Das Bild im Blickpunkt: Wie ein Rahmen die Bildaussage unterstützt

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Ein Kunstwerk steht oftmals für sich. Damit es auch an der Wand einen Platz hat, gibt es zahlreiche Möglichkeiten die passende Rahmung zu finden. Doch das ist oftmals gar nicht so leicht, schließlich gibt es große Unterschiede in Design und Aufbauprinzip.

Zu jedem Bild passt auch ein Rahmen – nur welcher?

Schon seit der Antike verschönern die Menschen ihre Häuser mit kunstvollen Gemälden. Eine lange Zeit, die viele verschiedene Kunststile hervorbrachte, aus denen wir heute unsere persönlichen Favoriten wählen können. Mit dem stetigen Wandel der malerischen Techniken veränderte sich auch stets der Bilderrahmen. So profitieren wir nun von einer Vielzahl an Rahmungsmöglichkeiten mit ganz unterschiedlichem Aussehen und Nutzen.

Bild mit Kunstrahmen

© Frame (Glen Dahlman / Flickr, CC BY-SA 2.0)

Opulente Barockrahmen für Ölgemälde

Diejenigen, die sich im 17. Jahrhundert Kunst leisten konnten, wollten dies auch deutlich zeigen. Der eindrucksvolle Barockrahmen aus edlem Gold passte mit seinen aufwendigen Verzierungen zu den pompösen Gemälden dieser Zeit.

Momentan erlebt der Barockrahmen ein kleines Revival. Besonders alt anmutende Portraits entfalten ihre Wirkung in einer opulenten Rahmung. Sind Sie stolzer Besitzer eines historischen Gemäldes? Dann könnte die Maßanfertigung eines Stilrahmens genau das richtige sein, um Ihr Bild in Szene zu setzen. Da die meisten Kunstliebhaber heute nicht mehr hinter dicken Gemäuern hausen, gibt es mittlerweile leichtere Rahmenvarianten, die nur oberflächlich vergoldet sind und so auch Halt an Holz-und Putzwänden finden.

Silberrahmen eignen sich für kühle Farben

Berühmte Namen wie Monet und Van Gogh prägen den Aufbruch in die Moderne der Kunstgeschichte. Die oftmals verwendeten kühlen Grau- und Blautöne kommen in silberfarbenen Rahmen besonders zur Geltung. Aber Silber ist nicht gleich Silber: glänzend polierte Rahmen passen besonders zu abstrakter Kunst, während klassische Gemälde in einer Rahmung in gebrochenen Silbertönen stilvoll ihren Platz an der Wand einnehmen.

Eine kostengünstige Alternative bieten leichte Aluminiumrahmen, die ebenfalls schlicht modern oder mit aufwendigen Verzierungen gestaltet sein können.

Holzrahmen können modern oder klassisch wirken

Zunehmend entdeckten Gutsherren edles Eschen- und Eichenholz als Alternative zum klassischen Barockrahmen. Besonders die Wirkung von Landschaftsgemälden mit Ölfarbe und Stillleben aus vergangener Zeit wird mit einem dunklen Holzrahmen unterstrichen.

Kunstrahmen

© Frames (Bart Everson / Flickr, CC BY 2.0)

Heute erfreuen sich auch naturbelassene Rahmen aus Kiefer oder Pappel steigender Beliebtheit. Sie passen gut zu abstrakten Kunstwerken und naiver Malerei, wie dem Dadaismus. Eine raffinierte Lösung für zart anmutende Malereien in Pastelltönen ist das Kalken des Holzrahmens nach jahrhundertealter Tradition. Die Maserung schimmert leicht durch das neue Weiß des Rahmens und wirkt so besonders weich.

Klappahmen sind praktisch für Plakate

Ist das Kunst oder kann das weg? Momentan finden Werbeplakate von berühmten Modedesignern oder Konzertankündigungen immer öfter den Weg in unsere eigenen vier Wände. Aus gutem Grund: Oftmals sind sie eindrucksvoll gestaltet und wir zeigen mit ihnen unsere Persönlichkeit. Ein moderner Klapprahmen ist ideal, um Plakate wellenfrei in Szene zu setzen. Sie sind aus Kunststoff, leicht, in sämtlichen Formaten erhältlich und die Plakate lassen sich nach Lust und Laune wechseln.

