Beim Vergleich Naturhecke vs. Kunsthecke beim Sichtschutz am eigenen Grundstück und der Abwägung der spezifischen Vor- und Nachteile steht für Gartenbesitzer eine wichtige Entscheidung an. Ein Sichtschutz bewahrt Sie in Ihrem Garten vor den neugierigen Blicken der Nachbarn. Doch welche Lösung ist die richtige für Ihren grünen Rückzugsort?
Die Wahl zwischen natürlichen Sichtschutzhecken und künstlichen Alternativen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Während eine Naturhecke Sichtschutz bietet und gleichzeitig als aktiver Beitrag zum Umweltschutz dient, überzeugt eine Sichtschutzhecke künstlich durch minimalen Pflegeaufwand. Tatsächlich sind Heckenpflanzen langlebiger als Sichtschutzwände aus Holz und preiswerter als Mauern. Allerdings benötigen sie regelmäßige Pflege – ein- bis zweimal jährlich einen Heckenschnitt.
In diesem Beitrag vergleichen wir mit der Hilfe von beratenden Experten beide Sichtschutzoptionen im Detail. In diesem fachlichen Austausch wurde uns schnell klar, dass ein gepflegter Außenbereich nicht aufwendig oder wetterabhängig sein muss.
Wir beleuchten die Vor- und Nachteile von natürlichen und künstlichen Hecken, damit Sie eine fundierte Entscheidung für Ihren Garten treffen können. Ob Sie mehr Wert auf Ästhetik, Pflegeaufwand oder ökologischen Nutzen legen – nach der Lektüre wissen Sie, welche Lösung am besten zu Ihren Anforderungen passt.
Naturhecke oder Kunsthecke: Mit unserem kompakten Experten-Leitfaden treffen Sie die richtige Wahl. Diese Abbildung dient der Illustration und wurde per Hand konzipiert, und von einer Bild-KI umgesetzt.
Die Fachleute von Kunstheckeguenstig.de zeigten uns eindrucksvoll, wie sich Naturgefühl, Privatsphäre und Design mühelos vereinen lassen – und das ganz ohne Gießen, Schneiden oder saisonale Einschränkungen. Wer einen Garten, Balkon oder Geschäftsbereich optisch aufwerten möchte, findet dort Lösungen, die langlebig und pflegeleicht zugleich sind.
Besonders gefragt von Kundenseite: die vielseitige Kunsthecke, die sowohl Sichtschutz als auch Gestaltungselement sein kann.
Was ist eine Naturhecke und was eine Kunsthecke?
Naturhecken und Kunsthecken unterscheiden sich grundlegend in ihrer Beschaffenheit, bieten jedoch beide effektiven Sichtschutz für Gartenbesitzer.
Definition und Unterschiede
Eine Naturhecke besteht aus lebendigen Pflanzen wie Sträuchern, Büschen und kleinen Bäumen. Sie ist in der Regel mehrreihig angelegt und verfügt über verschiedene Zonen. Im Kern, der sogenannten Kernzone, wachsen höhere Baumgewächse oder „Überhälter“. Die Mantelzone beherbergt einheimische Sträucher, während die Randzone bereits in die umgebende Landschaft übergeht. Diese natürliche Struktur schafft einen lebendigen, sich verändernden Sichtschutz.
Eine Kunsthecke hingegen besteht aus wetterfesten Kunststoffmaterialien, die natürliche Pflanzen imitieren. Diese künstlichen Elemente werden so gestaltet, dass sie in Farbe, Struktur und Form echten Pflanzen ähneln. Während Naturhecken wachsen und sich mit den Jahreszeiten verändern, behalten Kunsthecken ihr Aussehen dauerhaft bei.
Typische Materialien und Pflanzenarten
Für Naturhecken sind Rosengewächse wie Heckenrose, Schlehe oder Weißdorn sehr beliebt. Foto von Hoi An and Da Nang Photographer @hoianphotographer, via Unsplash
Für Naturhecken eignen sich zahlreiche heimische Pflanzenarten. Beliebt sind Rosengewächse wie Heckenrose, Schlehe oder Weißdorn. Auch Haselnusssträucher, Hainbuchen, Feldahorn, Holunder und Eiben kommen häufig zum Einsatz. Für immergrünen Sichtschutz werden oft Taxus oder Liguster verwendet, da sie auch im Winter ihre Blätter behalten.
