Man könnte es folgendermaßen formulieren: Die Handyhülle ist die kleinste Leinwand, die wir täglich in der Hand halten – und sie lässt sich mit eigenem Foto, Muster, Illustration oder Schriftzug in wenigen Minuten online gestalten. Gute Designs folgen dabei denselben Regeln wie ein Plakat: ein klares Motiv, bewusste Farbwahl, Rand und Kamera-Aussparung mitgedacht. Welche Ideen funktionieren und wie sie im Druck wirken, zeigt dieser Überblick.
Ideen für die eigene Handyhülle: Wir zeigen, wie aus Fotos, Mustern und Typografie ein persönliches Design wird. Foto von Burst, via Pexels
Sieben Ansätze decken nahezu jeden Stil ab – vom Familienfoto bis zur abstrakten Farbfläche:
Fotografie: Porträt, Landschaft oder Detailaufnahme
Eigene Kunst: Aquarell, Zeichnung oder digitale Illustration als Scan
Muster und Rapport: Geometrie, Botanik oder Terrazzo
Typografie: Zitat, Name, Initialen oder ein besonderes Datum
Collage: mehrere Fotos im Moodboard-Stil
Minimalismus: eine Farbfläche plus ein einziges Detail
Materialillusion: Marmor, Leinen oder Holz als gedrucktes Motiv
Alle sieben Ansätze lassen sich ohne Designkenntnisse in einem Online-Konfigurator umsetzen. Entscheidend sind ein gutes Ausgangsmotiv und ein paar einfache Gestaltungsregeln.
Beispiele aus mehreren Ideen-Kategorien: Foto, Muster, Typografie und Illustration Foto von Burst, via Pexels
Warum ist die Handyhülle ein Designobjekt?
Kaum ein Alltagsgegenstand ist so dauerhaft sichtbar wie das Smartphone: Es liegt auf dem Tisch im Café, in der Besprechung, neben dem Laptop — und taucht regelmäßig auf Fotos auf. Die Hülle ist dabei weit mehr als ein Schutz. Sie ist das Kleidungsstück eines Geräts, das wir täglich in der Hand halten, und sie funktioniert wie ein kleines Plakat: Sie zeigt Farbe, Haltung und Geschmack.
Genau hier setzt die Idee der personalisierten Handyhülle an. Statt einheitlicher Massenware entsteht ein Unikat, das genauso gut schützt wie eine Standardhülle, aber eine persönliche Geschichte erzählt: ein Bild aus dem eigenen Fotoarchiv, ein selbst gemaltes Motiv, ein Satz, der etwas bedeutet. Wer seine Umgebung ohnehin bewusst gestaltet – von der Wandfarbe bis zur Kleidung –, findet in der Hülle ein konsequentes weiteres Feld. Es ist vermutlich das kleinste Designobjekt im Alltag, aber eines der meistgesehenen.
Welche Gestaltungsregeln gelten für das Hüllenformat?
Das Hüllenformat stellt eigene Bedingungen: eine kleine, hochformatige Fläche, eine Kamera-Aussparung im oberen Bereich und Ränder, die beim Druck beschnitten werden. Hilfreich ist ein einfaches Gestaltungsraster aus drei Zonen: der Sicherheitszone in der Mitte der Fläche, der Kamera-Aussparung oben und dem Beschnitt an den Rändern.
Wer diese Zonen von Anfang an mitdenkt, vermeidet die häufigsten Fehler – abgeschnittene Gesichter, halbierte Schriftzüge, unruhige Ränder. Für den Druck auf einer Handyhülle gilt: ein Hauptmotiv, kräftige Farben, Kamera-Aussparung und Ränder mitdenken.
