Professionelle Fotos selbst produzieren – so geht’s
In Zeiten von Instagram und Co. ist ein gutes Foto mehr wert als je zuvor.
Das Problem: Nicht jeder hat das nötige Equipment oder die entsprechende Bilderfahrung, um professionelle Fotos selbst aufzunehmen.
Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie trotzdem ganz einfach professionelle Ergebnisse erzielen können.

Bildquelle: Pixabay
Das A & O: Licht und Perspektive
Wer selbst professionelle Fotos machen will, muss im Vorfeld einige Dinge beachten. Die wichtigste Frage ist: Was wollen Sie fotografieren? Als Faustregel gilt jedoch: Je mehr Licht, desto besser! Achten Sie immer darauf, dass Ihr Objekt ausreichend beleuchtet ist – entweder mit künstlichem Licht oder indem Sie natürliche Lichtquellen wie Fenster nutzen. Wenn Sie wirklich professionelle Fotos schießen wollen, mieten Sie doch eines der Fotostudios Berlin.
Vermeiden Sie nach Möglichkeit direktes Sonnenlicht, da dies schnell zu unschönen Spiegelungen führen kann. Ganz anders sieht es jedoch mit Sonnenlicht im Sonnenauf- oder untergang aus – hier ist das Licht besonders warm und schafft eine ganz besondere Atmosphäre.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Perspektive. Wenn Sie zum Beispiel Lebensmittel fotografieren wollen, sehen diese oft am besten von oben aus. So erhält der Betrachter einen Überblick und kann alle Zutaten auf einen Blick erkennen. Das Gleiche gilt für Fotos von Menschen: Wenn Sie das Bild von unten aufnehmen, wirkt Ihr Motiv kräftiger.
Von oben hingegen wirkt Ihr Modell kindlich und verletzlich. Aber Vorsicht: Zu extreme Perspektiven wirken schnell unnatürlich und sollten daher in den meisten Fällen vermieden werden.
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Wenn Sie die perfekte Perspektive gefunden haben
Der nächste Schritt besteht darin, die Kamera richtig einzustellen. Wenn Sie keine professionelle Kamera zur Verfügung haben, machen Sie sich keine Sorgen – selbst mit einer Smartphone-Kamera können Sie tolle Ergebnisse erzielen, wenn Sie ein paar Dinge wissen. In erster Linie ist es wichtig, dass Sie die richtige Einstellung für Ihr Motiv finden.
Wenn Sie zum Beispiel eine Landschaft fotografieren möchten, ist der Modus “Panorama” in der Regel die beste Wahl. Wenn Sie hingegen Personen fotografieren, sorgt der Modus “Porträt” dafür, dass der Hintergrund unscharf und Ihr Modell scharf abgebildet wird.
Wenn Sie noch mehr Kontrolle über Ihre Fotos haben möchten, sollten Sie Ihre Smartphone-Kamera in den manuellen Modus versetzen. In den meisten Fällen geschieht dies durch Auswahl der Option “Pro” im Einstellungsmenü. Dann können Sie Dinge wie Belichtungszeit, ISO-Wert und Blende selbst einstellen. Das erfordert allerdings ein wenig Übung – wenn Sie nicht genau wissen, was all diese Einstellungen bedeuten, ist es am besten, sie vorerst auf Automatik zu stellen.
Jetzt, wo Sie wissen, wie Sie Ihre Kamera einrichten, können Sie das perfekte Foto machen. Achten Sie einfach darauf, dass Ihr Motiv scharf ist und der Hintergrund schön unscharf ist. Wenn Sie diesen Effekt mit Ihrer Smartphone-Kamera erzielen möchten, positionieren Sie Ihr Modell einfach ein paar Meter vom Hintergrund entfernt und verwenden Sie eine große Blendeneinstellung.
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Die perfekte Bildnachbearbeitung: so funktioniert’s
Jetzt haben Sie das perfekte Foto gemacht – aber damit ist Ihre Arbeit noch nicht getan. Um das Beste aus Ihren Bildern herauszuholen, sind oft ein paar kleine Schritte in der Bildnachbearbeitung notwendig.
Am besten geht das mit einem professionellen Programm wie Adobe Photoshop oder Lightroom. Diese Programme sind jedoch in der Regel sehr komplex und daher für Anfänger nicht geeignet. Zum Glück gibt es inzwischen viele einfachere Alternativen, die genauso effektiv sind. Natürlich können Sie auch die Bearbeitungsfunktionen Ihres Smartphones oder Tablets nutzen.
Die meisten Geräte haben inzwischen einen integrierten Fotoeditor, der alle grundlegenden Funktionen wie Zuschneiden, Drehen und Größenänderung bietet und es gibt zahlreiche Apps, die die verschiedensten Filter anbieten.
Wenn Sie selbst professionelle Fotos machen wollen, brauchen Sie nicht unbedingt eine teure Ausrüstung. Mit ein paar einfachen Tipps und den richtigen Einstellungen können auch Fotoanfänger tolle Ergebnisse erzielen.

Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011. Erfolgreicher Abschluss in Webdesign im Rahmen eines Hochschulstudiums (2008). Weiterentwicklung von Kreativitätstechniken durch Kurse in Freiem Zeichnen, Ausdrucksmalen und Theatre/Acting. Profunde Kenntnisse des Kunstmarktes durch langjährige journalistische Recherchen und zahlreichen Kooperationen mit Akteuren/Institutionen aus Kunst und Kultur.
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