Wenn vom Rauchen die Rede ist, dann oft auch von einer Sucht und dem Risiko, zu erkranken. Daneben stellt es jedoch auch ein Phänomen dar, welches das Leben in den Bereichen Kunst, Literatur und Popkultur über viele Jahrhunderte lang beeinflusst hat.
Diese Bereiche werden wir im folgenden Artikel genauer beleuchten, um Ihnen einen umfassenden Einblick in die Welt des Rauchens und die Geschichte des Tabaks geben zu können.
Rauchen und Kunst: fest miteinander verbunden? Bildquelle: Aamir Mohd Khan, via Pixabay
Lebenskunst und Genuss
In vielen Zeiten galt das Rauchen als eine genussvolle Tätigkeit. Während sie für bestimmte Berufsgruppen, wie Intellektuelle, Künstler/innen und Journalist/innen nahezu typisch war, zog sie sich bald durch sämtliche Gesellschaftsschichten.
Tabak konsumierte man vor allem in Kombination mit anderen Genussmitteln, wie Kaffee, Bier, Wein oder Spirituosen, vor allem in Kaffeehäusern und Kneipen. Diese Räume waren es auch, in denen oft kreative Ideen entstanden, politische Debatten aufkamen oder literarische Werke ihren Anfang nahmen.
Heute hat das Rauchen in vielen Bereichen unserer Gesellschaft an Akzeptanz verloren, was unter anderem mit einem steigenden Umweltbewusstsein zusammenhängt. Beliebter sind mittlerweile E-Zigaretten, für deren Nutzung man beispielsweise IQOS ILUMA kaufen kann.
Weiterhin bleibt unumstritten, dass zwischen dem Genuss von Tabak, Kunst, Literatur und Popkultur lange eine Verbindung bestand, die bis heute erkennbar ist.
Rauchen in Kunst und Literatur
Wie sehr das Rauchen die Bereiche Kunst und Literatur beeinflusst hat, wird unter anderem daran deutlich, dass viele berühmte Maler Raucher porträtiert oder selbst geraucht haben.
Zu diesen gehören beispielsweise Pablo Picasso, Vincent van Gogh und Andy Warhol. Häufig verwendeten sie die Zigarette als Accessoire, welches dazu diente, Stimmung und Persönlichkeit dargestellter Personen zu unterstreichen.
Häufig wurden Zigaretten als Symbol für Themen wie Rebellion, Einsamkeit und Leidenschaft verwendet.
Die Zigarette in der Popkultur
Ebenso vom Rauchen geprägt wurde die Popkultur, was beispielsweise anhand von Szenen aus alten Filmen ersichtlich wird. Berühmte Schauspieler, darunter Audrey Hepburn, James Dean und Humphrey Bogart rauchten darüber hinaus auch in ihrer Freizeit.
Lange Zeit stellte es ein bewährtes Stilmittel dar, das Image oder die Rolle eines Darstellers/ einer Darstellerin durch den Konsum von Tabak zu verstärken. Eigenschaften, die bis heute damit assoziiert werden, sind beispielsweise Coolness, Melancholie oder Protest.
Rauchen und Mode
Selbst in der Welt der Mode waren Tabak und das Rauchen lange ein fester Bestandteil. Tatsächlich ist das Zusammenspiel von Mode und Rauchen über viele Jahrhunderte hinweg zu beobachten und erlaubt somit einen Einblick in die Entwicklung gesellschaftlich anerkannter Normen und Stile.
Man sah das Rauchen lange nicht ausschließlich als Gewohnheit, sondern auch als ein stilvolles Accessoire an, welches – ähnlich wie in der Popkultur und Literatur üblich – den Status und die Persönlichkeit von Menschen zum Ausdruck bringen sollte.
Diese Entwicklung lässt sich anhand der folgenden Aspekte nachvollziehen:
Zigarettenhalter für Frauen: Dieser stellte vor allem in den 1920er und 1930er Jahren ein beliebtes Accessoire für Frauen dar. Einerseits waren die Halterungen sehr praktisch, standen andererseits aber auch für Raffinesse und Glamour.
Zigarettenmuster auf Stoffen und Rauchen bei Fotoshootings: Der große Einfluss des Rauchens als Stilmittel ist auch in den Kollektionen und Werbekampagnen verschiedener Designer/innen erkennbar.
Darstellung von Unabhängigkeit und Individualität: Häufig machte man sich den rebellischen Charme des Rauchens auf diese Art und Weise zunutze.
Fazit
Das Rauchen von Tabak wurde lange Zeit als Ausdruck von Freiheit, individueller Entfaltung und Genuss gesehen. Vor allem in der Kunst spiegelte sich dieses Phänomen wider, sei es in literarischen Werken, Malereien oder innerhalb der weit verbreiteten Popkultur.
Dort setzte man das Rauchen, beziehungsweise damit in Verbindung zu bringende Motive zum Beispiel als Symbole für Einsamkeit, Rebellion und Leidenschaft, aber auch Coolness, Protest und Melancholie ein.
Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011. Erfolgreicher Abschluss in Webdesign im Rahmen eines Hochschulstudiums (2008). Weiterentwicklung von Kreativitätstechniken durch Kurse in Freiem Zeichnen, Ausdrucksmalen und Theatre/Acting. Profunde Kenntnisse des Kunstmarktes durch langjährige journalistische Recherchen und zahlreichen Kooperationen mit Akteuren/Institutionen aus Kunst und Kultur.
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