Kunsthecken werden überwiegend aus hochwertigem Polyurethan oder Polyethylen hergestellt. Diese Materialien sind UV-beständig, witterungsfest und formstabil. Die künstlichen Hecken imitieren verschiedene Pflanzenarten wie Buchsbaum, Thuja, Efeu oder Hainbuche und sind in unterschiedlichen Grüntönen sowie mit variierenden Blattstrukturen erhältlich.
Einsatzbereiche im Garten
Naturhecken sind Sichtschutz und ökologischer Lebensraum zugleich. Foto von Faruk Tokluoğlu @faruktokluoglu, via Unsplash
Naturhecken dienen nicht nur als Sichtschutz, sondern auch als ökologisch bedeutsame Lebensräume. Sie bieten Vögeln und Insekten Nahrung und Nistplätze. Aufgrund ihrer Breite von mindestens 1,5 Metern eignen sie sich besonders für ausgedehntere Gärten. Einige Gartenbesitzer integrieren in die Naturhecke sogar kleine Spielbereiche für Kinder.
Kunsthecken finden vielfältige Anwendung, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Sie eignen sich hervorragend für Balkone, kleine Terrassen oder als Verkleidung für unattraktive Wände und Zäune. Mit einer Dicke von teilweise nur zwei Zentimetern benötigen sie deutlich weniger Platz als natürliche Varianten. Ferner werden sie gerne als schalldämmende Elemente in Wohn- und Geschäftsräumen eingesetzt.
Eine gelungene Gartengestaltung berücksichtigt die spezifischen Eigenschaften beider Heckentypen und wählt je nach räumlichen Gegebenheiten und persönlichen Vorlieben die passende Variante.
Vor- und Nachteile im Vergleich
Beim Entscheidungsprozess zwischen grüner Natur und künstlichem Grün spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Betrachten wir deshalb die Stärken und Schwächen beider Sichtschutzoptionen im direkten Vergleich: Naturhecke vs. Kunsthecke im argumentativen Schlagabtausch.
Vorteile einer Naturhecke
Naturhecken bieten weit mehr als nur Sichtschutz – sie schaffen ein günstiges Kleinklima im Garten und filtern effektiv Staub, Schmutz sowie schädliche Abgase. Zudem wirken sie lärmdämpfend und verbessern damit die Wohnqualität. Besonders heimische Gehölze überzeugen durch ihre ganzjährige Dekoration mit wechselnder Blattfärbung, Blütenpracht und Früchten.
Gleichzeitig sind Wildsträucher äußerst robust, da sie an unsere klimatischen Bedingungen angepasst sind. Heimische Arten benötigen weniger Pflegeaufwand als exotische Zierpflanzen. Allerdings ist der bedeutendste Vorteil ihr ökologischer Wert: Von einer heimischen Stieleiche leben etwa rund 300 Insekten- und 28 Vogelarten.
Im Video von Peters Gartendesign zeigt Ihnen der Heckenprofi die besten immergrünen Heckenpflanzen, mit denen Sie Ihr Grundstück das ganze Jahr über blickdicht und stilvoll gestalten können. Egal ob pflegeleicht, schmal wachsend, schnell blickdicht oder besonders elegant – im Video erfahren Sie, welche Pflanze wirklich zu Ihrem Garten passt.
Ein toller Bonus: Peter nimmt Sie mit auf eine kleine Tour durch seinen Lieblingsgarten, in dem alleine 4 Sichtschutzpflanzen wachsen. Oben drauf gibt es humorvolle Tipps vom Profi – mit echten Gartenprojekten und dem wohl genialsten Trick für eine schmale Hecke mit Efeu auf Metallgitter:
Nachteile einer Naturhecke
Naturhecken erfordern allerdings regelmäßige Pflege. Je nach Wachstumsgeschwindigkeit ist ein- bis zweimal jährlich ein Rückschnitt notwendig. Hinzu kommt der Aufwand für Bewässerung und Düngung.
Ein weiterer Nachteil: Sie benötigen viel Platz für Wurzeln und Ausbreitung. Zudem brauchen frisch gepflanzte Hecken mehrere Jahre, bis sie vollständigen Sichtschutz bieten. Manche Arten werfen im Winter ihr Laub ab und bieten dann weniger Sicht- und Windschutz. Für Allergiker können natürliche Hecken durch Pollen und Sporen problematisch sein.
