Skulptur “Kleiner Raubvogel” von Paul Wunderlich, Metallguss
Skulptur “Kleiner Raubvogel”, Metallguss
Ein Raubvogel setzt zum Beuteschlag an. Den Moment höchster Fokussierung hat der Grafiker und Bildhauer Paul Wunderlich hier eingefangen. Die mythische Wirkung der Figur wird durch seine abstrahierende und elaborierte Formensprache noch verstärkt.
Metallguss. Limitierte Auflage 290 Exemplare, nummeriert und signiert. Format 12 x 19,5 x 5 cm (H/B/T).
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Paul Wunderlich zählt zu den stilprägenden Künstlern der Moderne. Seine Werke wurden 1960 als „anstößig“ beschlagnahmt, doch bereits drei Jahre später erhielt er eine Professur an der Hochschule für Bildende Kunst. Mit Auszeichnungen wie dem Edwin Scharff Preis und seiner Aufnahme in die Pariser Académie des Beaux-Arts erlangte er internationale Anerkennung. Geboren 1927 in Eberswalde, studierte Wunderlich Grafik und wurde schnell zum Zeichenlehrer an seiner Alma Mater. Einflussreiche Begegnungen mit Künstlern wie Emil Nolde und Oskar Kokoschka prägten seinen eigenwilligen Stil, der manieristische und surrealistische Elemente vereint. Seine Themen umspannten zunächst die Deutsche Geschichte, bevor er sich vermehrt erotischen Motiven zuwandte, die ihn bis zur Verfolgung durch die Staatsanwaltschaft 1960 begleiteten. In den 60er Jahren arbeitete er stark mit Fotografien von Karin Székessy und widmete sich zunehmend skulpturalen Alltagsgegenständen. Paul Wunderlich lebte und arbeitete bis zu seinem Tod im Juni 2010 abwechselnd in Hamburg und Frankreich.
Abstrakter Expressionismus
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