Es gibt wohl kaum einen Künstler der klassischen Moderne, dessen Lebenswerk derart konsequent in unseren Alltagskonsum integriert wurde wie jenes des österreichischen „Goldjungen“ Gustav Klimt.
Ein kurzer Blick in Souvenirgeschäfte oder die Dekorationsabteilungen großer Möbelhäuser offenbart eine durchdringende Vermarktungsmaschinerie. Seine Gemälde – und hier allen voran das bekannte Liebespaar – zieren heute Regenschirme, Notizbücher und allerlei Merchandise. Sie können gar als Aufdruck auf einem Straußenei oder als Vorlage für Ausmalbilder erworben werden.
An seinem 150. Geburtstag am 14. Juli 2012 widmete sogar Google dem Wiener Künstler ein Doodle, ein speziell gestaltetes Google-Logo. Natürlich wurde in dieses Doodle Klimts Bild “Der Kuss” integriert, das Bild, das bereits eine Erfolgsgeschichte als Lieblings-Druckvorlage für Möbelhauskunst hinter sich hat und momentan auch als Aufdruck auf einem Straußenei oder als Vorlage für Ausmalbilder erworben werden kann.
Jenseits des Goldrauschs: Gustav Klimt, der rebellische Chronist der Moderne Foto von Mathilde Langevin @mathildelangevin, via Unsplash
Diese ungehemmte Reproduktion von goldakzentuierten Werken hat den Maler für Design-Puristen fast schon zu einem tragischen Sinnbild für Wohnzimmer-Kitsch degradiert. Eine Rolle, die ihm, seiner künstlerischen Intention und seiner historischen Bedeutung nicht einmal ansatzweise gerecht wird.
Der überwiegende Teil von Klimts Werk enthält kein Gold. Die Goldene Periode beginnt laut Konsens unter Kunsthistorikern und aktueller Auswertungen seiner Werkkataloge etwa 1898 und endete 1909.
Der massive Einsatz von Blattgold und die fast byzantinisch anmutende, flächenhafte Ornamentik waren also keine flüchtige Laune eines einzigen Jahres. Schlüsselerlebnisse für diese Entfaltung waren mutmaßlich Reisen nach Venedig und insbesondere nach Ravenna im Jahr 1903.
In Ravenna studierte er die mittelalterlichen Goldmosaike in den frühchristlichen Kirchen San Vitale und Sant’Apollinare in Classe. Deren sakrale, entrückte und überirdische Wirkung übersetzte Klimt in der Folge in eine völlig neuartige, säkulare und oft sexuell aufgeladene Bildsprache. Der absolute Höhepunkt dieser Phase, das weltberühmte Gemälde „Der Kuss“, an dem er von 1907 bis 1908 arbeitete, gehört zweifellos in diesen Kontext.
Gustav Klimts berühmtes Gemälde „Der Kuss“ wird dauerhaft im Oberen Belvedere des Belvedere Museums in Wien, Österreich, ausgestellt. Foto von Mary @rozoviesloniki, via Unsplash
Es ist zwar kunsthistorisch unbestritten, dass der Großteil seines über vier Jahrzehnte währenden Schaffens gänzlich ohne den Einsatz von Edelmetallen auskommt. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass die Goldene Epoche prägender und langwieriger verlief, als es frühere, enger gefasste Betrachtungen der Jahre 1906 und 1907 zunächst vermuten ließen.
Vom gefeierten Akademiker zum Außenseiter
Um die Radikalität des späteren Klimt in ihrer Gänze zu begreifen, muss man in seine handwerklichen Anfänge im zutiefst konservativen Milieu der k. u. k. Monarchie einsteigen. Schon im zarten Alter von 14 Jahren trat der talentierte Zeichner 1876 in die Wiener Kunstgewerbeschule ein. Diese Institution unterschied sich von der traditionellen Akademie der bildenden Künste, da sie weniger auf die elitäre, freie Kunstausübung, sondern stattdessen auf die fundierte, handwerkliche Ausbildung von Zeichenlehrern abzielte.
Gustav Klimt – Die Gorgonen (1902)
Im Jahr 1883 bezog er sein erstes eigenes Atelier. Gemeinsam mit seinem Bruder Ernst Klimt und dem Studienkollegen Franz Matsch gründete er die erfolgreiche „Künstler-Compagnie“. Diese Ateliergemeinschaft übernahm lukrative öffentliche Aufträge, die dem repräsentativen Geschmack des späten Historismus in der Ringstraßenära entsprachen. Sie fertigten kunstvolle Sgraffiti (eine spezielle Stucktechnik) für Museumsgebäude an, unterstützten die Ausgestaltung von Theaterbauten sowie Festzügen und malten opulente Wand- und Deckengemälde.