Vorteile einer Kunsthecke
Kunsthecken punkten hauptsächlich mit ihrer Pflegeleichtigkeit – kein Gießen, Düngen oder Schneiden. Sie bieten sofortigen, ganzjährigen Sichtschutz und behalten ihre Form und Farbe bei hochwertiger Qualität dauerhaft bei.
Besonders praktisch: Sie benötigen weniger Platz, da sie direkt an Zäunen oder Wänden montiert werden können. Auch an Standorten, wo natürliche Pflanzen nicht gedeihen würden, sind sie einsetzbar. Allergiker profitieren ebenfalls, da keine allergenen Stoffe freigesetzt werden.
Das Sortiment bei Kunstheckeguenstig.de bietet verschiedene Designs, Höhen und Dichten
Somit findet sich für jede Umgebung die passende Variante – ob klassisch in Buchsbaum-Optik oder modern mit Bambuselementen. Auch Innenräume profitieren zunehmend von künstlichen Begrünungen, die pflegeleicht und dekorativ zugleich sind. Der Mitarbeiter ergänzt: „Wir beraten oft auch gewerbliche Kunden, die eine
Nachteile einer Kunsthecke
Der wesentlichste Nachteil künstlicher Hecken liegt im fehlenden ökologischen Nutzen – sie bieten weder Nahrung noch Lebensraum für Tiere. Außerdem verbessern sie nicht die Luftqualität. Minderwertige Produkte können durch UV-Strahlung ausbleichen oder spröde werden.
Obwohl pflegeleicht, benötigen sie gelegentliche Reinigung von Staub und Pollen. Im Gegensatz zu Naturhecken können beschädigte Teile sich nicht selbst regenerieren. Die Lebensdauer beträgt bei guter Qualität etwa 5-10 Jahre – deutlich kürzer als bei natürlichen Hecken.
Hauptentscheidungsgrundlagen für Ihren Garten
Die Entscheidung zwischen Naturhecke und Kunsthecke hängt von verschiedenen praktischen Faktoren ab, die individuell abgewogen werden müssen. Betrachten wir die entscheidenden Kriterien im Detail.
Pflegeaufwand und Zeit
Auch der Pflegeaufwand spielt bei der Abwägung eine Rolle. Foto von Ahmet Kurt @ahmetkurt, via Unsplash
Der Zeitfaktor spielt bei der Heckenwahl eine entscheidende Rolle. Naturhecken benötigen regelmäßige Pflege mit ein- bis zweimal jährlichem Rückschnitt. Außerdem müssen sie besonders in Trockenperioden bewässert werden. Kunsthecken hingegen punkten mit minimalem Pflegeaufwand – kein Gießen, Düngen oder regelmäßiges Schneiden erforderlich. Lediglich eine gelegentliche Reinigung von Staub und Schmutz ein- bis zweimal pro Jahr ist nötig.
Kosten und Lebensdauer
Bei den Kosten sollten sowohl Anschaffung als auch langfristige Ausgaben berücksichtigt werden. Hochwertige Kunsthecken kommen mit etwa 5 Jahren Garantie, halten jedoch bei guter Qualität mindestens 10 Jahre. Naturhecken benötigen zwar anfangs mehr Pflege, können allerdings bei richtiger Wartung jahrzehntelang bestehen. Die Lebensdauer einer gut gepflegten Naturhecke übertrifft die künstliche Variante deutlich.
Ökologische Wirkung und Biodiversität
Naturhecken sind ökologische Kraftpakete! In einer Wildstrauchhecke können mehrere Hundert Pflanzen- und Tierarten vorkommen. Sie filtern Staub und Schadstoffe, verbessern die Luftqualität und bieten Lebensraum für zahlreiche Insekten, Vögel und Kleinsäuger. Kunsthecken bieten hingegen keinen ökologischen Mehrwert – weder als Nahrungsquelle noch als Lebensraum für Tiere.
Saisonale Optik und Sichtschutzwirkung
Kunsthecken gewähren sofortigen, ganzjährigen Sichtschutz in gleichbleibender Qualität. Naturhecken benötigen hingegen 3-5 Jahre, bis sie als vollwertiger Sichtschutz dienen. Laubabwerfende Naturhecken bieten im Winter zudem weniger Privatsphäre, während immergrüne Arten wie Eibe oder Liguster auch dann blickdicht bleiben.