Komposition: ein Motiv, ein Blickpunkt
Auf kleiner Fläche verzeiht das Auge keine Unruhe. Ein einziges, klar erkennbares Hauptmotiv wirkt stärker als drei konkurrierende Elemente. Bei Porträts sollte das Gesicht nicht direkt hinter der Kamera-Aussparung liegen und ausreichend Abstand zum oberen Rand haben. Plakatdenken hilft: Was aus zwei Metern Entfernung nicht lesbar ist, funktioniert auch auf der Hülle nicht. Leere Fläche ist dabei kein Verschenken, sondern Teil der Komposition – sie gibt dem Motiv Raum.
Farbe: Kräftige Farben drucken sicherer als feine Verläufe
Gedruckte Farben wirken matter als am leuchtenden Bildschirm. Satte, kontrastreiche Töne behalten ihre Wirkung, während sehr dunkle Motive im Druck schnell zu undifferenzierten Flächen werden. Feine Farbverläufe können auf kleiner Fläche streifig oder ungleichmäßig erscheinen; flächige, klar getrennte Farben sind die sicherere Wahl. Ein spürbarer Hell-Dunkel-Kontrast sorgt dafür, dass das Motiv auch aus Armlänge funktioniert.
Typografie: Wenige Worte, große Schrift, klarer Kontrast
Schrift auf der Hülle folgt einer einfachen Regel: je weniger Zeichen, desto größer die Wirkung. Initialen, ein Name oder ein kurzes Zitat in kräftiger Schrift lesen sich mühelos; lange Sätze in dünner Schrift verwaschen im Druck. Wichtig sind ein deutlicher Kontrast zwischen Schrift und Grund sowie ausreichend Abstand zur Kamera-Aussparung und zu den Rändern, damit beim Beschnitt kein Buchstabe verloren geht.
Welche Ideen gibt es für eine personalisierte Handyhülle?
Welche Idee passt, hängt vom eigenen Bildarchiv, vom Stil und von der gewünschten Wirkung ab. Diese sieben Kategorien zeigen die Bandbreite – vom klassischen Foto bis zur reduzierten Farbfläche.
Infografik: Welches Hüllenmaterial passt zu welchem Design? (zum Vergrößern klicken)
Der Klassiker ist und bleibt das Foto: ein Porträt von Partnerin, Kind oder Hund, eine Landschaft aus dem Urlaub, eine Detailaufnahme von Blüte, Welle oder Hausfassade. Am besten funktionieren helle, scharfe Bilder mit einem klar erkennbaren Motiv in der Bildmitte. Wer den Ausschnitt nicht am Bildschirm festlegen möchte, lädt das Bild hoch und positioniert es direkt in der Vorschau des Konfigurators.
2. Eigene Kunst: Aquarell, Zeichnung, digitale Illustration als Scan
Für alle, die selbst malen oder zeichnen, wird die Hülle zur kleinen Ausstellungsfläche: ein Aquarell mit weichen Übergängen, eine Tuschezeichnung mit klarer Linie, eine digitale Illustration aus dem Tablet. Eingescannt oder bei gutem Licht fotografiert, wird aus dem eigenen Werk ein Alltagsobjekt. Kräftige Kontraste und klare Formen kommen im Druck am stärksten zur Geltung.
Im folgenden Video zeigt uns die Youtuberin von Therapy Designs(@therapydesigns) sehr anschaulich, wie ihr Design-Workflow mit dem beliebten Designprogramm Canva funktioniert. Während die Benutzeroberfläche von Canva mittlerweile ein wenig anders aussieht, behalten die gezeigten Workflows ihre Gültigkeit.
3. Muster und Rapport: Geometrie, Botanik, Terrazzo
Ein sich wiederholendes Muster füllt die Fläche elegant, ohne dass ein einzelnes Motiv den Beschnitt fürchten muss: geometrische Rauten, botanische Ranken, verspieltes Terrazzo. Musterdesigner wie William Morris haben gezeigt, wie sehr ornamentale Flächen einfache Gebrauchsgegenstände aufwerten. Für das kleine Format gilt: Der Rapport sollte nicht zu fein sein, damit die Struktur auch aus der Distanz lesbar bleibt.
