Brillante Veranstaltungskonzepte: Die Kunst der kreativen Eventplanung
Ein durchdachtes Veranstaltungskonzept bildet das Fundament jedes erfolgreichen Events. In den letzten Jahren haben erfahrene Eventplaner hunderte außergewöhnliche Firmenevents vermittelt und tausende spannende Menschen kennengelernt. Tatsächlich steht und fällt eine Veranstaltung mit der sorgfältigen Eventplanung.
Was macht ein Veranstaltungskonzept so wertvoll? Es dient als Leitfaden zur Planung, Umsetzung und Nachbereitung eines Events und beantwortet gleichzeitig grundlegende Fragen: Was ist das Ziel der Veranstaltung? Wer ist die Zielgruppe? Welche Botschaft soll vermittelt werden? Ein gutes Veranstaltungskonzept verbindet dabei stets Problemlösung mit kreativen Ansätzen und Design.
Es ist somit Bauplan und kreativer Leitfaden zugleich, um den Überblick bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung zu behalten. Dieser Artikel zeigt, wie man Veranstaltungskonzepte erstellt, die nicht nur funktional sind, sondern auch durch kreative Elemente begeistern und nachhaltig in Erinnerung bleiben. Die Eventagentur goodlife group aus Hamburg stand uns für diese Ausarbeitung mit ihrer Fachexpertise zur Seite.

Ziele und Zielgruppe definieren
Der Erfolg eines Events beginnt lange vor dem ersten Gast – mit der präzisen Definition von Zielen und Zielgruppe. Diese beiden Elemente bilden das Herzstück jedes Veranstaltungskonzepts und beeinflussen jede weitere Entscheidung im Planungsprozess.
Warum ein klares Ziel entscheidend ist
Klar definierte Veranstaltungsziele dienen als Richtschnur für die gesamte Eventplanung und sind der Grundstein für den Erfolg. Sie beeinflussen jede Entscheidung während des Planungsprozesses. Ohne ein eindeutiges Ziel wird die Auswahl des Veranstaltungsortes, die Einladung der Redner und jede andere Entscheidung willkürlich. Mit definierten Zielen hingegen wird jede Entscheidung zu einer bewussten, strategischen Wahl.
Ein weiterer Vorteil klarer Ziele: Sie ermöglichen die Messung des Erfolgs. Wie sollte man beurteilen, ob eine Veranstaltung erfolgreich war, wenn nicht vorab definiert wurde, wie Erfolg aussieht? Ziele bieten einen konkreten Maßstab für die Bewertung der Ergebnisse. Zusätzlich fördern sie die effiziente Zuweisung von Ressourcen wie Zeit, Budget und Personal.
Für die Zielsetzung empfiehlt sich die SMART-Methode: Ziele sollten spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sein. Ein konkretes Beispiel: Statt “Wir wollen neue Kunden gewinnen” besser “Mindestens 30 Prozent der Teilnehmenden sollen sich für den Newsletter anmelden und 10 Prozent für das Kundenprogramm”.
Zielgruppenanalyse: Wen willst du erreichen?

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Die Zielgruppendefinition ist die Grundvoraussetzung für jede Zielgruppenanalyse. Eine Zielgruppe besteht aus mehreren Personen mit gemeinsamen Eigenschaften, die ins Kundenschema passen. Um ein Veranstaltungskonzept gezielt auf die Bedürfnisse abzustimmen, müssen diese zunächst präzise erforscht werden.
Folgende Kriterien sind bei der Zielgruppenanalyse besonders hilfreich:
- Demografische Daten: Alter, Geschlecht, Wohnort, Beruf, Bildung, Familienstand
- Psychografische Merkmale: Interessen, Werte, Lebensstil, Einstellungen
- Verhaltensmerkmale: Kaufmotiv, Beeinflusser, Markenpräferenzen, Kauffrequenz
Nachdem die Zielgruppe definiert wurde, beginnt die eigentliche Analyse. Hierbei wird ein tieferes Verständnis entwickelt, das später hilft, das Kaufverhalten zu analysieren und potenzielle Kunden zu identifizieren. Besonders hilfreich ist die Erstellung von Personae – fiktiven, aber repräsentativen Einzelpersonen aus der Zielgruppe. Dadurch werden die Bedürfnisse und Interessen greifbarer und anschaulicher dargestellt.
