Wenn du als Künstler kreativ tätig bist, dann wird das eigene Atelier schnell zu einem unübersichtlichen Chaos. Oft willst du als Künstler einfach nur loslegen, bist jedoch auf der Suche nach den passenden, sauberen Pinseln, Leinwänden oder anderem Zubehör. Nimmt dieses Chaos überhand, kann es zur Frustration führen und den Prozess behindern.
Mit ein paar einfachen Änderungen und Maßnahmen bringst du Ordnung in dein Studio, ohne dass deine kreative Freiheit verloren geht.
Warum jedem Künstler Ordnung beim Arbeiten hilft
Ein geordneter Raum gibt dir Ruhe im Kopf. Du musst nicht suchen, sondern kannst deine Energie direkt ins Malen, Zeichnen oder in die Bildhauerei stecken. Bei uns liest du immer wieder, wie essentiell eine inspirierende Umgebung für künstlerische Prozesse ist. Und dazu gehört eben auch eine gewisse Grundordnung, welche den Tag um einige Stunden verlängern kann, da du nicht mehr suchen musst.
Praktische Schnelltipps für mehr Ordnung im Atelier oder Studio Foto von Andrea Piacquadio, via Pexels
Einfach gesagt: Je weniger du im Arbeitsalltag suchen musst, desto mehr Zeit hast du, um etwas zu schaffen. Zudem bleibst du entspannt und verfällst nicht in die Frustration, wenn du deine Ideen umsetzen willst.
Erschwerend kommt in vielen Ateliers hinzu, dass der vorhandene Platz stark begrenzt ist. Hier ist besonders entscheidend, dass clevere Stauraumlösungen etabliert werden, die den vorhandenen Platz auch wirklich nutzbar und zugänglich machen. Ein robustes Fachbodenregal für dein Lager ist nur eine von vielen Lösungen, die in keinem Atelier oder Studio fehlen dürfen.
Stauraum im Atelier sinnvoll nutzen
Überlege dir, welche Materialien du oft verwendest und welche eher selten. Die häufig genutzten Dinge solltest du immer griffbereit haben, alles andere kann ruhig etwas weiter hinten stehen. Besonders praktisch sind Regale mit vielen Fächern, die sich für Materialien nutzen lassen. Ein Fachbodenregal ist durch seine Robustheit perfekt geeignet, zudem lassen sich diese Lagerlösungen an jede Raumsituation anpassen.
Nutze die Höhe: Wandhohe Regale sparen Platz.
Beschriften lohnt sich: So findest du auch kleine Dinge schnell wieder.
Durchsichtige Boxen: Ordnung, ohne dass du den Überblick verlierst.
Wichtig in Ateliers: Farben, Pinsel, Skizzen, Werkzeuge: jedes Material braucht seine eigene Ordnung. Acryl- oder Ölfarben bewahrst du am besten kühl auf, Pinsel sollten liegend trocknen können. Häng dir eine Lochplatte oder Magnetleiste auf: So hast du die essenziellen Werkzeuge direkt in Reichweite und kannst die entsprechenden Stellen auch beschriften, um alles wieder an seinen Platz zu räumen.
Tipp: Wenn du mit Papier arbeitest, können dir Archivierungssysteme helfen, wie sie auch Bibliotheken nutzen. Einen umfassenden Überblick bietet die Deutsche Nationalbibliothek, die Tipps zum Umgang mit empfindlichen Materialien veröffentlicht.
Tipps von gestandenen KünstlerInnen
Schau dir das Organisations- und Aufräumvideo von Balzer Designs an, in dem die Künstlerin offen die angehäuften Utensilien und Malmittel zeigt, die sich auf jeder Oberfläche in ihrem Kunstatelier ansammeln. Sie versucht, einmal im Monat alles zu bereinigen und in den jungfräulichen Ursprungszustand zu versetzen. Es macht ihr nichts aus, ein wenig durcheinander zu arbeiten, aber irgendwann wird es doch zu viel.
Auch die Illustratorin Kat Young von KatArtIllustrationsgewährt hilfreiche Einblicke in die Aufräumarbeiten in ihrem Studio.
Auch die Malerin Elizabeth St. Hilaire neigt dazu, das Aufräumen so lange wie möglich aufzuschieben. Sie hat flache Schubladen für Bleistifte, Schachteln mit Deckel für beliebige Vorräte, Schubladen für Papier-Ephemera, Marker und Schokolade. Das Aufräumen eines kleinen Raums wird immer ein Work-in-Progress sein.
Kleine Routinen jeden Tag – mit großer Wirkung
Nimm dir am Ende des Tages fünf Minuten Zeit, um deinen Arbeitsplatz grob zu sortieren. So startest du am nächsten Tag motivierter und findest alles sofort wieder. Wenn du regelmäßig aussortierst und jedes Werkzeug seinen festen Platz hat, wirst du merken, wie viel entspannter das Arbeiten wird.
Am Ende entsteht ein Raum, der dich inspiriert, deine Ideen unterstützt und in dem du dich einfach wohlfühlst.
Diese Routine kann auch über den Tag hinweg immer wieder durchgeführt werden, beispielsweise während andere Prozesse dich zum Warten zwingen. Während die ersten Farbschichten bei einem Bild trocknen, kannst du die Pinsel bereits auswaschen, reinigen und zum Trocknen legen.
Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011. Erfolgreicher Abschluss in Webdesign im Rahmen eines Hochschulstudiums (2008). Weiterentwicklung von Kreativitätstechniken durch Kurse in Freiem Zeichnen, Ausdrucksmalen und Theatre/Acting. Profunde Kenntnisse des Kunstmarktes durch langjährige journalistische Recherchen und zahlreichen Kooperationen mit Akteuren/Institutionen aus Kunst und Kultur.
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