4. Typografie: Zitat, Name, Initialen, Datum
Worte machen die Hülle zur persönlichen Botschaft: ein Lieblingszitat, der eigene Name, verschnörkelte Initialen oder ein Datum, das etwas bedeutet. Klassisch wirken große Serifenbuchstaben auf ruhigem Grund, modern eine kantige Grotesk in Kontrastfarbe. Wichtig ist die Größe – was gedruckt aus Armlänge nicht lesbar ist, verpufft.
5. Collage: mehrere Fotos, Moodboard-Ästhetik
Mehrere Bilder erzählen mehr als eines: Eine Collage aus drei bis fünf Fotos in unregelmäßigem Raster wirkt wie ein kleines Moodboard – Urlaubsmomente, Freunde, Lieblingsorte. Damit das Ergebnis kuratiert und nicht zufällig aussieht, hilft eine gemeinsame Farbstimmung aller Bilder. Zu viele Motive auf engem Raum lassen dagegen jedes einzelne klein und unkenntlich werden.
6. Minimalismus: Farbfläche plus ein Detail
Die radikalste Idee ist die leiseste: eine kräftige Farbfläche plus ein einziges kleines Element – eine Linie, ein Punkt, ein zarter Zweig, eine winzige Figur. Die Reduktion auf das Wesentliche, wie sie das Bauhaus geprägt hat, funktioniert auf dem Hüllenformat besonders gut, weil die kleine Fläche jedes überflüssige Element sofort verrät. Großzügiger Leerraum ist hier kein Mangel, sondern das eigentliche Stilmittel.
7. Materialillusion: Marmor, Leinen, Holz als gedrucktes Motiv
Marmor, Leinenstruktur oder Holzmaserung geben der Hülle die Anmutung eines anderen Materials — ohne dessen Gewicht und Pflegeaufwand. Der Effekt lebt von der Täuschung: Aus der Nähe erkennt man den Druck, aus der Distanz wirkt er wie Stein oder Stoff. Ruhige, großzügige Maserungen funktionieren dabei besser als sehr kleinteilige Texturen.
Übrigens ein starkes Fotogeschenk: Eine Handyhülle mit eigenem Foto oder Spruch ist persönlich, bezahlbar — in der Regel unter 30 Euro — und täglich in Gebrauch. Ob gemeinsames Erinnerungsbild oder ein Motiv, das nur die Beschenkte versteht: Kaum ein Geschenk dieser Größenordnung ist so individuell.
Wie bereite ich Foto oder Kunstwerk für den Druck vor?
Das schönste Design scheitert an einer schwachen Datei. Zum Glück sind die Anforderungen überschaubar – und mit ein paar Prüfschritten vor dem Upload ist das Ergebnis vorhersehbar gut.
Welche Auflösung braucht ein Motiv für eine Handyhülle?
Grundsätzlich gilt: Je näher am Original, desto besser. Am zuverlässigsten funktioniert die Originaldatei aus Kamera oder Smartphone – nicht die Kopie aus einem Messenger, die automatisch stark komprimiert wird. Zeichnungen, Aquarelle und andere analoge Werke sollten eingescannt werden; rund 300 dpi haben sich als praxisnaher Richtwert bewährt.
Die konkreten Anforderungen können je nach Konfigurator und Druckfläche variieren – die Vorschau zeigt in der Regel an, ob die Datei ausreicht. Auch der Bildausschnitt gehört zur Vorbereitung: Das Motiv sollte im Hochformat mit Luft zu allen Rändern vorliegen, damit beim Beschnitt nichts Wichtiges verloren geht.
Welche Motive wirken gedruckt anders als am Bildschirm?
Der Bildschirm leuchtet von hinten, der Druck reflektiert nur Umgebungslicht – dadurch wirken gedruckte Bilder insgesamt matter und etwas dunkler. Besonders Nachtaufnahmen und düstere Motive verlieren im Druck Zeichnung, feine Details gehen in dunklen Flächen unter. Wer mit solchen Motiven arbeiten möchte, hellt sie vorab leicht auf und erhöht den Kontrast. Helle, kontrastreiche Motive mit klaren Farbflächen sind die sicherste Wahl für ein kräftiges Druckergebnis.
