Pixel, Pläne und Wohnträume: 3D-Wohnungsplanung kostenlos im Browser
Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einem Raum. Er ist vollkommen leer. Der Estrich hat noch die Kühle der frühen Tage, die Wände sind frisch verputzt und verströmen den Duft neuer Hoffnung, doch zugleich auch den nach einer erdrückenden Leere. Sie halten einen zerknitterten Grundriss und einen hölzernen Zollstock in der Hand, der plötzlich so altmodisch wirkt wie eine Steintafel in einer Ära des Quantencomputings.
Sie versuchen, das neue Sofa zu visualisieren – dieses großzügige, senfgelbe Samtstück, in das Sie im Möbelhaus Ihr Herz verloren haben. Aber ist es wirklich passend zwischen Fenster und Heizkörper? Wird der Flur zum Hindernislauf? Die Sorge vor dem 3.000-Euro-Fehlkauf ist wie ein kalter Luftzug, der sich heimlich anschleicht.
Aber dann öffnen Sie Ihren Laptop. Kein Download, keine nervige “Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail”-Odyssee und keine Kreditkartendaten erforderlich. Nur eine URL, ein Cursor, der flackert, und plötzlich: alles unter Kontrolle. In Echtzeit errichten Sie Wände und lassen die Sonne genau so durch die virtuellen Fenster scheinen, wie sie es heute Nachmittag um 14:30 Uhr tun wird. Sie bewegen Möbelstücke, als wären sie aus Licht und Luft statt aus schwerer Eiche.
Willkommen in der Ära der browserbasierten 3D-Planung – einer Welt, in der die Demokratisierung des Designs nicht nur ein elegantes Wort ist, sondern eine echte Möglichkeit für alle, die einen simplen Webbrowser bedienen können.”
Inhaltsverzeichnis
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Die technologische Befreiungsfront: Schluss mit der CAD-Diktatur
Die Welt der dreidimensionalen Gestaltung war lange Zeit eine geschlossene Gesellschaft. Um Räume zu visualisieren, musste man entweder ein Architekturstudium absolvieren oder war gezwungen, hohe vierstellige Beträge für Softwarelizenzen zu zahlen, die die Rechenkraft einer durchschnittlichen NASA-Workstation benötigten. Die Herausforderung der Technologie war ebenso groß wie die Erwartung an das Design.
In den letzten drei Jahren hat sich ein leiser, aber enormer Wandel vollzogen. Dank der Fortschritte in WebGL (Web Graphics Library) und den hochoptimierten JavaScript-Engines ist der Browser von einem einfachen Fenster für Text und Bild zu einer leistungsstarken Render-Maschine geworden.
Der Browser als Rechenzentrum
Die moderne 3D-Wohnungsplanung ist beinahe magisch, weil sie nicht mehr auf lokale Installationen angewiesen ist. Programme wie Sweet Home 3D sind zwar immer noch als Desktop-Version für Windows, macOS und Linux verfügbar, aber die JS-Online-Version ist heutzutage oft der erste Zugang zur Welt der Planung.
Der erhebliche Vorteil: Durch diese effiziente Verteilung der Rechenlast ist es möglich, dass selbst ältere Laptops oder Tablets komplexe 3D-Szenen flüssig darstellen können. Ein wichtiger Motor dieser Entwicklung ist das Verlangen nach sofortiger Gratifikation. In einer digitalen Kultur, in der jede noch so kleine Hürde – wie eine Registrierungsmaske – zum Abbruch führt, haben Tools wie Sweet Home 3D oder Palette Home den “Demo-Modus” zum Standard gemacht. Das soll es erleichtern, sie auszuprobieren. Man klickt, man skizziert, man schaut. Es ist eine Entlastung für den Nutzer von der bürokratischen Last, die Account-Erstellung zu bewerkstelligen.
| Merkmal | Traditionelle CAD-Software | Moderne Browser-Planer (z.B. Sweet Home 3D JS) |
| Zugänglichkeit | Installation erforderlich, hohe Systemlast | Sofortstart via URL, WebGL-basiert |
| Kosten | Lizenzgebühren oder Abomodelle | Oft kostenlos / Open Source |
| Registrierung | Zwingend erforderlich | Oft optional oder gar nicht nötig |
| Plattformen | Meist nur Windows/Mac | Browserunabhängig (Windows, Mac, Linux, Mobile) |
| Lernkurve | Steil, Fachwissen nötig | Intuitiv, Drag-and-Drop |
Sweet Home 3D: Der Open-Source-Star im Fokus
In der Welt der kostenlosen 3D-Planung ist Sweet Home 3D ein Ausrufezeichen. Ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Open-Source-Software den kommerziellen Markt beeinflussen kann, ist eben dieses Projekt, das von der französischen Firma eTeks unter der GNU General Public License (GPL) entwickelt wurde.

