Stefan Szczesny wurde 1951 in München geboren und zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Seine Werke repräsentieren Emotionen und vielfältige kulturelle Einflüsse, die seine kreative Karriere im Laufe der Jahre geprägt haben. Mit einem leichtfüßigen Spiel mit Formen und Farben schuf Szczesny einen unverkennbaren Stil, der Kritiker und Sammler überzeugt.
Man kann seine Handschrift als Synthese von Malerei im Stile von Henri Matisse und expressiver Dynamik à la Pablo Picasso beschreiben. In seinen Werken konzentriert sich Szczesny auf klassische Ideen wie Akteund Stillleben. Der Künstler legt dabei stets Wert auf eine sinnliche, lebensbejahende Sachlichkeit. In seinen Bildern vermischen sich Natur und Kultur in einer strengen Form.
Heute ist er einer der bekanntesten deutschen Künstler weltweit.
Frühe Jahre und künstlerischer Werdegang
Stefan Szczesny wurde in München als Sohn der Dramatikerin Martha Meuffels und des Philosophen und Schriftstellers Gerhard Szczesny geboren; Seine Schwester ist die Schriftstellerin Claudia Szczesny-Friedmann. Bevor er seine Karriere begann, besuchte er die Kunsthochschule in München und arbeitete in der Feuilletonredaktion der Abendzeitung.
Szczesny studierte nach seinem Abitur zwischen 1967 und 1969 an der Schule für freie und angewandte Kunst in Berlin und dann bis 1975 an der Kunstakademie in München. Während dieser Zeit arbeitete er auch in der Feuilletonredaktion der Abendzeitung. Künstlerisch widmete sich Szczesny monochromatischer, konkreter Kunst sowie der Konzeptkunst. Dies änderte sich, als er sich nach einem Parisbesuch 1975/76 der Figurenmalerei zuwandte, nachdem er auf die Werke von A. Delacroix gestoßen war.
Weiterhin zur figurativen Malerei motivierten ihn das Studium der italienischen Renaissance während seiner Reisen zur Villa Romana, Florenz (1980), und Villa Massimo, Rom (1982/83). In den folgenden Jahrzehnten hielt er sich häufig am Mittelmeer auf; Die Eindrücke, die er hier sammelte, prägten sein künstlerisches Schaffen seit jeher.
Stefan Szczesny im Museum of Contemporary Art in Sevilla (Spanien, 2019) Bildquelle: Stefan Szczesny, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Ausstellungen und Werkschauen
Szczesny war eine Schlüsselfigur der „Jungen Wilden“-Bewegung, die gegen Ende der 1970er Jahre die expressive, figurative Malerei wiederbelebte. Inzwischen entwickelte er einen einzigartigen Stil, der Leichtigkeit und Helligkeit ausstrahlte.
Seine erste Ausstellung im Bonner Landesmuseum fand 1980 statt. 1981 war er Mitorganisator der bekannten „Rundschau Deutschland“, in der die „Jungen Wilden“ vorgestellt wurden. In den 1990er Jahren unternahm er mehrere Reisen in die Karibik. 1994 eröffnete er ein weiteres Studio in New York (bis 2001) und gründete 1996 die „Szczesny Factory“, die es ihm ermöglichte, mit Unternehmen an größeren Kunstprojekten wie „World Map of Life“ auf der Expo 2000 in Hannover oder „A Dream of an Earthly Paradise“ auf der Insel Mainau im Jahr 2007 zusammenzuarbeiten.
2001 zog er nach Saint-Tropez. Die Retrospektive „Métamorphoses méditerranéennes“ 2014 im Papstpalast in Avignon war der vorläufige Höhepunkt seines vollen Ausstellungskalenders.
Die Werke von Stefan Szczesny sind u. a. in folgenden Museen und Institutionen vertreten:
Rheinisches Landesmuseum Bonn
Kunsthalle Bremen
Kunsthalle Emden
Kunsthalle Mannheim
Pinakothek der Moderne, München
Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München
Musée de la Castre & Villa Domergue, Cannes
Villa Massimo, Rom
Neue Galerie der Stadt Linz
Herbert F. Johnson Museum of Art, Ithaca/NY
Im Juli 2023 stellte der Künstler seine Werke im Kunsthaus ARTES in Berlin aus. Hier spricht Szczesny über seine Zeit der „Jungen Wilden“:
Über sein Leitmotiv, lebensbejahende Kunst zu schaffen, sagte er im Vorfeld dieser Ausstellung auch noch folgendes:
Letztes Jahr fand erstmals die Tegernsee Art Masters statt, die zu einem jährlichen Kulturereignis in der Region werden soll. In diesem kulturellen Rahmens wurde auch das Lebenswerk von Stefan Szczesny gewürdigt.
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Beiträge auf Instagram gewähren einen persönlichen Einblick in seine kreativen Prozesse und Inspirationsquellen. Durch die Zusammenstellung von Skizzen, Farbpaletten und Momentaufnahmen seiner Atelierarbeit schafft Szczesny eine lebendige Verbindung zu seinen Followern.
Inhaber und Geschäftsführer von Kunstplaza. Publizist, Redakteur und passionierter Blogger im Bereich Kunst, Design und Kreativität seit 2011. Erfolgreicher Abschluss in Webdesign im Rahmen eines Hochschulstudiums (2008). Weiterentwicklung von Kreativitätstechniken durch Kurse in Freiem Zeichnen, Ausdrucksmalen und Theatre/Acting. Profunde Kenntnisse des Kunstmarktes durch langjährige journalistische Recherchen und zahlreichen Kooperationen mit Akteuren/Institutionen aus Kunst und Kultur.
Der Kunststil oder auch die Stilrichtung bei Kunstwerken bezeichnet die einheitliche Ausprägung der Kunstwerke und Kulturerzeugnisse eines Zeitalters, eines Künstlers oder einer Künstlergruppe, einer Kunstrichtung oder Kunstschule.
Es handelt sich hierbei um ein Hilfsmittel zur Einordnung und Systematisierung der Vielfalt von Kunst. Er bezeichnet Übereinstimmendes, das sich von anderen unterscheidet.
Der Begriff ist thematisch zur Kunstepoche verwandt, ist jedoch nicht nur in einem zeitlichen Rahmen zu sehen und daher weitaus umfassender.
In dieser Rubrik möchten wir Ihnen zu einem besseren Verständnis rund um Stilrichtungen und Strömungen in der Kunst verhelfen.
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