Welche Motivtypen sich besonders einfach drucken lassen und wo Vorsicht geboten ist, zeigt diese Übersicht:
Motivtyp
Wirkung im Druck
Risiko
Tipp
Helles Porträt
Strahlt, Details bleiben klar
Gering
Sicherste Wahl — Motiv zentral platzieren
Dunkles Nachtfoto
Wirkt schnell flau und dumpf
Feine Details gehen unter
Vorab aufhellen und Kontrast erhöhen
Feiner Farbverlauf
Kann ungleichmäßig erscheinen
Streifenbildung möglich
Besser flächige, klar getrennte Farben wählen
Kräftige Grafik
Satte, klare Farbflächen
Gering
Sicherste Wahl — ideal für Vektormotive
Kleinteilige Schrift
Wird schwer lesbar
Verwaschene Buchstaben
Schriftgröße deutlich erhöhen
Scan einer Zeichnung
Sehr gut bei hohem Kontrast
Blasse Linien verschwinden
Mit rund 300 dpi scannen und Kontrast prüfen
Am verlässlichsten lassen sich helle Porträts und kräftige Grafiken drucken. Unabhängig vom Motiv lohnt vor der Bestellung ein Blick in die Produktinformationen: Hinweise auf farbechten, abriebfesten Druck sind das wichtigste Qualitätsmerkmal einer personalisierten Handyhülle – sie entscheiden, ob das Design nach Monaten noch so aussieht wie am ersten Tag.
Im Video der Youtuberin Boss from Home (@bossfromhome1357) erfahren wir nicht nur die Gestaltungs- und Druckmöglichkeiten für Handyhüllen, sondern auch, wie die Solopreneurin ihr eigenes Online-Geschäft für maßgefertigte und personalisierte Handyhüllen auf Etsy gestartet hat. Folgen Sie dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung für Einsteiger, die Themen wie das Design mit Printify, SEO-Optimierung, Preisgestaltung und alles Weitere behandelt, was Sie für den erfolgreichen Verkauf von Handyhüllen wissen müssen.
Und Meeco (@meecoart) zeigt uns anhand ihrer Produktvorstellung der HTVRont H17 Heißpresse für Handyhüllen, wie der Sublimationsdruck von zuhause für die Gestaltung von Handyhüllen verwendet werden kann:
Welches Hüllenmaterial passt zu welchem Design?
Drei Hüllentypen dominieren, und sie unterscheiden sich deutlich: Das Softcase aus TPU ist ein flexibler, leicht matter Allrounder, auf dem Fotomotive natürlich wirken. Das Hardcase ist eine starre Schale mit glatter Oberfläche und klaren Kanten – die Bühne für Grafik und Typografie. Die Silikonhülle schließlich liegt weich und griffig in der Hand; ihre Haptik steht im Vordergrund, Farben erscheinen auf ihr tendenziell etwas sanfter.
Die drei Begriffe sollten Sie nicht vermischen: TPU ist ein elastischer Kunststoff, Silikon ein eigenes, weicheres Material, und das Hardcase eine feste Kunststoffschale.
Welche Design-Idee auf welchem Hüllentyp am besten zur Geltung kommt, zeigt diese Matrix:
Design-Idee
Softcase (TPU)
Hardcase
Silikonhülle
Empfehlung
Foto/Porträt
Sehr gut, natürliche Wirkung
Gut, etwas glänzender
Wirkt weicher
Softcase (TPU) — der Alltagsallrounder
Feines Muster
Sehr gut
Gut
Struktur geht verloren
Softcase (TPU)
Typografie
Gut
Sehr gut, klare Kanten
Kanten wirken weich
Hardcase — dank präziser Linien
Collage
Sehr gut
Gut
Bildteile wirken kleiner
Softcase (TPU)
Farbfläche/Minimal
Gut
Sehr gut, klar und glatt
Schön matt
Hardcase
Materialillusion
Gut
Sehr gut, Stein-Optik glänzt
Widerspricht der Haptik
Hardcase
Wer unsicher ist, liegt mit dem Softcase aus TPU bei Fotomotiven selten falsch; Grafik und Schrift wirken auf dem Hardcase am klarsten. Silikon ist die Wahl für alle, denen die weiche Haptik wichtiger ist als der letzte Grad an Schärfe.