Die Online-Architektur von Sweet Home 3D JS
Die Online-Version von Sweet Home 3D, derzeit in der Version 7.5., ist ein beeindruckendes technologisches Werk. Sie zeigt fast den gesamten Funktionsumfang der installierbaren Version, ohne dass eine einzige Datei auf der Festplatte gespeichert wird. Der Nutzer sieht eine Oberfläche, die in zwei Hauptbereiche gegliedert ist: Der genaue 2D-Grundriss ist oben, die Echtzeit-3D-Ansicht unten.

Die Detailtiefe von Sweet Home 3D ist für ein kostenloses Tool erstaunlich. Die Software ermöglicht, die Wandstärke auf den Millimeter genau zu bestimmen, Dachschrägen mit variablen Höhen zu erstellen und sogar die Textur der linken und rechten Wandseite separat zu gestalten.
- Licht und Schatten: Eine der hochentwickelten Funktionen ist die Simulation von Sonnenlicht. Die Engine ermittelt den exakten Schattenwurf im Raum, indem sie den Breitengrad und die Uhrzeit berücksichtigt. Hier erfahren Sie, ob der neue Fernseher am Nachmittag spiegelt.
- Möbel-Individualisierung: Über 1.600 Modelle sind im Katalog zu finden, die alle in ihren Maßen, Farben und sogar in ihrem Glanzgrad (matt bis glänzend) angepasst werden können.
- Import-Fähigkeit: Experten finden es toll, gescannte Blaupausen als Hintergrundbild zu importieren und sie einfach “nachzuzeichnen”. So erspart man sich die mühsame Eingabe aller Maße von Hand.
Die Frage zur Registrierung: Ab wann ist ein Account nötig?
Ein zentraler Aspekt der Nutzerführung bei Sweet Home 3D ist die Freiheit der Wahl. Die JS-Online-Version als Demo ist ideal für alle, die “einfach nur mal schnell” planen wollen. In diesem Modus erfolgt keine Speicherung von Daten auf den Servern. Um die Arbeit über Tage hinweg fortzusetzen, zu exportieren oder auf verschiedenen Geräten zu synchronisieren, ist eine kostenlose Registrierung erforderlich.
So kann das System bis zu 1.000 Dokumente pro Nutzer verwalten. Das ist ein fairer Handel: Man bewahrt die Privatsphäre so lange, wie man will; der Komfort beginnt mit dem Account.
Wie schaut’s beim Wettbewerb aus? Vielfalt über Open Source hinaus
Während Sweet Home 3D an der Spitze der Open-Source-Bewegung steht, haben andere Anbieter ihre eigenen, oft hochspezialisierten Lösungen entwickelt. Ihre Zielgruppe und ihr Geschäftsmodell sind die Hauptunterscheidungsmerkmale.
Palette Home: Die sanfte Verbindung zum Profi
Palette Home wird oft als der “kleine Bruder” von Palette CAD bezeichnet, einer Software, die im professionellen Handwerk weit verbreitet ist. Es ist offensichtlich, dass der Endnutzer davon profitiert: Logik und Präzision haben ihren Ursprung in einem Umfeld, in dem Fehler viel kosten. Palette Home zeichnet sich durch die Planung von Bädern, Küchen und Kaminen aus.
Die Handhabung ist sehr einfach. Im Browser-Cache werden die Pläne abgelegt, was bedeutet, dass man sie ohne Registrierung nutzen kann. Hier ist jedoch die Falle: Wer seinen Browserverlauf entfernt, löscht auch seinen Wohntraum.
Um dieses Risiko zu umgehen, bietet Palette Home die Anbindung an die “Palette Cloud”, die jedoch meist in Verbindung mit einem Business-Kontext steht.
