Friedensreich Hundertwasser – der farbenfrohe “Architekturdoktor”

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Warum “Gute-Laune-Kunst” wie die von Friedensreich Hundertwasser eine perfekte Alltags-Therapie ist.

Für einen durchschnittlichen Mittel- oder Nordeuropäer gibt es häufig Anlass, sich durch bunte und etwas verrückte Kunst etwas aufmuntern zu lassen. Sogar im Sommer hält das Klima in unseren Breiten so viele trübe Tage bereit, dass es not tut, die eigene Stimmung mit ein paar Kunstgriffen etwas aufzuhellen, und im Winter leiden nicht wenige Menschen bei uns unter der “saisonal abhängigen Depression”, im Medizinerjargon SAD.

Dieses durch Lichtmangel ausgelöste Stimmungstief ist zwar meist nur ein vorübergehender “Winterblues” und keine wirkliche Depressionskrankheit, aber den Betroffenen nutzt das im Winter wenig. Deshalb ist von Menschen, die immer im Trüben leben, durchaus bekannt, dass sie der gefühlten Stimmungsdelle mit allen möglichen Strategien entgegentreten. Beliebte Mittel sind ein erhöhter Verzehr von Schokolade und Alkohol, wer aber weder dick noch doof werden will, wird im Dauereinsatz dieser Hausmittel Zurückhaltung üben. Zwei Wochen Winterurlaub im Süden sind auch nicht allen von uns vergönnt, eine Aufmunterung durch Kunstgenuss wäre also sicher nicht das schlechteste Mittel der Wahl.

Kann Kunst hier wirklich einen Gewinn bringen? Doch, wohl schon, dass Kunst geeignet ist, die Stimmung positiv zu beeinflussen, ist heute unstrittig, sogar bei der Behandlung schwerer Depressionserkrankungen werden erfolgreich Kunsttherapien eingesetzt. Wer einfach nur unter mieser Laune leidet, kann auch mit einfacher gegensteuern, für “normal Verstimmte” reichen auch “normale Mittel”: Wer an Winterblues leidet, braucht in den seltensten Fällen eine Kunsttherapie, er wird sich jedoch mit größter Wahrscheinlichkeit wohler fühlen, wenn er sich mehr mit Kunst beschäftigt (das wurde schon 2009 in einer Studie an 50.000 von Winterdunkelheit geplagten Norwegern erkundet).

Viele Werke, die uns diese künstlerische Aufmunterung in reichem Maße schenken, hat Friedensreich Hundertwasser hinterlassen. Der übrigens nicht unter diesem Namen begann, und die Entwicklung seines Namens sagt uns viel über den Künstler:

Friedrich Stowasser – Kreativität sucht sich ihren Weg

Friedensreich Hundertwasser wurde am 15.12.1928 in Wien geboren, sein Taufname ist Friedrich Stowasser. Sein Vater, Ernst Stowasser, hatte vom Leben nicht viel mehr gesehen als eine kurze Tätigkeit als technischer Beamter, bevor er mit 20 Jahren seinen Militärdienst im Ersten Weltkrieg begann. Den er zwar mit diversen Auszeichnungen, aber auch gesundheitlich geschwächt im November 1918 beendete. Ende der 1920er Jahre kam zum schlechten Gesundheitszustand auch noch Arbeitslosigkeit, Friedrichs Mutter Elsa trug schon vor dem Tod seines Vaters am im Dezember 1929 alleine die Verantwortung für die kleine Familie.

Friedensreich Hundertwasser in Neuseeland im Jahre 1998

Friedensreich Hundertwasser in Neuseeland im Jahre 1998;
von Hannes Grobe, [CC-BY-SA-2.5], via Wikimedia Commons

Die alleinerziehende Mutter fördert die künstlerischen Anlagen des stillen und sensiblen Kindes, eingeschult wird Friedrich 1936 in die Wiener Montessori-Schule, deren Kunsterzieher attestierten ihm „außergewöhnlichen Formen- und Farbensinn“. Aber Elsa war Jüdin, und sie spürte die Bedrohung bereits vor dem “Anschluss Österreichs“. Auf Beschluss der Familie wurde der Halbjude Friedrich (sein Vater hatte dem römisch-katholischen Glauben angehört) katholisch getauft, wechselte auf eine staatliche Wiener Schule, wo er weniger exponiert war als auf der Privatschule, und trat nach dem Beitritt Österreichs 1938 sogar in die Hitler-Jugend ein.