Verbindung von Ziel und Botschaft
Zwischen dem Benennen von Veranstaltungszielen und der Definition der Zielgruppe besteht ein direkter Zusammenhang. Die zentrale Frage lautet: “What is in for me?” – und zwar aus zwei Perspektiven: der Unternehmen, die Budget bereitstellen, und der potentiellen Gäste. Nur durch die Berücksichtigung beider Perspektiven gelingt eine erfolgreiche Veranstaltungskonzeption.
Ein Veranstaltungskonzept muss inhaltlich, formal und zeitlich auf die Zielgruppe ausgerichtet sein, um deren Bedürfnisse, Erwartungen und persönliche Ziele zu erfüllen. Nur wenn durch diesen Zielgruppenfokus eine Resonanz erzeugt wird, können auch die Ziele des Veranstalters erreicht werden.
Besonders wichtig ist dabei die Verbindung zwischen den Unternehmenszielen und den Bedürfnissen der Zielgruppe. Ohne ein klares Verständnis der Unternehmensziele ist es unmöglich, ein Event auf die Bedürfnisse des Unternehmens abzustimmen und erfolgreich umzusetzen. Gleichzeitig muss die Botschaft die Zielgruppe ansprechen und deren Frage beantworten: Was habe ich davon?
Die Kunst besteht darin, beide Aspekte so zu verbinden, dass das Veranstaltungskonzept sowohl die strategischen Ziele erreicht als auch bei der Zielgruppe Anklang findet – und damit nachhaltig in Erinnerung bleibt.
Kreative Leitidee und Motto entwickeln

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Die zentrale Säule jedes eindrucksvollen Veranstaltungskonzepts ist eine kreative Leitidee. Sie fungiert als roter Faden durch die gesamte Veranstaltung und verleiht dem Event eine unverwechselbare Identität. Die Dramaturgie einer jeden Veranstaltung sollte von dieser Leitidee geprägt sein, deren Entwicklung vor allem auf Basis des jeweiligen Anlasses, der definierten Inhalte und Ziele erfolgt.
Wie du ein passendes Motto findest
Die Suche nach dem idealen Motto beginnt mit einem tiefgreifenden Verständnis für die Zielgruppe und die strategischen Ziele. Ein gut gewähltes Motto spiegelt die Werte und Ziele des Unternehmens wider, stärkt die Identifikation der Teilnehmenden und schafft eine gemeinsame Atmosphäre. Dieses Motto sollte authentisch sein und zur Unternehmenskultur passen – nur wenn Thema und Firmenwerte übereinstimmen, entsteht echte Begeisterung bei den Teilnehmenden.
Bei der kreativen Ideenfindung helfen folgende Ansätze:
- Aktuelle Trends aufgreifen: Hybrid-Events, Nachhaltigkeitsthemen oder immersive Technologien bieten spannende Ausgangspunkte
- Kulturelle Bezüge herstellen: Epochen, literarische Vorlagen oder historische Ereignisse können als Inspiration dienen
- Team-Brainstormings durchführen: Unterschiedliche Perspektiven fördern kreative Ansätze
- Zielgruppenanalyse vertiefen: Was bewegt Ihre Teilnehmenden wirklich? Welche Themen sind relevant?
Für die praktische Umsetzung empfiehlt sich das “Core Store Canvas”, ein bewährtes Arbeitstool von Story Architect Christian Riedel (Growth by Story). Alternativ können Sie auch nach authentischen Geschichten aus dem Unternehmensalltag suchen – von Mitarbeitern, Kunden oder besonderen Wendepunkten.