Floorplanner: Die Stärke der Cloud-Kataloge
Floorplanner verfolgt einen anderen Weg. Die vielfältige Auswahl steht hier im Mittelpunkt. Dank einer Bibliothek von über 260.000 3D-Modellen ist es nahezu unmöglich, dass ein Möbelstück nicht zumindest einem realen Vorbild sehr ähnlich ist.
| Anbieter | Geschäftsmodell | Zielgruppe | Besonderheit |
| Sweet Home 3D | Open Source / Spenden | Hobbyplaner & Profis | Hohe Präzision, Offline-Option |
| Palette Home | Freemium (Profi-Ableger) | Bad/Küchen-Planer | Intuitive “Drag & Drop” Logik |
| Floorplanner | Credit-basiert für HD | Immobilienmakler / DIY | Enormer Objektkatalog |
| Planner 5D | Freemium / KI-Fokus | Design-Enthusiasten | KI-Grundrisserkennung |
| Roomle | B2B Fokus / Gratis Trial | E-Commerce / Privat | Starke AR-Integration |
Floorplanner ist für die private Nutzung kostenlos, verlangt jedoch für hochauflösende 4K- oder 8K-Renderings sowie für die Entfernung von Wasserzeichen eine Bezahlung in Form von “Credits”. Es ist das klassische Modell der digitalen Moderne: Der Eintritt ist frei, der Fotodruck kostet.
Warum Profis häufig mit Tools für Amateure arbeiten
Es ist ein Fehler zu denken, dass diese browserbasierten Tools nur Spielzeuge für Wochenend-Renovierer sind. In den vergangenen drei Jahren haben immer mehr Architekten und Innenarchitekten die Vorteile der schnellen Visualisierung erkannt.
Das Urteil eines Architekten
Marco B., ein Mailänder Architekt mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung, integriert Sweet Home 3D regelmäßig in seinen Arbeitsablauf. Er hebt in einem Fachartikel hervor, dass das Ziel nicht ist, komplexe CAD-Systeme wie Revit zu ersetzen, sondern den Prozess der Ideengenerierung zu beschleunigen.
Sweet Home 3D ist das ideale Werkzeug für die erste Phase der Machbarkeitsstudie”,
so Marco B.
Er findet es vor allem großartig, dass man Grundrisse als Vorlage importieren und mit Kunden in Echtzeit verschiedene Layouts durchspielen kann. Es bildet eine gemeinsame Sprache zwischen Fachmann und Laie.
Die Stimme der Community: Reddit und die Lizenz-Ethik
Die einschlägigen Reddit-Foren sind einen Blick auf die lebhafte Debatte wert. Obwohl die meisten Nutzer die Gratisversion feiern, gibt es kritische Diskussionen über die unterschiedlichen Versionen von Sweet Home 3D. Ein häufiger Streitpunkt ist, dass die Software im Microsoft Store oder Apple App Store Geld kostet, während sie auf SourceForge kostenlos ist.
Erfahrene Nutzer in den Foren machen darauf aufmerksam, dass die Kaufversionen im Grunde eine Form der Spende sind, ergänzt durch den Komfort von automatischen Updates und vorinstallierten Modellbibliotheken.
Die Unterstützung der Open-Source-Idee bedeutet, die Store-Version zu kaufen oder via PayPal zu spenden”,
fanden wir einen Nutzer auf Reddit treffend resümieren. Man erkennt ein starkes Bewusstsein für die Arbeit, die hinter den “kostenlosen” Werkzeugen steckt.
Ein Blick auf die Praxistauglichkeit bei Privatanwendern
Fallstudie 1: Die 20-Quadratmeter-Challenge
Um die Theorie anschaulich zu machen, schauen wir uns das Projekt von Sarah, einer Grafikdesignerin aus Berlin, an. Sie bezog eine Einzimmerwohnung – 20 Quadratmeter, hohe Decken, ein winziges Bad. Die Herausforderung: Homeoffice, Schlafbereich und eine gemütliche Sitzecke auf kleinstem Raum unterzubringen, ohne dass es wie ein überfüllter Abstellraum aussieht.
Sarah erstellte ihren ersten Entwurf in Sweet Home 3D Online, ohne sich zu registrieren. “Ich wollte herausfinden, ob ein Hochbett die einzige Lösung ist”, erzählt sie. Indem sie die genauen Raummaße importierte und mit der Wandtransparenz spielte, konnte sie in der 3D-Ansicht virtuell “durch Wände gehen”, um Sichtachsen zu überprüfen.