Wenn Hundertwasser später wegen dieses Versteckspiels einer Kollaboration mit den Nazis beschuldigt wird, erstaunen ihn diese Vorwürfe ziemlich. Dadurch konnte er immerhin dazu beitragen, dass seine Mutter mit weiteren engen Verwandten dem Terror entkam, während etwa 80 entferntere Verwandte 1943 deportiert und getötet wurden. Sich selbst rettete Friedrich auf diese Weise ebenfalls durch die Nazizeit, seelisch gesund blieb er wohl nur, weil die Mutter das Schicksal der weiteren Verwandten so lange wie möglich vom kleinen Jungen fernhielt. Auch seine künstlerische Betätigung half ihm über diese schreckliche Zeit. 1948 legt Friedrich seine Matura am Wiener Gymnasium Horn ab und beginnt im Wintersemester 1948/49 an der Wiener Akademie der bildenden Künste seine künstlerische Ausbildung.

Aus Fritz Stowasser wird der Weltbürger und Erfolgskünstler Friedensreich Hundertwasser

Globalität kann nicht nur als oft menschenverachtendes Ausufern internationaler Konzerne definiert werden, sondern kann sich vor allem in der Kunst auch als wirkliches Interesse eines Künstlers an den Kulturen der Welt zeigen, in diesem Sinne entwickelte sich Hundertwasser nun als Künstler und Weltbürger. Noch an der Akademie bekräftigt er den Anfang seiner Entwicklung zum Künstler, indem er das slawische “Sto” (= Hundert) in seinem Namen benutzt, um seinen Künstlernamen Hundertwasser zu formen. Weil er das Studium in Wien sehr schnell als zu einengend empfindet, bricht er schon im April 1949 zu seiner ersten großen Reise auf, durch Italien. Dort lernte er andere abenteuerlustige Weltbürger kennen, mit dem französischen Maler René Brô reiste er 1950 nach Paris, wo die Freunde zwei bis heute erhaltene Wandgemälde schufen. Er besucht seine zweite Akademie, die “Ecole des Beaux Arts”, und kann dem akademischen Betrieb wieder nichts abgewinnen, er verlässt die Ecole schon am ersten Unterrichtstag.

Weiter ging es 1951 nach Marokko und Tunesien, das Streben nach einer akademischen Kunstausbildung tritt weiter in den Hintergrund, als Hundertwasser 1952 vom und im Art Club Wien zum ersten Mal zur Ausstellung gebeten wird. Nach einer kurzen, eher abstrakten Periode malt er 1953 seine erste Spirale und hat damit seinen Stil zunächst gefunden. Im gleichen Jahr ist er wieder in Paris und arbeitet in Brôs Studio, kann aber auch zum zweiten Mal im Art Club Wien ausstellen, es folgen 1954 bis 1956 Ausstellungen in Paris und Mailand. Sommer 1956 unternimmt Hundertwasser als Matrose seine erste Schiffsreise, von Schweden nach England, 1957 kauft er “La Picaudière”, einen Bauernhof in der Normandie, und veröffentlicht in Paris die “Grammatik des Sehens”. 1958 heiratet er Herta Leitner und veröffentlicht sein “Verschimmelungsmanifest gegen den Rationalismus in der Architektur”: Die erste grundsätzliche Stellungnahme gegen die Beschränkung der Architektur auf Funktionalismus und rechte Winkel und der erste Entwurf seiner alternativen Bauphilosophie, in der er neben Kurven, bunten Farben und Ornamenten auch die ökologische Einbindung in die Natur und eine Mitgestaltung der Bewohner postuliert.

