeinsamen charakteristischen Merkmalen der Kunstwerke und Kulturerzeugnisse eines Zeitalters.

Die Einteilung in Epochen dient als ein Hilfsmittel zur Strukturierung und Einordnung von Werken und Künstlern in einen zeitlichen Rahmen und ein kulturgeschichtliches Geschehen.

Zu den wichtigsten Kunstepochen zählen beispielsweise Antike, Romantik, Gotik, Renaissance, Barock, Biedermeier, Impressionismus, Expressionismus, Jugendstil und Pop Art …

Das Wissen um Kunstepochen spielt eine große Rolle insbesondere im Kunsthandel sowie in der Kunsttheorie und der klassischen Bildanalyse.

In dieser Rubrik des Kunstblogs möchten wir Ihnen zu einem besseren Verständnis rund um diese Epochen, Stilrichtungen und Strömungen verhelfen.

Kunststile und Stilrichtungen

Der Kunststil oder auch die Stilrichtung bei Kunstwerken bezeichnet die einheitliche Ausprägung der Kunstwerke und Kulturerzeugnisse eines Zeitalters, eines Künstlers oder einer Künstlergruppe, einer Kunstrichtung oder Kunstschule.

Es handelt sich hierbei um ein Hilfsmittel zur Einordnung und Systematisierung der Vielfalt von Kunst. Er bezeichnet Übereinstimmendes, das sich von anderen unterscheidet.

Der Begriff ist thematisch zur Kunstepoche verwandt, ist jedoch nicht nur in einem zeitlichen Rahmen zu sehen und daher weitaus umfassender.

In dieser Rubrik möchten wir Ihnen zu einem besseren Verständnis rund um Stilrichtungen und Strömungen in der Kunst verhelfen.

Freelancing

Unabhängig von Ihrem Tätigkeitsbereich als Webdesigner, Grafikdesigner, Spieleentwickler, Fotograf, Programmierer, Produktdesigner, Journalist, Content Creator oder Influencer, als Selbstständiger haben Sie vielfältige Aufgaben zu bewältigen.

Von der Kundenakquise über die erfolgreiche Projektumsetzung bis hin zum Zeitmanagement und der Finanzverwaltung – einschließlich der oft ungeliebten Steuerangelegenheiten.

Gute Informationen und die richtigen Online Tools sind entscheidend für eine erfolgreiche Karriere als Freelancer oder Content Creator.

In dieser Rubrik finden Sie hilfreiche Artikel und wertvolle Ratschläge mit Tipps speziell für Freiberufler.

Highlights der Woche

Unter dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen unsere persönlichen Wochenhöhepunkte aus der bunten Nachrichtenwelt der Kunst und des kreativen Schaffens.

Dabei legen wir den Fokus auf eine möglichst vielseitige und abwechslungsreiche Zusammenstellung spannender Nachrichten und Netzfundstücke, die sich für uns aus der Masse an Berichterstattungen deutlich abgehoben haben.

In der Regel erscheinen die Beiträge in dieser Rubrik zum Ende jeder Kalenderwoche als eine Art persönlicher Wochenrückblick unserer Redaktion.

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