Wie funktioniert das Selbstgestalten online?
Wer seine Handyhülle selbst gestalten möchte, braucht weder Software noch Vorkenntnisse: Moderne Online-Konfiguratoren machen das Gestalten einer Handyhülle in wenigen Minuten möglich – ganz ohne Designkenntnisse. Der Ablauf ist bei den meisten Anbietern gleich:
Modell wählen: Personalisierte Handyhüllen gibt es für nahezu jedes Gerät – iPhone, Samsung Galaxy, Google Pixel und Xiaomi, häufig auch ältere Modelle. Die Verfügbarkeit zeigt der jeweilige Konfigurator.
Motiv hochladen: Foto, Scan oder Grafik als Datei hinterlegen.
Positionieren: Motiv verschieben und zoomen, dabei Sicherheitszone und Kamera-Aussparung im Blick behalten.
Text ergänzen: optional Name, Datum oder Zitat hinzufügen.
Vorschau prüfen: Die digitale Vorschau zeigt das Ergebnis vor der Bestellung.
Bestellen: Gefertigt wird individuell auf Bestellung.
Wer beispielsweise eine Handyhülle mit eigenem Design zusammenstellen möchte, durchläuft genau diese Schritte – von der Modellwahl über den Upload bis zur Vorschau. Einen Moment Geduld braucht es dennoch: Weil jede Hülle einzeln produziert wird, sollten Sie mit mehreren Werktagen rechnen; ein Versprechen auf den Tag genau ist bei Einzelfertigung nicht realistisch.
Darf ich fremde Kunstwerke auf meine Hülle drucken?
Die kurze Antwort: Eigene Fotos und eigene Werke sind unproblematisch, fremde Werke nur mit den nötigen Nutzungsrechten. Wer das Werk einer anderen Person verwenden möchte – etwa ein fremdes Foto oder eine fremde Illustration –, braucht dafür eine Lizenz oder Einwilligung; ein Fund im Netz ersetzt sie nicht. Bekannte geschützte Werke, Markenfiguren oder Charaktere gehören ebenfalls nicht auf die Hülle.
Eine Sonderstellung nehmen KI-generierte Motive ein: Hier entscheiden die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Tools, ob und wie die Ergebnisse verwendet werden dürfen. Wer auf eigene Motive setzt, ist immer auf der sicheren Seite – und bekommt obendrein das persönlichere Design.
Häufige Fragen zur Gestaltung der eigenen Handyhülle
Welche Ideen gibt es für eine eigene Handyhülle?
Die Bandbreite reicht von Fotografie über eigene Kunstwerke, Muster und Typografie bis zu Collagen, minimalistischen Farbflächen und Materialillusionen wie Marmor oder Holz. Welche Kategorie passt, hängt vom eigenen Stil und Bildarchiv ab — im Zweifel sind ein helles Porträt oder eine kräftige Grafik der einfachste Einstieg.
Wie gestalte ich eine Handyhülle mit eigenem Design?
Sie bereiten Ihr Motiv als Datei vor, wählen Ihr Handymodell, laden das Bild im Online-Konfigurator hoch und positionieren es. Nach optionalen Text-Elementen prüfen Sie die Vorschau und bestellen. Der gesamte Vorgang dauert nur wenige Minuten und erfordert keine Designkenntnisse.
Welche Auflösung braucht ein Foto für eine Handyhülle?