Hundertwasser Haus in Wien

Hundertwasser Haus in Wien;
von Webmaster HwH [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

1959 wird er auf der Biennale in São Paulo geehrt und gründet mit Ernst Fuchs und Arnulf Rainer das “Pintorarium” als universelle Akademie aller kreativen Richtungen. Jetzt hat Hundertwasser bereits eine solche Bekanntheit erreicht, dass er als Dozent an die Hamburger Hochschule für bildende Künste berufen wird, als er jedoch mit Bazon Brock und Herbert Schuldt eine “Endlose Linie” an die Wände eines Ateliers malt, führt das zu einem Eklat und zum Ende von Hundertwassers Dozentur. 1960 wird er von Herta geschieden und stellt in Paris aus und veröffentlicht dort die “Brennessel-Aktion” darüber, “… wie man unabhängig leben kann”. Während dieser Zeit arbeitet Hundertwasser auch für seine Vertragsgalerie in Paris und stellt in Wien aus; er hat auf seinen Reisen Italienisch, Englisch und Französisch gelernt, spricht leidlich Arabisch, Tschechisch, Russisch und Japanisch und benutzt eifrig seinen Miniaturmalkasten, den er immer dabei hat.

Nun wird Hundertwasser endgültig zum Weltbürger, der 1961 in Tokio ausstellt und geehrt wird und 1962 die Japanerin Yuko Ikewada heiratet (Scheidung 1966). Aus dieser Zeit stammt auch der Name Friedensreich, erst als japanische Übersetzung von “Friedrich” in “Friede” und “reich”, später übernommen in die Heimatsprache. In diesem Jahr malt er auch auf einer kleinen Insel im Süden Venedigs und hat im österreichischen Pavillon auf der Biennale in Venedig großen Erfolg mit seiner ersten Retrospektive, 1963 studiert er vor Ort die griechische Klassik. Hundertwasser wird jetzt immer gefragter: 1964 ist er zum ersten Mal auf der documenta (III) in Kassel, die Kestner-Gesellschaft Hannover organisiert eine große Retrospektive (die anschließend als Wanderausstellung in Amsterdam und Stockholm, Bern, Hagen und Wien Erfolge feiert) und veröffentlicht den ersten Gesamtkatalog seines Oeuvres. 1966 wird “Unglückliche Liebe” gedreht, der erste Dokumentarfilm über Hundertwasser von Ferry Radax.

Hundertwassers Waldspirale in Darmstadt

Hundertwassers Waldspirale in Darmstadt;
von Heidas [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

1967 macht Hundertwasser sich wieder auf, nach Uganda und in den Sudan, während die Wanderausstellung Galerien in Berlin, Genf, London und Paris besucht. Hundertwasser hält die erste Nacktrede “für das Anrecht auf die Dritte Haut” in München, 1968 folgen in Wien die zweite Nacktrede und die Verlesung seines Architektur-Boykott-Manifests “Los von Loos”, in dem er vehement den österreichischen Architekten Adolf Loos angreift, einen legendären Wegbereiter der modernen Architektur, der für Sachlichkeit eintrat. Anschließend bereitet Hundertwasser den Katalog für eine Museumsausstellung an der University of California vor und segelt mit dem Holzschiff “San Giuseppe T” von Sizilien nach Venedig. Bis 1972 baut er dieses Schiffes in den Werften von Venedig zu seiner “Regentag” um, arbeitet mit Peter Schamoni am Film “Hundertwassers Regentag”, an der Grafikmappe “Regentag” und an anderen Grafiken. In dieser Zeit lebt er auch auf der “Regentag”.

Friedensreich Regentag Hundertwasser erobert mit der “Regentag” die Welt

Während der Bauzeit am und auf dem Schiff hat Hundertwasser ein Plakat für die Olympischen Spiele München 1972 entworfen, im Fernsehen (“Wünsch Dir was”) für Dachbewaldung und individuelle Fassadengestaltung demonstriert, ein Manifest zu Fensterrecht und Baumpflicht veröffentlicht, und er wird zum ersten europäischen Maler, dessen Kunst von japanischen Meistern in Holzschnitte verwandelt wird.