Storytelling als roter Faden
In einer Zeit schrumpfender Aufmerksamkeitsspannen ist Storytelling ein mächtiges Werkzeug, um die Teilnehmenden zu fesseln. Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne Erwachsener ist durch die Verbreitung von Smartphones deutlich gesunken. Daher sollte Ihre Veranstaltung eine überzeugende Erzählung über die gesamte Journey der Teilnehmenden hinweg nahtlos verweben – von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachkommunikation.
Wirksames Storytelling folgt klassischen Strukturen: Ein Held (der Teilnehmer oder die Marke) geht auf eine Reise, trotzt Prüfungen und Gefahren und geht am Ende gestärkt aus der Geschichte hervor. Diese Struktur schafft Spannung und emotionale Verbindung. Besonders wichtig ist dabei, die Emotionen der Gäste anzusprechen, denn viele der einprägsamsten Event-Momente sind emotional – nicht rein intellektuell.
Für eine nachhaltige Wirkung sollten Sie Ihr Programm darauf ausrichten, unvergesslich zu werden. Die Geschichte sollte über Ihr Storytelling gezielt die Gefühle der Teilnehmenden ansprechen. Darüber hinaus ist es wichtig, die Geschichte mit größeren, laufenden Gesprächen in den Communities des Publikums zu verknüpfen, damit Ihr Meeting als Kapitel in einem größeren, kraftvollen Diskurs wahrgenommen wird.
Beispiele für kreative Veranstaltungskonzepte
Die Vielfalt möglicher Veranstaltungskonzepte ist nahezu grenzenlos. Jedoch sind einige Formate besonders wirkungsvoll:
- Elevator Pitch: Faktenreiche Kurzpräsentationen, die ideal für Auswahlverfahren sind und mögliche Matches schnell erkennbar machen
- Fishbowl: Eine partizipative Diskussionsform, die Hierarchien aufbricht und Meinungsbildungsprozesse fördert – perfekt für bis zu 50 Teilnehmer und Zuschauer
- World Café: Eine interaktive, hierarchiefreie Veranstaltung in Kleingruppen, ideal für schnelle Partizipation und gute Ergebnisse mit mehreren Hundert Teilnehmern
- Heaven’s Kitchen: Ein außergewöhnliches Abendessen-Konzept, bei dem das Essen direkt auf dem Tisch serviert wird, ohne Teller. Dies fördert eine gemeinschaftliche Erfahrung und spart gleichzeitig Wasser, da das Spülen der Teller entfällt.
- Themenbasierte Events: Von Casino Night über Festival-Feeling bis hin zu “Around the World” – ein thematischer Rahmen schafft Struktur und Erlebnischarakter.
Unabhängig vom gewählten Konzept entfaltet ein Motto seine volle Wirkung erst dann, wenn alle Details aufeinander abgestimmt sind. Von der Einladung über das Catering bis hin zum Entertainment: Jeder Baustein trägt dazu bei, dass Gäste das Thema nicht nur sehen, sondern fühlen und erleben. Diese multisensorische Erfahrung macht Ihr Veranstaltungskonzept unvergesslich und schafft einen bleibenden Eindruck bei allen Teilnehmenden.
Struktur und Ablauf im Veranstaltungskonzept
Nach kreativer Konzeption und klarer Zieldefinition folgt der praktische Baustein eines erfolgreichen Events: die strukturierte Planung und Organisation. Die Struktur eines Veranstaltungskonzepts gleicht dem Skelett, das dem Event Form und Stabilität verleiht. Ohne dieses Gerüst würden selbst die kreativsten Ideen im Chaos versinken.
Eckdaten und Rahmenbedingungen festlegen

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Der erste Schritt bei der strukturierten Eventplanung ist die Festlegung der grundlegenden Parameter. Hierzu zählen zunächst die offensichtlichen Faktoren wie Datum, Dauer und Location der Veranstaltung. Die Wahl der Location prägt maßgeblich den Charakter des Events und sollte nach Kriterien wie Erreichbarkeit, Kapazität, Atmosphäre und technischer Infrastruktur ausgewählt werden.