Einer der prestigeträchtigsten Aufträge dieser frühen Schaffenszeit war gegen Ende der 1880er Jahre die malerische Ausgestaltung der prächtigen Treppenhäuser und des Zuschauerraums des neuen Wiener Burgtheaters. Für die virtuose Ausführung dieser Arbeiten erhielt das Trio das Goldene Verdienstkreuz. Gustav Klimt persönlich wurde zeitgleich der begehrte, mit 400 Dukaten dotierte Kaiserpreis verliehen. Zu diesem Zeitpunkt schien sein Weg als hochdekorierter, staatlich geförderter Repräsentationsmaler unumstößlich vorgezeichnet.
Doch unter der glatten Oberfläche der Wiener Gesellschaft brodelte es gewaltig. Das späte 19. Jahrhundert war eine Epoche der massiven intellektuellen Umbrüche. Sigmund Freud begann damit, die menschliche Psyche und das Unbewusste zu kartografieren. In diesem Umfeld spürte auch Klimt, dass die erstarrte akademische Malerei der Komplexität der modernen Realität nicht mehr gerecht wurde.
Der erste offizielle Schritt auf der Suche nach einer neuen, wahrhaftigen Ausdrucksform war 1891 sein Beitritt zur „Genossenschaft bildender Künstler Wiens“. Die dort vorherrschende, neuerungsfeindliche Haltung der Etablierten empfand er jedoch rasch als erstickend.
Ab dieser Zeit war Klimt gefangen im Konflikt zwischen neuerungsfeindlicher Überlieferung und dem Streben nach Fortschritt in der modernen Kunst. 1897 wird Klimt Mitbegründer der Wiener „Secession“. Diese neu gegründete Künstlervereinigung forderte kompromisslose Freiheit für die Kunst, fernab von jeglicher staatlicher Einmischung oder marktwirtschaftlicher Zensur.
Ein Universitätsskandal: Anatomie, Verfall und nackte Wahrheit
Der Bruch mit dem Establishment manifestierte sich am gewaltigsten im Skandal um die sogenannten Fakultätsbilder. Das Unterrichtsministerium hatte Klimt beauftragt, monumentale Deckengemälde für den Festsaal der Universität Wien zu entwerfen, welche die Disziplinen Philosophie, Medizin und Jurisprudenz allegorisch darstellen sollten. Anstatt die Wissenschaften jedoch als triumphale Errungenschaften des rationalen menschlichen Geistes zu glorifizieren, wählte Klimt bei der Arbeit an diesen Werken eine zunehmend expressionistische, düstere und fast mosaikhafte Ausdrucksform.
Er zeigte die Menschheit als ein blindes, von Trieben, Krankheit und Tod geplagtes Geflecht aus ineinander verschlungenen Körpern. In seiner Heimatstadt lösten diese radikalen Arbeiten scharfe Ablehnung und offene Feindseligkeit in konservativen Professorenkreisen aus. Es entbrannte ein beispielloser öffentlicher Streit über die Grenzen der Kunst.
Ironischerweise wurde zeitgleich im Jahr 1900 das Deckengemälde zur Philosophie auf der Pariser Weltausstellung mit einer Goldmedaille gewürdigt, was zeigte, wie weit die internationale Avantgarde dem provinziellen Wiener Kunstverständnis voraus war. Der Konflikt eskalierte derart, dass Klimt sich schlussendlich weigerte, die Werke an das Unterrichtsministerium auszuliefern, und das bereits entrichtete Honorar aus eigener Tasche zurückzahlte.
Neuere medizinhistorische Forschungen beleuchten diesen Skandal heute aus einem völlig anderen Blickwinkel. Im Frühjahr 2026 widmete das Josephinum – das medizinhistorische Museum der Universität Wien – dem Maler die wegweisende Sonderausstellung „Gustav Klimt und die Medizin“. Diese Schau offenbarte, wie tiefgreifend sich Klimt mit den Naturwissenschaften seiner Zeit auseinandersetzte.
Er blickte demnach interessiert durch Mikroskope, studierte zelluläre Gewebestrukturen sowie Embryonen und integrierte diese biologischen Mikrowelten als ornamentale Elemente direkt in seine Gemälde. Die goldenen Bläschen, die seine Porträts umgeben, werden als stilisierte Darstellungen von Spermien oder Eizellen interpretiert. Anatomie war für ihn nicht bloß trockene Wissenschaft, sondern eine Quelle der Ästhetik.