Aber das Schiff “Regentag” ist nun bereit für die große Fahrt, die der Künstler dann auch antritt. Auf dem Schiff fällt ihm eines Tages auf, wie sehr Farben im Regen leuchten, die Regentage wurden nun für ihn die besten Arbeitstage und damit die Tage, an denen er am glücklichsten ist, der “Regentag” wird in den Künstlernamen eingefügt. In den 1970er Jahren wird seine Museums-Wanderausstellung auf den Kapverdischen Inseln, in Neuseeland und in Australien gezeigt, er pflanzt bei der Triennale di Milano “Baummieter” durch Fenster, stellt in New York und in der Albertina in Wien aus. Mit der “Regentag” segelt er nach Israel, Tunis und Zypern, veröffentlicht in München das Manifest “Humus Toilette”, entwirft eine Briefmarke für Österreich und initiiert eine Welt-Wanderausstellung, die bis 1983 in 27 Ländern und 43 Museen gezeigt wird. Eine zweite Welt-Wanderausstellung mit dem grafischen Werk wird bis 1992 in 15 Ländern (über 80 Museen und Galerien) gezeigt.

Die “Regentag” überquert den Atlantik, segelt über die Karibik in den Pazifik und landet 1976 in Neuseeland. Im Dezember 1977 erreichte Hundertwasser Paris und hielt eine Rede vor der UNESCO, bis zum Winter 1978 bleibt er im österreichischen Waldviertel, dann geht es weiter nach Venedig. Dort veröffentlicht er sein Friedensmanifest und entwirft die Friedensfahne für den Nahen Osten, mit blauem Davidsstern und islamischem grünem Halbmond, die als Symbol der Versöhnung zwischen dem jüdischen und dem arabischen Volk gedacht ist. Von dort reist er als Gast des Präsidenten nach Senegal, 1979 nach New York, San Francisco und Tahiti und 1980 nach Qatar, Sri Lanka und den Malediven, zwischendurch kehrt er immer wieder nach Neuseeland zurück.

Er entwirft “Münzobjekte” aus Kupfer, Gold und Silber, die im österreichischen Münzamt geprägt werden und die er 1979 als “so etwas wie Eintrittsgeld ins Paradies” bezeichnet. Er beginnt sein illustriertes Buch “Ao Tea Roa” über Neuseeland, sein frühes ökologisches Manifest von 1952, das sich gegen die “Bluffzivilisation” richtete, wird 1979 ergänzt durch das Manifest “Scheißkultur. Die heilige Scheiße”, das er selbst am Zürcher See verliest.

Bleibende Werke – Hundertwasser hinterlässt uns eine buntere Welt und die Erfahrung einer lebensbejahenden Kunst

Inzwischen sind noch ein paar Namen dazugekommen, der Künstler nennt sich jetzt Tausendsassa Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser. Tausendsassa, weil er sich offensichtlich selbst für einen solchen hält, Dunkelbunt, weil er diese “äußerste Konzentration satter Farbe” bevorzugte. Auch seine Werktheorie, seine persönlichen Überzeugungen und seine Vorstellungen von Architektur sind fertig und warten darauf, der Welt vorgestellt zu werden.

1980 fertigt Hundertwasser erste Entwürfe für das Hundertwasser-Haus in Wien an, in diesem Jahr findet auch der Hundertwasser Day in Washington D.C. statt, die ersten von insgesamt 100 Bäumen auf dem Judiciary Square werden gepflanzt. Hundertwasser hält im U.S.-Senat und an anderen Orten der Stadt, dann in Berlin, Wien und Oslo, Reden über Ökologie und ökologische Architektur und gegen Kernkraft, 1981 reist er weiter nach Indien, Nepal und Neuseeland. Er erhält den Großen Österreichischen Staatspreis und den Österreichischen Naturschutzpreis, hält weitere Reden gegen Kernkraft und über (falsche) Kunst sowie Vorlesungen zu Umwelt, Architektur und Kunst, 1981 wird der Künstler an die Wiener Akademie der Bildenden Künste berufen, er soll die Meisterschule für Malerei leiten.