Platzbedarf und Standortbedingungen
Der verfügbare Platz ist ein entscheidendes Kriterium. Naturhecken benötigen eine Breite von mindestens 1,5 Metern, während Kunsthecken mit einer Tiefe von teilweise nur 2-10 cm auskommen. Für kleine Gärten, Terrassen oder Balkone sind daher Kunsthecken oft die praktischere Wahl. Diese lassen sich zudem problemlos an Zäunen oder Wänden montieren und eignen sich auch für Standorte, an denen natürliche Pflanzen nicht gedeihen würden.
Kombination aus Natur- und Kunsthecke: das Beste aus beiden Welten
Oft wird die Wahl als „Entweder-oder“ dargestellt. Doch müssen wir uns wirklich zwischen natürlichen und künstlichen Sichtschutzlösungen entscheiden? Keineswegs! Die Kombination beider Heckenarten vereint zahlreiche Vorteile und minimiert gleichzeitig deren Nachteile.
Warum eine Kombination sinnvoll sein kann
Eine gemischte Lösung bietet gleichzeitig ökologischen Wert und Pflegeleichtigkeit. Während Naturhecken Lebensraum für Vögel und Insekten schaffen, sorgen künstliche Elemente für ganzjährigen Sichtschutz ohne Lücken. Besonders bei kahlen Stellen in Naturhecken ergänzen künstliche Paneele perfekt, ohne den natürlichen Charakter zu beeinträchtigen.
Sofortiger Sichtschutz trifft auf Biodiversität: Kunsthecken-Elemente bieten ab Tag eins 100 % Privatsphäre, während die dazwischen gepflanzte Naturhecke Zeit zum Wachsen hat.
Ganzjährige Struktur: Während Laubgehölze im Winter kahl werden, halten künstliche Akzente die grüne Optik aufrecht.
Platzmanagement: An engen Stellen sparen schmale Kunst-Paneele Raum, während an weiten Fronten die Naturhecke für ein gesundes Kleinklima sorgt.
Beispiele für gelungene Mischlösungen
Eine bewährte Kombination ist die Vorpflanzung von Stauden vor künstlichen Heckenelementen. Außerdem funktioniert eine Basis aus immergrünen Kunsthecken, ergänzt durch blühende Wildstauden, hervorragend. Für schmale Grundstücke eignet sich eine schlanke Kunsthecke mit integrierten Pflanzgefäßen für echte Kletterpflanzen.
Tipps zur harmonischen Gestaltung
Für ein stimmiges Gesamtbild sollten künstliche Elemente farblich zu natürlichen Pflanzen passen. Strukturgebende Kunsthecken können mit lockeren Naturpflanzen umspielt werden. Alternativ bilden künstliche Paneele einen ruhigen Hintergrund für dynamische Naturelemente.
Pflege und Wartung kombinierter Systeme
Der Pflegeaufwand reduziert sich erheblich. Naturelemente werden nach Art geschnitten – Ziersträucher nach der Blüte, Wildsträucher im Winter. Künstliche Teile benötigen lediglich gelegentliche Reinigung. Eine Tropfbewässerung im Grenzbereich versorgt natürliche Pflanzen optimal.
Ein kurzer Leitfaden zur praktischen Umsetzung
Fundament der Entscheidung: Was ist bei der Planung zu beachten?
Bevor der erste Spatenstich erfolgt, müssen Experten strategische Fragen klären:
Standortanalyse: Lichtverhältnisse, Bodenbeschaffenheit und Windlast (besonders bei festen Kunstwänden).
Baurecht & Nachbarschaft: Einhaltung von Grenzabständen und maximalen Höhen laut örtlicher Satzung.
Pflegeaufwand: Wie viel Zeit möchte der Kunde langfristig in den Rückschnitt oder die Reinigung investieren?
Troubleshooting: Probleme und ihre Lösungen
In der Praxis läuft nicht immer alles nach Plan. Wir suchen Ihre Expertise zu:
Problem 1: Staunässe oder schlechtes Anwachsen der Naturhecke.
Lösung: Professionelle Bodenverbesserung und Drainagesysteme.
Problem 2: Instabilität von Kunsthecken bei Starkwind.
Lösung: Fundamentierung nach statischen Vorgaben und hochwertige Verankerungssysteme.
Problem 3: Optische Brüche zwischen den Materialien.