Außerdem müssen die finanziellen Rahmenbedingungen klar definiert werden. Ein detaillierter Budgetplan ist wesentlicher Bestandteil der Konzeption und sollte frühzeitig erstellt werden. Dabei empfiehlt sich ein Puffer von mindestens 10 bis 15 Prozent für Unvorhergesehenes. Dienstleister wie Catering, Technik oder Moderation sollten ebenfalls frühzeitig angefragt und mit klaren Verträgen eingebunden werden.
Zeitplan mit Meilensteinen erstellen
Ein durchdachter Zeitplan bildet das “Herz” des Veranstaltungsmanagements. Er dient als Leitfaden für das gesamte Team und sorgt dafür, dass jede Person weiß, wann und was zu tun ist. Für einen effektiven Zeitplan sollten folgende Komponenten berücksichtigt werden:
- Anlieferung & Aufbau: Installation von Technik, Dekoration, Bestuhlung (1-2 Tage vor Beginn)
- Proben & Durchlauftests: Soundcheck, Technikcheck, Programmdurchläufe
- Durchführung: Begrüßung, Programmablauf, Pausen, Verabschiedung
- Abbau & Reinigung: nach Veranstaltungsende
Besonders wichtig ist dabei die Integration von Meilensteinen – definierten Kontrollpunkten, an denen etwas Wichtiges passieren sollte. Diese machen Fortschritte sichtbar und helfen, den Überblick zu behalten. Allerdings sollte der Plan genügend Flexibilität bieten, da kaum ein Event ohne Verzögerungen oder unvorhergesehene Ereignisse abläuft.
Verantwortlichkeiten im Team verteilen
Eine klare Verteilung der Aufgaben und Zuständigkeiten ist entscheidend für reibungslose Abläufe und effiziente Kommunikation. Kleinere Events können Positionen kombinieren, während komplexere Veranstaltungen mehrere Spezialisten erfordern.
Zu den wichtigsten Rollen im Eventmanagement-Team gehören:
- Event-Manager/Projektleiter: Verantwortlich für Gesamtplanung, Budget und Koordination
- Technik-Team: Zuständig für Ton, Licht und alle technischen Aspekte
- Marketing- und Kommunikationsmanager: Bewirbt das Event und erstellt Marketingmaterialien
- Logistik-Manager: Kümmert sich um Location, Catering und Transport
Die Wahl des richtigen Organisationsmodells – ob hierarchisch, als Matrix oder in einer Netzwerkstruktur – hängt dabei von Größe und Komplexität des Events ab. Entscheidend ist, dass jede Person im Team “ihren Bereich besitzt”.
Veranstaltungskonzept Vorlage nutzen
Vorlagen verwandeln die Erstellung eines Veranstaltungskonzepts von einer ganztägigen Aufgabe in ein effizientes Setup. Ein gutes Veranstaltungskonzept-Template sollte folgende Elemente enthalten:
- Deckblatt mit Veranstalter, Titel und Datum
- Event-Ziele und Zielgruppe
- Zentrale Botschaft und Eventidee
- Detaillierter Ablaufplan
- Budgetplan und Kostenkalkulation
- Zeitplan mit Meilensteinen
Durch die Nutzung bewährter Strukturen sparen Eventplaner wertvolle Zeit und minimieren das Risiko, wichtige Aspekte zu übersehen. Dementsprechend sollten die Vorlagen an das jeweilige Projektteam angepasst werden – mit realistischen Zeitvorgaben und maßgeschneiderten Strukturen.
Budget, Technik und Logistik planen
Die finanzielle Planung bildet das Rückgrat jeder Veranstaltung und entscheidet maßgeblich über deren Erfolg. Während kreative Konzepte begeistern, sorgen durchdachte Budget-, Technik- und Logistikpläne für die tatsächliche Realisierbarkeit eines Events.