Sie fand heraus, dass ein halbhohes Regal als Raumteiler besser geeignet war als ein Hochbett, das den Raum optisch überladen hätte. Das Besondere: Sie stellte ihren Schreibtisch genau an die Stelle, wo die Morgensonne nicht auf den Monitor blendet, indem sie den Schattenwurf ihres gegenüberliegenden Hauses simulierte.
Fallstudie 2: Die digitale Sanierung
Völlig anders war das Vorhaben von Familie Müller: Sie erwarb ein sanierungsbedürftiges Haus aus den 50er Jahren. Es wurden strukturelle Überlegungen angestellt: Ist es möglich, die Wand zwischen Küche und Wohnzimmer zu entfernen? Welche Auswirkungen hat eine neue Treppe auf den Flur?
Sie setzten Palette Home ein, weil die benutzerfreundlichen Drag-and-Drop-Funktionen für Sanitäreinrichtungen und Küchenmöbel ihnen dabei halfen, die komplizierten Installationen zu visualisieren. “Auf dem Tablet konnten wir dem Klempner unsere Wunschposition für die Dusche zeigen, und er sah sofort, ob das Gefälle der Rohre passt”, erklären die Müllers. Dank der Browseranwendung konnten sie die Pläne direkt auf der Baustelle abrufen, ohne einen schweren Laptop mit sich herumzuschleppen.
Die Wirtschaftlichkeit des Planens: Die 3.200-Euro-Falle umgehen
Warum stecken Firmen Millionen in die Entwicklung von kostenlosen Tools? Aufgrund dessen, dass die ökonomischen Auswirkungen für den Endverbraucher enorm sind. Laut den 2024er Statistiken werfen die Deutschen im Durchschnitt etwa 3.200 Euro pro Wohnungseinrichtung für Fehlkäufe weg. Ein Sofa, das im Geschäft kleiner aussah; eine Wandfarbe, die im Kunstlicht des Möbelhauses als “Greige” bezeichnet wurde, aber zu Hause wie ein schmutziges Rosa wirkt.
Der digitale Schutzschild gegen Fehlentscheidungen
Plattformen wie Zimmergestalten.de fangen genau hier an, indem sie psychologische Hindernisse reduzieren. Etwa 73 % der Personen bedauern ihre Farbwahl nach dem Streichen. In Sekunden 50 unterschiedliche Wandfarben virtuell auszuprobieren, ohne einen Pinsel anzufassen, ist nicht nur eine charmante Funktion, sondern es spart erheblich Kosten.
Diese Programme machen sich den “IKEA-Effekt” zunutze. Ein gutes Ergebnis macht uns eher glücklich, wenn wir Zeit und Aufwand in die Planung investiert haben. Aber noch entscheidender: Die visuelle Bestätigung (“Ja, das passt!”) schafft die erforderliche Kaufsicherheit. Durch eine durchdachte Planung des Raums können Retouren und kostspielige Umtauschaktionen minimiert werden.
Die Rolle der Künstlichen Intelligenz: Die nächste Entwicklungsstufe
Wir befinden uns momentan am Übergang von der manuellen 3D-Modellierung zur KI-gestützten Raumgestaltung. Während Sweet Home 3D auf Genauigkeit und manuelle Kontrolle setzt, erreichen neue Anbieter wie aiStager Hyperrealismus mithilfe von Künstlicher Intelligenz.
Vom Grundriss zum KI-Bild
Seit 2025 ist das “AI-Staging” der neueste Trend. Der Nutzer fotografiert den leeren Raum, anstatt Wände zu ziehen. Die KI erkennt die Dimensionen des Raumes, versteht die Lichtverhältnisse und fügt fotorealistische Möbel in das Bild ein.
| Technologie | Ansatz | Vorteil | Nachteil |
| Klassisches 3D (Sweet Home 3D) | Manuelles Modellieren | Absolute Präzision | Zeitaufwendig |
| Augmented Reality (Roomle) | Einblendung in Echtzeit | Echtes Raumgefühl | Abhängig von Hardware |
| KI-Staging (aiStager) | Foto-Manipulation | Photorealismus in Sekunden | Weniger Kontrolle über Details |
Dieser Wandel führt dazu, dass die Grenze zwischen Realität und Simulation verschwimmt. Experten gehen davon aus, dass wir in naher Zukunft Grundrisse in Sweet Home 3D zeichnen und diese dann per Mausklick an eine KI senden, die daraus ein begehbares, fotorealistisches VR-Erlebnis macht.