Viele wunderbar bunte Architekturgestaltungen folgen, 1982 die Fassade der Rosenthal-Fabrik (Selb), die Planung für die Umgestaltung der Kohlenwäsche in der Zeche Maximilian im Hamm und Zungenbärte aus Keramik für das Rupertinum in Salzburg (ein Zungenbart ist eine Keramikfläche unter dem Fensterbrett, die aussieht wie eine große Zunge). 1983 gestaltet der “Architekturdoktor”, wie er sich inzwischen nennt, die Fassade eines Silos im Donauhafen von Krems mit seinen Zungenbärten. Auf der Internationalen Gartenausstellung in München entsteht als Freiluftmodell ein Hochwiesenhaus. Er ist am Bau des Wiener Hundertwasserhauses selbst mit tätig, das 1986 fertig wird, 1987 gestaltet er in Brüssel den “Palais des Beaux Arts” für die Europalia um, entwirft die neue Gestaltung für die St. Barbara Kirche im sterischen Bärnbach und die Kindertagesstätte Heddernheim in Frankfurt. 1988 übernimmt er die Gestaltung des Wiener Fernwärmewerkes Spittelau und baut neben seinen Reisen in Bärnbach an der Kirche mit, die im September geweiht wird.

Anfang der 1990er folgen weitere architektonische Realisationen (KunstHaus und Agip-Tankstelle in Wien, Raststätte in Bad Fischau, Textilfabrik in Vorarlberg, Wohnprojekt “In den Wiesen” im deutschen Bad Soden und die Winery Napa Valley in Kalifornien) und Architektur-Projekte (Gestaltung des Orts Griffen in Kärnten und des Thermendorfs im steirischen Blumau sowie des Innenhofs einer Wohnanlage im deutschen Plochingen).

Hundertwasserhaus in Plochingen

Hundertwasserhaus in Plochingen;
von Anita Hummel / Carl Williams (contributed by Speagles) [GFDL) oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Während diese Projekte nach und nach verwirklicht werden, reist Hundertwasser immer wieder nach Neuseeland und übernimmt weitere Aufträge, z. B. die Umgestaltung eines Teils der Universitätsklinik Graz, zwei Brunnen-Projekte (in Zwettl und Linz), 1994 auch zwei Architekturprojekte für die Budapester Stadtväter und 1995 die Umgestaltung eines Gymnasiums in Wittenberg. 1997 beginnen die Architekturprojekte Wald-Spirale in Darmstadt, Hohe Haine in Dresden, der Markthalle in Altenrhein, Schweiz und dem Mitsui Outlet Park in Osaka, Japan. 1998 wird in der Lissaboner Metro Hundertwassers Fries “Atlantis” angebracht, 1999 arbeitet er an der “Grünen Zitadelle” Magdeburg, am Ronald McDonald-Haus in Essen, an der Projektierung des Bahnhofs Uelzen und baut an der von ihm neu gestalteten Kawakawa Public Toilet in Neuseeland mit.

Hundertwasser ist gerade mit Architekturprojekten für Teneriffa und Dillingen in der Saar beschäftigt, als er am 19.02.2000 auf einem Schiff im Pazifischen Ozean an Herzversagen stirbt. Nun darf er endlich für immer nach Neuseeland reisen, wo er in seinem eigenen Garten unter einem Tulpenbaum begraben wird.

Neben den architektonischen Arbeiten entwarf Hundertwasser ständig weiter Bücher, Briefmarken und Architekturmodelle, machte Ausstellungen, erhielt Preise und Ehrungen und hielt Reden und Vorträge, z. B stammt das wohl erste Manifest gegen Gen-Manipulation von ihm (1999). Hundertwasser hätte fast auch einmal eine Boing entworfen, statt eines Luftfahrzeugs sollte es nur ein Donauschiff werden, das heute als Hundertwasser-Schiff MS Vindobona mehr Farbe in den Verkehr bringt (die Regentag durfte wie ihr Schöpfer dauerhaft ankern, in der Donau beim niederösterreichischen Tulln).

Friedensreich Hundertwasser - der farbenfrohe "Architekturdoktor"

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Lina Sahne

Moderatorin und Autorin bei Kunstplaza
Passionierte Autorin mit regem Kunstinteresse
  1. 14. Oktober 2016

    wc sitze

    Sehr interessanter Artikel. Hoffe Sie veröffentlichen in regelmäßigen Abständen solche Artikel dann haben Sie eine Stammleserin gewonnen. Vielen dank für die Informationen.

    Gruß Anna

    • 15. Oktober 2016

      Joachim

      Vielen Dank für diese tolle Rückmeldung! Wir werden uns große Mühe geben.

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  • Rainer Ostendorf Der Artikel hat mir gefallen. Schöne Grüsse aus
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