Wichtigstes Merkmal – Das Rahmenprofil

Das Rahmenprofil beschreibt das Verhältnis zwischen Bild und Rahmen. Ist der Rahmen gewölbt? Ist der Rahmen so konzipiert, dass das Bild direkt an die Umrahmung anschließt?

Holzkehlrahmen sind gewölbt, Plattenrahmen dagegen flach

Ein Hohlkehlrahmen ist an der äußeren Kante massiver als an der zum Bild gerichteten Kante. Die so entstehende Wölbung des Bilderrahmens ist das charakteristische Merkmal.

Sogenannte Plattenrahmen sind sehr flach gestaltet, sodass sie fast auf der Höhe des Bildes abschließen. Manche Plattenrahmen besitzen an der dem Bild abgewandten Seite eine Aufkantung, die verschieden verziert sein kann. Besonders Zeichnungen verlieren in Plattenrahmen nichts von ihrer Leichtigkeit.

Schattenfugen-Rahmen für Leinwände, Konvexrahmen für große Bilder

Schattenfugen-Rahmen sind besonders gut zum Aufhängen von Leinwänden geeignet. Dabei wird das Bild mit Abstand umrahmt, sodass die Außenkanten des Bildes den Rahmen nicht berühren. Die entstehende Fuge wirkt wie ein Schatten, daher der Name.

Ein Konvex-Rahmen besteht aus vier Leisten, mit schräg gesägten Endpunkten. So lassen sich einzelne Stücke zu einem rechteckigen Rahmen in beliebiger Größe zusammensetzen. Auch quadratische Formate sind bei dieser Art der Rahmung kein Problem. Zum Beispiel finden Sie günstige quadratische Bilderrahmen bei rahmendirekt.de.

Die diagonalen Klebenähte bleiben dabei meist sichtbar und verleihen dem Bilderrahmen einen rustikalen Anstrich. Da die schrägen Klebekanten optisch vom Bild wegführen, eignet sich diese Rahmungsmöglichkeit besonders für freihängende, großformatige Bilder, die dadurch ihre Wirkung vollends entfalten können und sehr einnehmend wirken.

Ein Tag im Museum

© a day at the museum 1 (Robert Couse-Baker / Flickr, CC BY 2.0)

Schutz für Ihr Lieblingsbild – die passende Verglasung

Doch der Bilderrahmen erfüllt nicht nur den Zweck eines optischen Hinguckers, er soll dem Kunstwerk auch Schutz vor äußeren Einflüssen bieten. Daher ist die Wahl der richtigen Verglasung wichtig.

Normalglas ist günstig, aber reflektiert stark

Normalglas ist das handelsübliche und preiswerteste Material für die Abdeckung eines Bilderrahmens. Meist handelt es sich um 1,7mm dickes Floatglas, das allerdings zu Reflektionen neigt. Besonders in hellen Räumen ist dies ein erheblicher Nachteil.

Acrylglas ist leicht und Antireflexglas minimiert Spiegelungen

Spezielles Acrylglas ist leichter und extrem bruchfest, weswegen es besonders für großformatige Bilderrahmen geeignet ist.

Spezielles Antireflexglas wird in der Herstellung chemisch behandelt. Dadurch kommt es nicht mehr zu unerwünschten Spiegelungen des Sonnenlichts auf dem Bilderrahmen. Allerdings macht Antireflexglas nur Sinn bei Rahmenkonstruktionen, bei denen das Bild nicht weit vom Glas des Rahmens entfernt ist, sonst kommt es zu einer Trübung der Farben.

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von rahmendirekt.de.

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  • Rainer Ostendorf Der Artikel hat mir gefallen. Schöne Grüsse aus
  • Joachim Vielen Dank für die schöne Rückmeldung! Das fre
  • Rainer Ostendorf Ein interessanter Artikel! Vielen Danken für die
  • Ayna Ich interessiere mich sehr für die Antike und der
  • Joachim Vielen Dank für deine Worte, Karin! Das machen wi

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