Budget realistisch kalkulieren
Ein detaillierter Haushaltsplan ist für jede Veranstaltung unerlässlich. Dieser sollte nicht nur alle potenziellen Kosten auflisten, sondern zusätzlich einen Puffer von 10–15% für unvorhergesehene Ausgaben enthalten. Unerwartete Kosten oder kurzfristige Änderungen können sonst ein gut durchdachtes Budget schnell ins Chaos stürzen.
Beim Erstellen einer Kostenübersicht sollten folgende Hauptkategorien berücksichtigt werden:
- Location/Unterbringung: 20-30% des Gesamtbudgets
- Catering: 25-35% des Gesamtbudgets
- Technik & AV-Equipment: 15-25% des Gesamtbudgets
- Personal & Dienstleistungen: 15-20%
- Marketing: 10-15%
- Administration & Notfallreserve: 15-25%
Entscheidend ist außerdem die Unterscheidung zwischen fixen und variablen Kosten. Während fixe Kosten unabhängig von der Teilnehmerzahl anfallen (Locationmiete, Basis-Technik), skalieren variable Kosten mit der Anzahl der Gäste (Catering, Goodie-Bags). Allerdings erfordern unvorhersehbare Faktoren eine frühzeitige und professionelle Planung.
Technik, Location und Catering koordinieren
Die Koordination mehrerer Anbieter gehört zu den komplexeren Herausforderungen. Catering-Unternehmen, Fotografen, Floristen und AV-Teams müssen synchron arbeiten, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Für eine erfolgreiche Koordination empfiehlt sich ein Lieferantenplan, der rechtzeitig an alle Beteiligten verteilt wird.
Bei der Technikplanung sollte beachtet werden, dass moderne Veranstaltungen stark von Technologie abhängig sind. Neben Soundsystemen und Videopräsentationen muss auch an Live-Streaming gedacht werden. Daher ist es notwendig, alle technischen Geräte im Voraus zu testen und ein Supportteam sowie Ersatzgeräte bereitzuhalten.
Die Wahl des richtigen Veranstaltungsorts stellt eine weitere Herausforderung dar. Der Standort muss zum Thema, zur Gästezahl und zum Budget passen. Ebenso wichtig ist die Prüfung der Barrierefreiheit und der vorhandenen technischen Einrichtungen.
Beim Catering-Management sollten verschiedene Verpflegungsarten (Fingerfood, Buffet, mehrgängiges Menü) sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten berücksichtigt werden. Die Monate Mai, Juni, September und November sind erfahrungsgemäß Spitzenzeiten – daher ist eine rechtzeitige Buchung unerlässlich.
Checkliste für das Veranstaltungskonzept
Eine umfassende Checkliste stellt sicher, dass keine wichtigen Aspekte übersehen werden:
- Finanzen: Kostenplan erstellen, Sponsoren ansprechen, Verträge abschließen
- Räumlichkeiten: Veranstaltungsort reservieren, Bestuhlung/Möblierung absprechen
- Technik: Präsentationsmöglichkeiten, Audioanlage, Mikrofone, Aufnahmeequipment
- Verpflegung: Begrüßung, Pausenversorgung, Hauptmahlzeiten, Sonderanforderungen
- Material: Tagungsunterlagen, Namensschilder, Notizzettel, Kugelschreiber
- Sicherheit: Sicherheitskonzept erstellen, Notausgänge markieren, Sanitätsdienst organisieren
Durch die konsequente Abarbeitung dieser Checkliste und die frühzeitige Planung mit realistischen Zeitpuffern werden die Grundlagen für ein erfolgreiches Veranstaltungskonzept geschaffen.

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Nachbereitung und Optimierung
Mit dem Ende der Veranstaltung beginnt ein entscheidender Teil des Eventmanagements: die Nachbereitung. Dieser oft übersehene Prozess bestimmt maßgeblich den langfristigen Erfolg eines Veranstaltungskonzepts.