Am besten eignet sich das Original aus der Kamera. Zeichnungen und Gemälde sollten Sie mit rund 300 dpi einscannen. Von Messenger-Kopien ist abzuraten, weil sie stark komprimiert werden. Die Vorschau im Konfigurator zeigt, ob Ihre Datei für die Druckfläche ausreicht.
Kann ich mein eigenes Gemälde oder meine Zeichnung auf eine Handyhülle drucken lassen?
Ja. Scannen Sie das Werk hochauflösend ein oder fotografieren Sie es bei hellem, gleichmäßigem Licht ohne Schatten. Motive mit kräftigen Kontrasten und klaren Formen wirken im Druck am besten, sehr zarte Linien oder blasse Verläufe können dagegen an Präsenz verlieren.
Welches Material ist für eine Handyhülle am besten?
Für den Alltag ist das Softcase aus TPU der ausgewogene Allrounder. Grafische Designs mit klaren Kanten kommen auf dem Hardcase besonders gut zur Geltung, und wer eine weiche, griffige Haptik schätzt, liegt mit einer Silikonhülle richtig. Die Wahl folgt also dem Design und dem eigenen Empfinden.
Welche Farben wirken auf einer Handyhülle am besten?
Satte, kontrastreiche Farben behalten im Druck ihre Kraft. Sehr dunkle Motive wirken schnell dumpf, und sehr feine Farbverläufe können ungleichmäßig aussehen. Flächige, klar getrennte Farben mit spürbarem Hell-Dunkel-Kontrast sind die sicherste Wahl.
Ist eine selbst gestaltete Handyhülle ein gutes Geschenk?
Ja, sie verbindet Persönlichkeit mit Alltagstauglichkeit: persönlich gewählt, meist unter 30 Euro und täglich in Gebrauch. Ein gemeinsames Erinnerungsfoto, ein Insider als Schriftzug oder ein selbst gemaltes Motiv machen sie zu einem Geschenk, das wirklich nur einmal existiert.
Darf ich Kunstwerke anderer Künstler auf meine Hülle drucken?
Nur wenn Sie die Nutzungsrechte besitzen, etwa durch eine Lizenz oder Einwilligung. Eigene Fotos und eigene Werke sind dagegen unproblematisch. Bei KI-generierten Bildern sollten Sie zusätzlich die Nutzungsbedingungen des verwendeten Tools prüfen.
Für welche Handymodelle kann ich eine Hülle selbst gestalten?
Für iPhone, Samsung Galaxy, Google Pixel, Xiaomi und viele weitere Geräte — häufig auch für ältere Modelle. Manche Anbieter erweitern die Gestaltung zudem auf Tablets oder AirPods-Cases. Welche Modelle verfügbar sind, sehen Sie direkt in der Modellauswahl des Konfigurators.
Kleine Fläche, große Wirkung
Eine eigene Handyhülle zu gestalten ist kein Kunstprojekt mit Hürden, sondern ein kleiner, schneller Entwurfsprozess: Wählen Sie ein Motiv mit Bedeutung, denken Sie Sicherheitszone, Kamera-Aussparung und Beschnitt mit, setzen Sie auf kräftige Farben und ein Hauptmotiv, wählen Sie das Material passend zum Design und prüfen Sie Druckqualität und Vorschau vor der Bestellung.
So wird aus einem Massenprodukt ein Unikat, das täglich sichtbar ist — die vielleicht kleinste Leinwand des Alltags, aber eine mit großer Wirkung.
Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011. Erfolgreicher Abschluss in Webdesign im Rahmen eines Hochschulstudiums (2008). Weiterentwicklung von Kreativitätstechniken durch Kurse in Freiem Zeichnen, Ausdrucksmalen und Theatre/Acting. Profunde Kenntnisse des Kunstmarktes durch langjährige journalistische Recherchen und zahlreichen Kooperationen mit Akteuren/Institutionen aus Kunst und Kultur.
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