Lösung: Geschickte Staffelung und Auswahl von Kunstmaterialien, die heimischen Arten (z. B. Efeu oder Buchs) täuschend ähnlich sehen.
Effizientes Budget-Management: Kosten minimieren
Ein Gartenprojekt muss wirtschaftlich bleiben. Welche Stellschrauben haben unsere Landschaftsbau-Experten identifiziert?
Phasenweise Umsetzung: Zuerst die strukturbildenden Elemente, später die Details.
Pflanzengröße: Verwendung kleinerer Ballenware bei der Naturhecke (kostengünstiger als Solitärpflanzen), wenn der Sichtschutz bereits durch künstliche Elemente gesichert ist.
Automatisierung: Frühzeitige Installation einer Tröpfchenbewässerung spart langfristig teure Nachpflanzungen durch vertrocknetes Gut.
So treffen Sie die richtige Wahl
Nach allem, was wir über Natur- und Kunsthecken gelernt haben, steht fest: Die optimale Lösung für Ihren Garten hängt maßgeblich von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Natürliche Hecken bereichern unsere Gärten mit Leben und schaffen ökologische Rückzugsorte für Vögel, Insekten und Kleintiere. Allerdings fordern sie auch regelmäßige Aufmerksamkeit durch Schnitt und Pflege.
Kunsthecken punkten hingegen mit sofortigem Sichtschutz und nahezu wartungsfreiem Dasein. Besonders Gartenbesitzer mit wenig Zeit oder begrenztem Platz schätzen diese Eigenschaften. Dennoch fehlt ihnen der ökologische Mehrwert, den natürliche Pflanzen bieten.
Tatsächlich entscheiden sich immer mehr Gartenliebhaber für eine gelungene Kombination beider Welten. Ein kleiner Geheimtipp: Platzieren Sie künstliche Elemente gezielt dort, wo natürliche Hecken nicht gedeihen oder zu viel Raum einnehmen würden. Während die künstlichen Teile ganzjährig für Privatsphäre sorgen, ziehen die natürlichen Bereiche Nützlinge an und verändern sich reizvoll mit den Jahreszeiten.
Unabhängig von Ihrer Entscheidung gilt: Die richtige Hecke verleiht Ihrem Garten nicht nur Struktur und Privatsphäre, sondern spiegelt auch Ihren persönlichen Stil wider. Obwohl beide Optionen ihre Vorzüge haben, lohnt sich ein Blick auf die langfristigen Aspekte. Natürliche Hecken können Jahrzehnte überdauern, während hochwertige Kunsthecken nach etwa 10 Jahren Erneuerung benötigen.
Letztendlich zählt, dass Sie sich in Ihrem grünen Refugium wohlfühlen – ob mit summenden Bienen in der Wildrosenhecke oder mit dem ganzjährig gepflegten Look einer Kunsthecke. Mitunter ist der goldene Mittelweg durch geschickte Kombination beider Varianten der klügste Schachzug für moderne Gartenbesitzer.
Key Takeaways
Die Wahl zwischen Natur- und Kunsthecke hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Hier sind die zentralen Erkenntnisse für Ihre Entscheidung:
• Naturhecken bieten ökologischen Mehrwert: Sie schaffen Lebensraum für 300+ Insekten- und 28 Vogelarten, filtern Schadstoffe und verbessern das Kleinklima.
• Kunsthecken punkten mit Pflegeleichtigkeit: kein Gießen, Schneiden oder Düngen nötig – nur gelegentliche Reinigung ein- bis zweimal jährlich.
• Platzbedarf unterscheidet sich erheblich: Naturhecken benötigen mindestens 1,5 m Breite, Kunsthecken nur 2–10 cm Tiefe.
• Kombinationslösungen vereinen beide Vorteile: künstliche Elemente für sofortigen Sichtschutz ergänzt durch natürliche Pflanzen für Biodiversität.
• Langfristige Kosten bedenken: Naturhecken halten bei sorgfältiger Pflege jahrzehntelang, hochwertige Kunsthecken etwa 10 Jahre.
Die goldene Regel: Wählen Sie Naturhecken für ökologischen Wert und große Gärten, Kunsthecken für kleine Räume und minimalen Aufwand, oder kombinieren Sie beide für das Beste aus beiden Welten.