Feedback einholen und auswerten
Für eine aussagekräftige Evaluation ist es wichtig, systematisch Rückmeldungen zu sammeln. Idealerweise erfolgt dies direkt im Anschluss an das Event oder innerhalb weniger Tage, wenn die Eindrücke noch frisch sind. Für anonymes und ehrliches Feedback empfehlen sich verschiedene Methoden:
- One-Minute-Paper: Teilnehmer notieren kurz ihre wichtigsten Erkenntnisse und offenen Fragen
- Online-Umfragen: Ermöglichen detaillierte Rückmeldungen und einfache Auswertung
- Stimmungsbarometer: Visualisieren die Zufriedenheit auf einer Skala
Ziele messen und evaluieren
Die Erfolgsmessung basiert auf den vorab definierten Zielen und KPIs. Hierbei sollte sowohl die Effektivität (Zielerreichung) als auch die Effizienz (Ressourcennutzung) bewertet werden. Für eine fundierte Analyse empfiehlt sich, etwa 5% des Veranstaltungsbudgets für die Wirkungsforschung zurückzulegen.
Lerneffekte für zukünftige Events
Die gewonnenen Erkenntnisse sind Gold wert für kommende Veranstaltungen. Dokumentieren Sie systematisch, was gut funktioniert hat und wo Verbesserungspotenzial besteht. Eine schnelle Aufbereitung der Daten hilft dabei, die Optimierung des Eventprogramms zügig voranzutreiben. Vergleichen Sie außerdem Ihre Ergebnisse mit früheren Events – selbst wenn Sie Ihre Ziele nicht vollständig erreicht haben, können Verbesserungen gegenüber vorherigen Veranstaltungen bereits einen Erfolg darstellen.
Fazit
Die Kunst der kreativen Eventplanung zeigt sich letztendlich im Detail. Ein durchdachtes Veranstaltungskonzept verbindet strategische Zielsetzungen mit kreativer Ausgestaltung und solider Organisation. Besonders wichtig bleibt dabei die sorgfältige Definition der Ziele und Zielgruppe als Fundament jeder weiteren Entscheidung.
Kreative Leitideen und packende Storytelling-Elemente sorgen dafür, dass Ihr Event nicht einfach konsumiert, sondern tatsächlich erlebt wird. Allerdings funktioniert selbst das originellste Konzept nur dann, wenn die strukturelle Planung stimmt. Daher sollten Sie frühzeitig einen realistischen Zeitplan erstellen, Verantwortlichkeiten klar verteilen und ausreichend Puffer einplanen.
Das Budget bildet schließlich das Rückgrat eines jeden Events. Dennoch bedeutet ein begrenztes Budget nicht zwangsläufig weniger Kreativität – oftmals entstehen gerade unter Einschränkungen die innovativsten Lösungen. Zusätzlich entscheidet die sorgfältige Koordination von Technik, Location und Catering maßgeblich über den Erfolg.
Nach dem Event beginnt die eigentliche Arbeit erst. Strukturierte Feedback-Prozesse und ehrliche Evaluation helfen dabei, kontinuierlich besser zu werden. Jede Veranstaltung bietet wertvolle Lerneffekte für zukünftige Projekte.
Unterm Strich gilt: Ein brillantes Veranstaltungskonzept kombiniert kreative Vision mit handwerklicher Präzision. Während die kreative Komponente für Begeisterung sorgt, gewährleistet die strukturierte Planung einen reibungslosen Ablauf. Diese Mischung aus Kreativität und Planungskompetenz macht den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Zusammentreffen und einem unvergesslichen Erlebnis, das nachhaltig in Erinnerung bleibt.

Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011. Erfolgreicher Abschluss in Webdesign im Rahmen eines Hochschulstudiums (2008). Weiterentwicklung von Kreativitätstechniken durch Kurse in Freiem Zeichnen, Ausdrucksmalen und Theatre/Acting. Profunde Kenntnisse des Kunstmarktes durch langjährige journalistische Recherchen und zahlreichen Kooperationen mit Akteuren/Institutionen aus Kunst und Kultur.
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