Er erkannte die biologische Fragilität der Existenz, was das zeitgenössische Publikum zu seiner Zeit maßlos verstörte.“
Provokation als künstlerische Waffe
Gustav Klimt: Beethovenfries
Klimt reagierte auf die Anfeindungen seiner Zeit nicht mit Rückzug, sondern mit offensiver Ironie. Ein aussagekräftiges Beispiel hierfür ist das Ölgemälde „Goldfische“ aus dem Jahr 1902. Es war Klimts direkte malerische Antwort auf die massive Kritik der Traditionalisten an seinen Fakultätsbildern. Ursprünglich trug das Bild sogar den Arbeitstitel „Meinen Kritikern“. Das Werk zeigt im Vordergrund eine Nymphe mit rotem Haar, die den Betrachter verschmitzt anlächelt und ihm dabei unverblümt ihr entblößtes Gesäß entgegenstreckt. Es war eine ästhetisch brillante, aber unmissverständliche Geste der Verachtung gegenüber dem prüden Bürgertum.
Sein Umgang mit Erotik war von einer unzensierten Offenheit geprägt, die in der damaligen Gesellschaft tabuisiert wurde. Während die akademische Historienmalerei den nackten Körper stets unter dem Deckmantel mythologischer Szenen versteckte, befreite Klimt die Sexualität aus diesem moralischen Korsett. Er thematisierte weibliches Begehren und intime Lebenswelten nicht aus einer strafenden Perspektive, sondern mit empathischer Faszination.
In den Jahren nach dem offiziellen Austritt aus der Secession 1905, der durch interne Meinungsstreitigkeiten ausgelöst worden war, stagnierte der Künstler keineswegs. Im stetigen Dialog mit anderen Zeitgrößen wie Auguste Rodin entwickelte er seinen Stil beständig weiter in Richtung einer expressiveren Moderne. Besonders hervorzuheben ist seine Rolle als Mentor. Im Jahr 1907 traf Klimt den jungen Ausnahme-Expressionisten Egon Schiele, dessen immenses Talent er sofort förderte. Gemeinsam mit seinen Weggefährten organisierte Klimt 1908 und 1909 die „Kunstschau“, ein bedeutendes Forum, das der modernen Wiener Kunst eine internationale Bühne bot.
Auch außerhalb der Landesgrenzen feierte er in seiner Spätphase enorme Erfolge. Auf der Internationalen Kunstausstellung in Rom im Jahr 1911 wurde ihm für das kontroverse Gemälde „Tod und Leben“ – eine phantasievolle Komposition mit deutlich surrealen Elementen – der erste Preis verliehen.
Kurz vor seinem Lebensende demonstrierte er 1916 unter seiner Präsidentschaft des „Bundes Österreichischer Künstler“ bei einer Ausstellung in der Berliner Secession noch einmal seine Verbundenheit mit der Avantgarde. Dies tat er, indem er Seite an Seite mit Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Anton Faistauer ausstellte. Klimt war somit der entscheidende Motor dafür, dass das kaiserlich-kleinbürgerliche Wien den Anschluss an die internationale künstlerische Moderne fand.
Wer Gustav Klimt heute auf den golden getupften Kitsch reduziert, verkennt die Sprengkraft seiner Kunst. Er malte keine gefälligen Bilder zur reinen Dekoration, sondern schleuderte seiner Zeit radikale Neuerungen und Provokationen entgegen.
Wer abseits der Druckvorlagen des „Kusses“ tiefer in sein Werk eintaucht, entdeckt einen zutiefst philosophischen und widersprüchlichen Erneuerer, dessen Einfluss auf die Kunstgeschichte über das dekorative Blattgold hinausgeht.
Expertenmeinungen zur wissenschaftlichen Einordnung
Dr. Tobias G. Natter
Qualifikation: International renommierter Kunsthistoriker, Kurator zahlreicher Ausstellungen zur Wiener Moderne und Autor des umfassenden Werkkataloges „Gustav Klimt – Sämtliche Gemälde“ (2022).
Einschätzung: Dr. Natter kuratierte unter anderem die Sonderausstellung am Wiener Josephinum (2026), welche Klimts Werk im medizinischen Kontext neu bewertete. Er betont die psychologische Tiefe des Künstlers und widerlegt das Image des reinen Dekorateurs:
Klimt war mehr als ein Maler schöner Oberflächen. Er zeigte das ganze Leben – in seiner Härte und seiner Wahrheit. Die Ausstellung ordnet Klimt in seine Zeit ein: Wien als ‚Labor der Moderne‘, in dem Ärzte, Künstler und Denker im Austausch standen.“
Qualifikation: Direktorin des Josephinums (Medizinhistorisches Museum der Medizinischen Universität Wien) und Inhaberin des UNESCO-Lehrstuhls für Bioethik.