FAQs – häufig auftauchende Fragen auf die Schnelle beantwortet
Wie lange hält eine Kunsthecke im Durchschnitt?
Hochwertige Kunsthecken haben in der Regel eine Lebensdauer von 5 bis 10 Jahren im Außenbereich. Bei guter Pflege und Qualität können sie sogar länger halten. Im Innenbereich können künstliche Hecken über 15 Jahre überdauern.
Welche ökologischen Vorteile bietet eine Naturhecke?
Naturhecken sind ökologisch sehr wertvoll. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Insekten- und Vogelarten, filtern Staub und Schadstoffe aus der Luft und verbessern das lokale Kleinklima. Zudem tragen sie zur Biodiversität bei und können als Nahrungsquelle für Wildtiere dienen.
Wie viel Platz benötigt eine Naturhecke im Vergleich zu einer Kunsthecke?
Eine Naturhecke benötigt deutlich mehr Platz als eine Kunsthecke. Für eine natürliche Hecke sollten Sie mindestens 1,5 Meter Breite einplanen. Kunsthecken hingegen können mit einer Tiefe von nur 2 bis 10 Zentimetern auskommen, was sie ideal für kleine Gärten oder Balkone macht.
Welche Pflegevorteile bietet eine Kunsthecke?
Kunsthecken sind extrem pflegeleicht. Sie müssen weder gegossen, gedüngt noch regelmäßig geschnitten werden. Eine gelegentliche Reinigung von Staub und Schmutz ein- bis zweimal pro Jahr reicht in der Regel aus, um sie in gutem Zustand zu halten.
Ist es möglich, Natur- und Kunsthecken zu kombinieren?
Ja, eine Kombination aus Natur- und Kunsthecken ist durchaus möglich und kann die Vorteile beider Varianten vereinen. So können Sie etwa künstliche Elemente für sofortigen, ganzjährigen Sichtschutz nutzen und diese mit natürlichen Pflanzen ergänzen, um ökologischen Mehrwert zu schaffen und ein lebendiges Gartenbild zu erzielen.
Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011. Erfolgreicher Abschluss in Webdesign im Rahmen eines Hochschulstudiums (2008). Weiterentwicklung von Kreativitätstechniken durch Kurse in Freiem Zeichnen, Ausdrucksmalen und Theatre/Acting. Profunde Kenntnisse des Kunstmarktes durch langjährige journalistische Recherchen und zahlreichen Kooperationen mit Akteuren/Institutionen aus Kunst und Kultur.
Rubrik für Gartendesign, Outdoor Dekoration, Gartengestaltung, Gartenskulpturen und Landschaftsarchitektur.
In der heutigen Zeit gewinnt das Thema Gartendesign und Landschaftsarchitektur immer mehr an Bedeutung. Immer öfter wird der Garten als Erweiterung des Wohnraums betrachtet, weshalb auch die Outdoor Dekoration eine wichtige Rolle spielt.
Doch nicht nur optisch soll der Garten überzeugen – er sollte auch funktional sein und den Bewohnern einen Ort bieten, um sich zu entspannen oder gemeinsam mit Freunden und Familie Zeit im Grünen zu verbringen.
Eine gelungene Gartengestaltung kann dabei helfen, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Dabei geht es jedoch nicht nur darum, schöne Pflanzen auszuwählen oder passende Möbel aufzustellen.
Vielmehr muss ein Gesamtplan erstellt werden, in dem alle Elemente harmonisch miteinander verbunden sind.
Ganz besonders beliebt als Kunst im Garten sind aktuell auch Gartenskulpturen verschiedener Art: Ob moderne Skulpturen aus Metall oder klassische Steinfiguren – sie setzen besondere Akzente im grünen Ambiente und können so zum Blickfang für Besucher werden.
Wer also seinen Außenbereich neu gestalten möchte oder einfach nach Inspiration sucht, ist hier genau richtig!
In unserer Rubrik finden Sie zahlreiche Ideen rund um das Thema Gartendesign sowie Tipps von Experten zur Umsetzung Ihrer eigenen Vorstellungen.
Wir verwenden Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wir tun dies, um das Surferlebnis zu verbessern und (nicht) personalisierte Werbung anzuzeigen. Wenn Sie diesen Technologien zustimmen, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Die Nichteinwilligung oder der Widerruf der Einwilligung kann sich nachteilig auf bestimmte Merkmale und Funktionen auswirken.
Funktionale
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.