Grenzen und Herausforderungen: Wenn der Browser streikt
Auch wenn die Browser-Planung ohne Registrierung viele Vorteile hat, sind die Grenzen dieser Funktion offensichtlich.
- Hardware-Hunger: Für hochwertige 3D-Visualisierungen wird RAM benötigt. Bei komplexen Projekten mit Tausenden von Objekten können Browser wie Chrome oder Safari überfordert sein, was Ruckler oder sogar Abstürze zur Folge hat.
- Datenverlust: Ohne Registrierung ist man ein Opfer seines Browser-Caches. Mit einem Klick auf “Verlauf löschen” kann man die Arbeit von Wochen vernichten.
- Unterschiede in der Qualität: Die meisten kostenlosen Tools haben nur eine begrenzte Auswahl an Texturen und Modellen in der Gratis-Version. Um die “perfekte” italienische Designerküche zu erhalten, muss man oft zur kostenpflichtigen Pro-Version greifen.
- Usability auf Mobilgeräten: Obwohl die Bedienung von Desktop-PCs mit Maus und Tastatur präzise ist, kann das Platzieren von Möbeln auf dem Smartphone fummelig sein, selbst wenn Tools wie Roomle bereits optimierte Fingergesten dafür anbieten.
Die Freiheit der Gestaltung
Gibt es heute kostenlose und browserbasierte 3D-Wohnungsplaner? Ein triumphales Ja ist die Antwort. In den letzten drei Jahren hat die technologische Entwicklung Werkzeuge geschaffen, die man in Bezug auf Leistungsfähigkeit und Zugänglichkeit als beispiellos betrachten kann. Für alle, die auf Open Source, Genauigkeit und Unabhängigkeit setzen, ist Sweet Home 3D weiterhin der Anker in stürmischen Zeiten.
Die Option, ohne Registrierung zu beginnen, hat die psychologische Hürde für den Einstieg nahezu eliminiert. Egal, ob man ein Profi wie Marco B. ist, der schnelle Skizzen braucht, oder eine Mieterin wie Sarah, die um jeden Quadratzentimeter kämpft. Die Kraft des Designs ist heute nicht mehr nur den wenigen Privilegierten vorbehalten. Die Kraft des Designs ist nur einen Browser-Tab entfernt.
Eine Zukunft, in der das Planen unserer Lebensräume so intuitiv ist wie das Scrollen durch Social-Media-Feeds, liegt vor uns. Durch die Vereinigung von detaillierten 2D-Plänen, Echtzeit-3D-Visualisierungen und den aufkommenden Wundern der KI wird der “Wohntraum” zu einem Projekt, das jeder realisieren kann. Während der analoge Zollstock vielleicht noch im Werkzeugkasten liegt, ist für die Planung der eigenen vier Wände der Browser heute das beste Werkzeug – das schärfste Messer in der Schublade, sozusagen.
Die Reise zum Traumhaus startet nicht mehr beim Architekten, sondern bei der ersten Linie, die man selbst im digitalen Raum zieht. Die Tools, besonders das leistungsstarke Sweet Home 3D, bieten die Möglichkeit, zu experimentieren, Fehler zu machen und neu zu gestalten. Letztendlich ist ein Haus mehr als nur vier Wände und ein Dach; es ist das Abbild unserer Vorstellungen. Die Browser-Revolution hat es ermöglicht, diese Ideen kostenlos und in Echtzeit umzusetzen – so einfach war es noch nie, und man kann jederzeit wieder von vorn anfangen, wenn man möchte.

Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011. Erfolgreicher Abschluss in Webdesign im Rahmen eines Hochschulstudiums (2008). Weiterentwicklung von Kreativitätstechniken durch Kurse in Freiem Zeichnen, Ausdrucksmalen und Theatre/Acting. Profunde Kenntnisse des Kunstmarktes durch langjährige journalistische Recherchen und zahlreichen Kooperationen mit Akteuren/Institutionen aus Kunst und Kultur.
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