Einschätzung: Sie verortet Klimts Schaffen an der direkten Schnittstelle zwischen Kunst und Naturwissenschaft. In der von ihr verantworteten Forschungskooperation wird deutlich, dass Klimts detaillierte Auseinandersetzung mit zellulären Gewebestrukturen und dem menschlichen Verfall keine reine Ästhetik war. Vielmehr spiegelte sie ein tiefes biologisches Verständnis der menschlichen Existenz (von Geburt bis zum Tod) wider, was das damalige konservative Publikum maßlos überforderte.
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Empfehlungen zur Vertiefung (Externe Online-Quellen)
Google Arts & Culture – Klimts Goldene Phase: eine interaktive, extrem hochauflösende digitale Aufarbeitung der Werke zwischen 1901 und 1909. Diese Plattform veranschaulicht durch digitale Röntgen- und Infrarotaufnahmen die komplexe Arbeitsweise des Malers und den immensen Einfluss der Mosaike von Ravenna. Zur Ausstellung auf Google Arts & Culture
Vereinigung bildender Künstlerinnen und Künstler Wiener Secession:Die offizielle Website der historischen und zeitgenössischen Secession bietet exzellente historische Hintergrundberichte zur Gründungsgeschichte der Bewegung, dem architektonischen Konzept des Ausstellungshauses und der Entstehung des monumentalen Beethovenfrieses. Zur Website der Secession
Leopold Museum Wien – Fokus Wiener Moderne: Das Leopold Museum beherbergt eine der weltweit wichtigsten Sammlungen zur österreichischen Kunst um 1900. Die Online-Ressourcen des Museums bieten wissenschaftliche Essays und tiefgreifende Analysen zur Beziehung zwischen Gustav Klimt und seinem Schützling Egon Schiele. Zur Website des Leopold Museums
Quellenverzeichnis
Ausgangstext: „Gustav Klimt – Der Goldjunge aus Wien“ (Im Rahmen der Aufgabenstellung übermitteltes Word-Dokument).
SpringerMedizin (2026): „Gustav Klimt und die Medizin: Wie Kunst und Wissenschaft Wien um 1900 prägten“. Wissenschaftlicher Bericht zur Sonderausstellung im Josephinum, MedUni Wien (Publiziert am 25.03.2026).
Google Arts & Culture / Belvedere Wien: „Klimts Goldene Phase“ (Digitale Aufbereitung und werkgeschichtliche Datierung).
Natter, Tobias G. (2022): „Gustav Klimt – Sämtliche Gemälde“, Taschen Verlag, Köln. (Herangezogen zur historischen Kontextualisierung und Richtigstellung der zeitlichen Werkphasen).
TagSeoBlog (2012): Archivierter Beitrag zum Google Doodle anlässlich des 150. Geburtstages von Gustav Klimt (Herangezogen zur Verifikation der Geburts- und Sterbedaten).
Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011. Erfolgreicher Abschluss in Webdesign im Rahmen eines Hochschulstudiums (2008). Weiterentwicklung von Kreativitätstechniken durch Kurse in Freiem Zeichnen, Ausdrucksmalen und Theatre/Acting. Profunde Kenntnisse des Kunstmarktes durch langjährige journalistische Recherchen und zahlreichen Kooperationen mit Akteuren/Institutionen aus Kunst und Kultur.
In der Kunst erfolgt die Einteilung von Künstlern und Kunstwerken in Stilepochen. Diese orientieren sich an gemeinsamen charakteristischen Merkmalen der Kunstwerke und Kulturerzeugnisse eines Zeitalters.
Die Einteilung in Epochen dient als ein Hilfsmittel zur Strukturierung und Einordnung von Werken und Künstlern in einen zeitlichen Rahmen und ein kulturgeschichtliches Geschehen.
Das Wissen um Kunstepochen spielt eine große Rolle insbesondere im Kunsthandel sowie in der Kunsttheorie und der klassischen Bildanalyse.
In dieser Rubrik des Kunstblogs möchten wir Ihnen zu einem besseren Verständnis rund um diese Epochen, Stilrichtungen und Strömungen verhelfen.
Kunststile und Stilrichtungen
Der Kunststil oder auch die Stilrichtung bei Kunstwerken bezeichnet die einheitliche Ausprägung der Kunstwerke und Kulturerzeugnisse eines Zeitalters, eines Künstlers oder einer Künstlergruppe, einer Kunstrichtung oder Kunstschule.
Es handelt sich hierbei um ein Hilfsmittel zur Einordnung und Systematisierung der Vielfalt von Kunst. Er bezeichnet Übereinstimmendes, das sich von anderen unterscheidet.
Der Begriff ist thematisch zur Kunstepoche verwandt, ist jedoch nicht nur in einem zeitlichen Rahmen zu sehen und daher weitaus umfassender.
In dieser Rubrik möchten wir Ihnen zu einem besseren Verständnis rund um Stilrichtungen und Strömungen in der Kunst verhelfen.
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